„Uwe Johnson. Jahrestage – aus dem Leben von Gesine Cresspahl“
Charly Hübner & Caren Miosga  
Tickets ab 28,95 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
MSK Wort gGmbH , Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Eine Vorführung
Mit: Ninon Gloger (Klavier)
Textmontage/Regie: Wolfgang Stockmann
Wenige Monate vor dem Bau der Berliner Mauer wandert Gesine Cresspahl im April 1961 als alleinerziehende Mutter mit ihrer kleinen Tochter Marie von Mecklenburg nach New York aus und lebt in der neuen Wahlheimat ihr Leben. Im historischen Epochenjahr 1967/68 aber ist plötzlich alles anders, die Ereignisse überschlagen sich: Die amerikanische Luftwaffe greift Vietnam an, Martin Luther King wird erschossen, es gibt gewalttätige Auseinandersetzungen in den Schwarzen-Vierteln, die Studenten rebellieren in den USA wie in der ganzen westlichen Welt. Von all dem erzählt der Roman. Und er erzählt zugleich, wie Gesine Cresspahl, ihrer mittlerweile zehnjährigen Tochter Tag für Tag, ein ganzes Jahr lang, Geschichten über die eigene Familiengeschichte in der fiktiven Kleinstadt Jerichow in Mecklenburg erzählt: von der Weimarer Republik und den Nazis, von der sowjetischen Besatzungszone und den frühen Jahren der DDR. Unterbrochen wird all dies immer wieder durch eine omnipräsente dramatische Gegenwart. Mit tagesaktuellen Nachrichten aus der New York Times: der Jetztzeit in den USA und auf der Welt.
Die FAZ schrieb über die dieser Veranstaltung zugrundeliegende Hörbuch-Edition, dies sei „nicht der gefällige Konsum eines Klassikers“, sondern „die Auseinandersetzung mit einem sperrigen Großwerk“; Charly Hübner sei dafür „eine Idealbesetzung“. Auch diese Vorführung sucht nicht die schnelle Zusammenfassung, sondern den Weg in Johnsons Erzählstrom: Figuren, Episoden, Gespräche, Erinnerungen, Berichte, Zeitungsmeldungen der New York Times und Alltagsereignisse der Jahre 1967/1968, inmitten von Vietnamkriegs- und Studentenprotesten und den Vorbereitungen des Einmarsches der sowjetischen Truppen in die CSSR.
Caren Miosga studierte Geschichte und Slawistik in Hamburg, arbeitete für Radio und Fernsehen und wurde als Moderatorin der „Tagesthemen“ einem breiten Publikum bekannt. Heute moderiert sie den ARD-Politiktalk “Caren Miosga“.
Charly Hübner wurde in Neustrelitz geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und spielte an zahlreichen Bühnen, zuletzt vor allem am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Er ist aus Film und Fernsehen bekannt, unter anderem aus dem „Polizeiruf 110“. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Goldenen Kamera und dem Adolf-Grimme-Preis.
Ninon Gloger ist Pianistin und Dozentin für Klavier an der Musikhochschule Lübeck. Sie tritt als Kammermusikerin und Interpretin Neuer Musik auf.
Uwe Johnson wurde 1934 in Kammin/Pommern geboren und starb 1984 in Sheerness-on-Sea. Er zählt zu den wichtigen Schriftstellern der Nachkriegszeit. Die „Jahrestage“ sind Uwe Johnsons opus magnum, - ein Versuch, Gesellschaft, Leben und Politik zusammenzuführen und das Bild einer ganzen Epoche zu entwerfen.
Mit: Ninon Gloger (Klavier)
Textmontage/Regie: Wolfgang Stockmann
Wenige Monate vor dem Bau der Berliner Mauer wandert Gesine Cresspahl im April 1961 als alleinerziehende Mutter mit ihrer kleinen Tochter Marie von Mecklenburg nach New York aus und lebt in der neuen Wahlheimat ihr Leben. Im historischen Epochenjahr 1967/68 aber ist plötzlich alles anders, die Ereignisse überschlagen sich: Die amerikanische Luftwaffe greift Vietnam an, Martin Luther King wird erschossen, es gibt gewalttätige Auseinandersetzungen in den Schwarzen-Vierteln, die Studenten rebellieren in den USA wie in der ganzen westlichen Welt. Von all dem erzählt der Roman. Und er erzählt zugleich, wie Gesine Cresspahl, ihrer mittlerweile zehnjährigen Tochter Tag für Tag, ein ganzes Jahr lang, Geschichten über die eigene Familiengeschichte in der fiktiven Kleinstadt Jerichow in Mecklenburg erzählt: von der Weimarer Republik und den Nazis, von der sowjetischen Besatzungszone und den frühen Jahren der DDR. Unterbrochen wird all dies immer wieder durch eine omnipräsente dramatische Gegenwart. Mit tagesaktuellen Nachrichten aus der New York Times: der Jetztzeit in den USA und auf der Welt.
