Tülin Sezgin „ALMANCI-Mädchen“
Veranstalter:
Karlstorbahnhof e.V. , Marlene-Dietrich-Platz 3, 69126 Heidelberg, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Lesung und Gespräch mit Tülin Sezgin
Viele kennen Tülin Sezgin als „Conny from the Block“ – die Kunstfigur, mit der sie auf Social Media den deutschen Behördenalltag und das „typisch Deutschsein“ pointiert, scharf beobachtet und mit viel Humor persifliert. Als ehemalige Beamtin trifft sie mit ihren Figuren den Nerv eines Millionenpublikums. Mit ihrem neuen Buch ALMANCI-Mädchen erweitert sie diesen Blick um eine sehr persönliche Perspektive: Sie erzählt von Identität, Zugehörigkeit und der Frage, wie deutsch man sein kann, darf oder sein möchte. Darüber spricht sie mit Ivie Obulor – über ihr neues Buch, deutsche Verwaltung, Klischees, Humor und das Leben zwischen verschiedenen kulturellen Welten.
Warum kann sie so deutsch sein?
»Nachgemachte Deutsche« – so bezeichnet sich Tülins Mama nach über 50 Jahren in Deutschland. Auch Tülin, geboren in Berlin-Neukölln, steht von Kindheit an vor der Frage: Wie deutsch kann und muss ich sein? Jede Begegnung verschiebt die Antwort auf dieser Suche nach Identität. Tülin lebt im ständigen Spagat zwischen der Berlinerin mit Migrationshintergrund in Deutschland und dem Almanci-Mädchen in der Türkei. Mit Humor und feinem Gespür für Menschen erzählt sie von den Momenten, die sie prägten, stärkten oder auch verletzten – und ihren Blick schärften für Charaktere, Eigenheiten und Klischees. Ihre Verbeamtung (ziemlich deutsch!) rundet das Bild ab: Tülin verwandelt Stereotype in Figuren und begeistert damit die deutschen Zuschauer.
Moderation Ivie Obulor
Ivie Obulor Geschäftsführerin der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) beim Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der „Kommunen für Alle“ – Konferenz der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) statt gefördert im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ des Bundesministeriums für Bildung, Familien, Senioren, Frauen sowie durch das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg
»Endlich werden die Geschichten erzählt, die unsere Zerrissenheit zeigen. Wie deutsch muss ich sein? Kann ich deutsch sein? Will ich (überhaupt) deutsch sein? So deutsch wie Tülin?« Tahsim Durgun
Viele kennen Tülin Sezgin als „Conny from the Block“ – die Kunstfigur, mit der sie auf Social Media den deutschen Behördenalltag und das „typisch Deutschsein“ pointiert, scharf beobachtet und mit viel Humor persifliert. Als ehemalige Beamtin trifft sie mit ihren Figuren den Nerv eines Millionenpublikums. Mit ihrem neuen Buch ALMANCI-Mädchen erweitert sie diesen Blick um eine sehr persönliche Perspektive: Sie erzählt von Identität, Zugehörigkeit und der Frage, wie deutsch man sein kann, darf oder sein möchte. Darüber spricht sie mit Ivie Obulor – über ihr neues Buch, deutsche Verwaltung, Klischees, Humor und das Leben zwischen verschiedenen kulturellen Welten.
Warum kann sie so deutsch sein?
»Nachgemachte Deutsche« – so bezeichnet sich Tülins Mama nach über 50 Jahren in Deutschland. Auch Tülin, geboren in Berlin-Neukölln, steht von Kindheit an vor der Frage: Wie deutsch kann und muss ich sein? Jede Begegnung verschiebt die Antwort auf dieser Suche nach Identität. Tülin lebt im ständigen Spagat zwischen der Berlinerin mit Migrationshintergrund in Deutschland und dem Almanci-Mädchen in der Türkei. Mit Humor und feinem Gespür für Menschen erzählt sie von den Momenten, die sie prägten, stärkten oder auch verletzten – und ihren Blick schärften für Charaktere, Eigenheiten und Klischees. Ihre Verbeamtung (ziemlich deutsch!) rundet das Bild ab: Tülin verwandelt Stereotype in Figuren und begeistert damit die deutschen Zuschauer.
Moderation Ivie Obulor
Ivie Obulor Geschäftsführerin der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) beim Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der „Kommunen für Alle“ – Konferenz der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) statt gefördert im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ des Bundesministeriums für Bildung, Familien, Senioren, Frauen sowie durch das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg
»Endlich werden die Geschichten erzählt, die unsere Zerrissenheit zeigen. Wie deutsch muss ich sein? Kann ich deutsch sein? Will ich (überhaupt) deutsch sein? So deutsch wie Tülin?« Tahsim Durgun
Ort der Veranstaltung
Das Kulturhaus Karlstorbahnhof steht für ein vielfältiges Kulturprogramm mit kreativen Konzepten, spannenden Künstlerinnen und Künstlern und jeder Menge Offenheit und Neugier. 1995 als soziokulturelles Zentrum in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude in der Heidelberger Altstadt gegründet, ist das Kulturhaus seit 2022 in einem deutlich größeren, modernen Veranstaltungshaus in der Heidelberg Südstadt beheimatet.
Konzerte internationaler Künstlerinnen und Künstlern, Theater, Lesungen, Kabarett, Comedy, Community Arts, Clubkultur, Diskussionsveranstaltungen und vieles mehr ziehen jährlich rund 110.000 Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen und Hintergründe an. Damit ist der Karlstorbahnhof nicht nur eine der größten Kulturinstitutionen Heidelbergs, sondern auch weit überregional bekannt und erfolgreich.
Mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Karlstorbahnhof gut zu erreichen. Bushaltestellen und Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Konzerte internationaler Künstlerinnen und Künstlern, Theater, Lesungen, Kabarett, Comedy, Community Arts, Clubkultur, Diskussionsveranstaltungen und vieles mehr ziehen jährlich rund 110.000 Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen und Hintergründe an. Damit ist der Karlstorbahnhof nicht nur eine der größten Kulturinstitutionen Heidelbergs, sondern auch weit überregional bekannt und erfolgreich.
Mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Karlstorbahnhof gut zu erreichen. Bushaltestellen und Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe.