Unter Kollegen
Benjamin-Joseph Steens / Maik Richter  
Veranstalter:
Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thü , Immermannstr. 28, 39108 Magdeburg, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Spuren V | Werke von Matthias Weckmann, Girolamo Frescobaldi, Johann Jakob Froberger und anderen mit Lyrik aus Deutschland, Frankreich und Italien
Die Tastenmusik des 17. Jahrhunderts war ein europäisches Gespräch, zu dessen beredtsten Protagonisten Matthias Weckmann gehörte. Als Schüler von Heinrich Schütz verkörpert Weckmann jene Verbindung zwischen dem norddeutschen Raum und den großen südeuropäischen Zentren, die das ganze Jahrhundert durchzieht. Frescobaldi, Froberger, Muffat und Couperin umkreisen denselben Kosmos und sind bis heute hochgeschätzte Vertreter einer Tastenkunst, die sich in Variation, Kontrapunkt und affektgeladener Melodik immer neu erfand. Was Schütz für die Vokalmusik seiner Zeit bedeutete, spiegelt sich in den Werken seiner Kollegen im Instrumentalen wider.
Benjamin-Joseph Steens, belgisch-französischer Spezialist für historische Tasteninstrumente und Professor am Conservatoire von Straßburg, spielt in diesem Rezital das Hubert-Clavichord des Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels. Dr. Maik Richter, Leiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels, liest Texte von Autorinnen und Autoren des 17. Jahrhunderts, die dem europäischen Klangkosmos treffende Worte zur Seite stellen.
Die Tastenmusik des 17. Jahrhunderts war ein europäisches Gespräch, zu dessen beredtsten Protagonisten Matthias Weckmann gehörte. Als Schüler von Heinrich Schütz verkörpert Weckmann jene Verbindung zwischen dem norddeutschen Raum und den großen südeuropäischen Zentren, die das ganze Jahrhundert durchzieht. Frescobaldi, Froberger, Muffat und Couperin umkreisen denselben Kosmos und sind bis heute hochgeschätzte Vertreter einer Tastenkunst, die sich in Variation, Kontrapunkt und affektgeladener Melodik immer neu erfand. Was Schütz für die Vokalmusik seiner Zeit bedeutete, spiegelt sich in den Werken seiner Kollegen im Instrumentalen wider.
Benjamin-Joseph Steens, belgisch-französischer Spezialist für historische Tasteninstrumente und Professor am Conservatoire von Straßburg, spielt in diesem Rezital das Hubert-Clavichord des Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels. Dr. Maik Richter, Leiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels, liest Texte von Autorinnen und Autoren des 17. Jahrhunderts, die dem europäischen Klangkosmos treffende Worte zur Seite stellen.
Ort der Veranstaltung
Das Fürstenhaus Weißenfels ist mit seinen prachtvollen Stuckaturen, den Wandbespannungen und Deckengemälden wohl eines der schönsten Häuser der Stadt. Im früheren dienstlichen Wohnsitz für Hofbeamte ist heute das Standesamt von Weißenfels untergebracht und so werden hier romantische Trauungen in herrlich fürstlichem Ambiente möglich.
Der prächtige Barockbau ist eines der wertvollsten Erinnerungsstücke der sächsisch-weißenfelsischen Hofkultur. 1673 wurde das Fürstenhaus als repräsentatives Adelspalais für wichtige Hofbeamte erbaut und gilt heute als bedeutendstes Erbe dieser Erbe. Im Inneren finden sich reiche florale und plastische Stuckarbeiten und Wandmalereien: Vor allem die englische Neun-Felder-Decke im Festsaal kreiert ein ganz besonders romantisches Flair. 1751erhielten die Gebäude ihre heutige Gestalt, als die Betreiber einer Seidenmanufaktur das Fürstenhaus zu ihrem Gebrauch umgestalteten. Seit 1992 blieb das Gebäude unbewohnt und so dem Verfall ausgesetzt. Nach Protesten der Bürger entschied sich die Kommune zur Instandsetzung der desolaten Anlage.
Heute erstrahlt das Fürstenhaus wieder in seiner anfänglichen Pracht und zieht jährlich zahlreiche Hochzeitspaare an, die sich in dieser zauberhaften Atmosphäre das Ja-Wort geben. In unmittelbarer Nähe zu den ebenso wundervollen Gebäuden des barocken Rathauses, des Schlosses Neu-Augustusburgs und der gotische St. Marienkirche findet sich anschließend zur romantischen Trauung auch noch der passende Hintergrund für zauberhafte Hochzeitsfotos.
Der prächtige Barockbau ist eines der wertvollsten Erinnerungsstücke der sächsisch-weißenfelsischen Hofkultur. 1673 wurde das Fürstenhaus als repräsentatives Adelspalais für wichtige Hofbeamte erbaut und gilt heute als bedeutendstes Erbe dieser Erbe. Im Inneren finden sich reiche florale und plastische Stuckarbeiten und Wandmalereien: Vor allem die englische Neun-Felder-Decke im Festsaal kreiert ein ganz besonders romantisches Flair. 1751erhielten die Gebäude ihre heutige Gestalt, als die Betreiber einer Seidenmanufaktur das Fürstenhaus zu ihrem Gebrauch umgestalteten. Seit 1992 blieb das Gebäude unbewohnt und so dem Verfall ausgesetzt. Nach Protesten der Bürger entschied sich die Kommune zur Instandsetzung der desolaten Anlage.
Heute erstrahlt das Fürstenhaus wieder in seiner anfänglichen Pracht und zieht jährlich zahlreiche Hochzeitspaare an, die sich in dieser zauberhaften Atmosphäre das Ja-Wort geben. In unmittelbarer Nähe zu den ebenso wundervollen Gebäuden des barocken Rathauses, des Schlosses Neu-Augustusburgs und der gotische St. Marienkirche findet sich anschließend zur romantischen Trauung auch noch der passende Hintergrund für zauberhafte Hochzeitsfotos.