Vitus
Veranstalter:
Lagerhalle e.V. , Rolandsmauer 26, 49074 Osnabrück, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Reihe: „Filmmomente fürs Leben mit Pierre Stutz“
Der Schweizer Film VITUS (2006) von Fredi M. Murer zählt zu den Kultfilmen von Pierre Stutz. Zum zwanzigjährigen Jubiläum wird dieser sympathische Film auf der großen Leinwand gezeigt. Er bringt das Leben leichtfüssig-tiefsinnig zum Ausdruck. Beschwingt entfaltet dieser Spielfilm die Lebensweisheit, sich nicht blenden zu lassen vom Erfolg. Vitus ist ein Wunderkind, das hochbegabt Klavier spielt. Er möchte jedoch auch einfach verspielt sein. Unvergessliche Momente bescheren uns der junge Pianist Teo Gheorghiu und Bruno Ganz als Enkel und Großvater, in dem sie uns alle erinnern unser Kindsein nie zu vergessen und es in jeder Lebensphase neu aufblühen zu lassen. Der Film ist mit seinem Motiv des Fliegens eine Ermutigung, seinen Handlungsspielraum zu erweitern, in jedem Lebensalter. Rumi, der Begründer der tanzenden Derwische schreibt: «Du bist nicht zum Kriechen geboren. Lerne, deine Flügel zu gebrauchen und fliege.» Der Regisseur sagt in einem Interview, das der Film auch einen autobiografischen Hintergrund habe. Sein Vater hat in Situationen, in denen es Mut brauchte, in denen er etwas wagen wollte und Angst davor hatte, gesagt: «Wirf den Hut über den Bach!». Da er immer einen Hut trug, drückte er damit ein uraltes Symbol des Loslassens aus, um Neuland betreten zu können. Fredi Murer sieht seinen Film als «Geschichte der Menschwerdung» bei der Vitus trickreich seine genialen Seiten versteckt, damit er von innen her neu JA sagen kann zu seiner Begabung
Schweiz 2005, FSK 0, 123 Min.; Regie: Fredi M. Murer. Mit: Teo Gheorghiu, Bruno Ganz, Julika Jenkins, Urs Jucker, Eleni Haupt u.a.
Der Schweizer Film VITUS (2006) von Fredi M. Murer zählt zu den Kultfilmen von Pierre Stutz. Zum zwanzigjährigen Jubiläum wird dieser sympathische Film auf der großen Leinwand gezeigt. Er bringt das Leben leichtfüssig-tiefsinnig zum Ausdruck. Beschwingt entfaltet dieser Spielfilm die Lebensweisheit, sich nicht blenden zu lassen vom Erfolg. Vitus ist ein Wunderkind, das hochbegabt Klavier spielt. Er möchte jedoch auch einfach verspielt sein. Unvergessliche Momente bescheren uns der junge Pianist Teo Gheorghiu und Bruno Ganz als Enkel und Großvater, in dem sie uns alle erinnern unser Kindsein nie zu vergessen und es in jeder Lebensphase neu aufblühen zu lassen. Der Film ist mit seinem Motiv des Fliegens eine Ermutigung, seinen Handlungsspielraum zu erweitern, in jedem Lebensalter. Rumi, der Begründer der tanzenden Derwische schreibt: «Du bist nicht zum Kriechen geboren. Lerne, deine Flügel zu gebrauchen und fliege.» Der Regisseur sagt in einem Interview, das der Film auch einen autobiografischen Hintergrund habe. Sein Vater hat in Situationen, in denen es Mut brauchte, in denen er etwas wagen wollte und Angst davor hatte, gesagt: «Wirf den Hut über den Bach!». Da er immer einen Hut trug, drückte er damit ein uraltes Symbol des Loslassens aus, um Neuland betreten zu können. Fredi Murer sieht seinen Film als «Geschichte der Menschwerdung» bei der Vitus trickreich seine genialen Seiten versteckt, damit er von innen her neu JA sagen kann zu seiner Begabung
Schweiz 2005, FSK 0, 123 Min.; Regie: Fredi M. Murer. Mit: Teo Gheorghiu, Bruno Ganz, Julika Jenkins, Urs Jucker, Eleni Haupt u.a.
Ort der Veranstaltung
In einer ehemaligen Eisenwarenlagerhalle, mitten in der historischen Altstadt Osnabrücks, existiert seit den 70er Jahren eine Kulturinstitution, die sich selbst als Soziokulturelles Zentrum versteht und somit auf die Förderung von künstlerischem Austausch und der Integration verschiedener sozialer Schichten, Nationalitäten und Altersgruppen ausgelegt ist.
Programmvielfalt ist hier mit Sicherheit kein Fremdwort: Es gibt Musik, Theater, Kabarett, Kleinkunst, Veranstaltungen für Kinder und sogar ein Filmkunstkino, das bereits mit dem Kinoprogrammpreis Niedersachsen/Bremen ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wird auch einiges für kulturelle und politische Bildung getan: Verschiedene Projekte, Vorträge oder Workshops mit unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten ermöglichen eine aktive Teilnahme. So kommt die Lagerhalle auf insgesamt 500 Veranstaltungen im Jahr und zählt mehr als 160.000 Besucher aus Osnabrück und der Region. Die Räumlichkeiten des Gebäudes bestehen aus einem 200 m² großen Saal der je nach Bestuhlung zwischen 250 und 450 Personen aufnehmen kann sowie dem „Spitzboden“, der Empore, einem Werkraum und sechs Seminarräumen.
Hier gilt: Kultur für Alle! Egal ob Jung oder Alt, Groß oder Klein, Arm oder Reich,… in der Lagerhalle in Osnabrück ist jeder Mensch willkommen.
Programmvielfalt ist hier mit Sicherheit kein Fremdwort: Es gibt Musik, Theater, Kabarett, Kleinkunst, Veranstaltungen für Kinder und sogar ein Filmkunstkino, das bereits mit dem Kinoprogrammpreis Niedersachsen/Bremen ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wird auch einiges für kulturelle und politische Bildung getan: Verschiedene Projekte, Vorträge oder Workshops mit unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten ermöglichen eine aktive Teilnahme. So kommt die Lagerhalle auf insgesamt 500 Veranstaltungen im Jahr und zählt mehr als 160.000 Besucher aus Osnabrück und der Region. Die Räumlichkeiten des Gebäudes bestehen aus einem 200 m² großen Saal der je nach Bestuhlung zwischen 250 und 450 Personen aufnehmen kann sowie dem „Spitzboden“, der Empore, einem Werkraum und sechs Seminarräumen.
Hier gilt: Kultur für Alle! Egal ob Jung oder Alt, Groß oder Klein, Arm oder Reich,… in der Lagerhalle in Osnabrück ist jeder Mensch willkommen.