Die FAZ schrieb über die dieser Veranstaltung zugrundeliegende Hörbuch-Edition, dies sei „nicht der gefällige Konsum eines Klassikers“, sondern „die Auseinandersetzung mit einem sperrigen Großwerk“; Charly Hübner sei dafür „eine Idealbesetzung“. Auch diese Vorführung sucht nicht die schnelle Zusammenfassung, sondern den Weg in Johnsons Erzählstrom: Figuren, Episoden, Gespräche, Erinnerungen, Berichte, Zeitungsmeldungen der New York Times und Alltagsereignisse der Jahre 1967/1968, inmitten von Vietnamkriegs- und Studentenprotesten und den Vorbereitungen des Einmarsches der sowjetischen Truppen in die CSSR.
Caren Miosga studierte Geschichte und Slawistik in Hamburg, arbeitete für Radio und Fernsehen und wurde als Moderatorin der „Tagesthemen“ einem breiten Publikum bekannt. Heute moderiert sie den ARD-Politiktalk “Caren Miosga“.
Charly Hübner wurde in Neustrelitz geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und spielte an zahlreichen Bühnen, zuletzt vor allem am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Er ist aus Film und Fernsehen bekannt, unter anderem aus dem „Polizeiruf 110“. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Goldenen Kamera und dem Adolf-Grimme-Preis.
Ninon Gloger ist Pianistin und Dozentin für Klavier an der Musikhochschule Lübeck. Sie tritt als Kammermusikerin und Interpretin Neuer Musik auf.
Uwe Johnson wurde 1934 in Kammin/Pommern geboren und starb 1984 in Sheerness-on-Sea. Er zählt zu den wichtigen Schriftstellern der Nachkriegszeit. Die „Jahrestage“ sind Uwe Johnsons opus magnum, - ein Versuch, Gesellschaft, Leben und Politik zusammenzuführen und das Bild einer ganzen Epoche zu entwerfen.
Ort der Veranstaltung
Die Laeiszhalle beeindruckt in vielerlei Hinsicht: Mit einer langen Tradition, ihrer prachtvollen Architektur und einem vielfältigen Musikleben ist sie zur wichtigsten Adresse für Konzertveranstaltungen in Hamburg avanciert.
Die 1908 eröffnete, neobarocke Halle galt lange Zeit als das modernste Konzerthaus Deutschlands. In ihrem größten Saal können bis zu 2025 Zuschauer Platz nehmen und in den Genuss erstklassiger Konzerte kommen. Regelmäßig spielen hier verschiedene renommierte Orchester und Ensembles wie beispielsweise die Hamburger Symphoniker. Schon die großen Stars der Klassik wie Richard Strauss oder Igor Strawinsky gaben sich einst in der Laeiszhalle die Ehre. Für Veranstaltungen in kleinerem Rahmen bieten ein Saal mit 639 Plätzen, eine Studiobühne sowie ein Foyer mit 80 Tischplätzen die perfekten Bedingungen. So finden hier neben Konzerten auch interessante Lesungen oder Vorträge statt.
Über 400.000 Besucher jährlich beweisen: Die Laeiszhalle ist zweifelsohne das musikalische Zentrum Hamburgs und ein absoluter Garant für hochkarätigen Konzertgenuss.
Die 1908 eröffnete, neobarocke Halle galt lange Zeit als das modernste Konzerthaus Deutschlands. In ihrem größten Saal können bis zu 2025 Zuschauer Platz nehmen und in den Genuss erstklassiger Konzerte kommen. Regelmäßig spielen hier verschiedene renommierte Orchester und Ensembles wie beispielsweise die Hamburger Symphoniker. Schon die großen Stars der Klassik wie Richard Strauss oder Igor Strawinsky gaben sich einst in der Laeiszhalle die Ehre. Für Veranstaltungen in kleinerem Rahmen bieten ein Saal mit 639 Plätzen, eine Studiobühne sowie ein Foyer mit 80 Tischplätzen die perfekten Bedingungen. So finden hier neben Konzerten auch interessante Lesungen oder Vorträge statt.
Über 400.000 Besucher jährlich beweisen: Die Laeiszhalle ist zweifelsohne das musikalische Zentrum Hamburgs und ein absoluter Garant für hochkarätigen Konzertgenuss.