Tristan Marquardt & Andreas Töpfer / Heike Geißler / Radka Denemarková - 40. Freiburger Literaturgespräch: Drei Lesungen mit Gespräch
Tickets ab 11,00 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Freiburg , Bertoldstrasse 17, 79098 Freiburg im Breisgau, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Tristan Marquardt & Andreas Töpfer: katalog der kataloge
Moderation: Martin Bruch
Kataloge über Freundschaft und Liebe, Leere, Licht und Schlaf, über erstaunliche Redensarten und Formen von Lügen sowie Listen im Alltag kaum gebräuchlicher, aber durchaus alltagstauglicher Wörter. In diesem kongenialen Künstlerbuch treten Worte von Tristan Marquardt und Zeichnungen von Andreas Töpfer in einen poetischen Dialog – auf der Suche nach einer neuen Sprache, um die Welt zu beschreiben. Der „katalog der kataloge“ (kookbooks, 2026) präsentiert eine inspirierend kluge, witzige und pointierte Ordnung von Gefühlen, Dingen und Phänomenen.
Verbunden sind die zwei Wort- und Bildartisten seit Tristan Marquardts Gedichtbänden „das amortisiert sich nicht“ (2013) und „scrollen in tiefsee“ (2018), beide erschienen im Verlag kookbooks, den der freie Grafikdesigner, Illustrator und Zeichner Andreas Töpfer 2003 mit Daniela Seel gründete. Beim Literaturgespräch wird Töpfer live zu Marquardts Lesung zeichnen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas
Moderation: Annette Pehnt
In ihrer tollkühnen Überschreibung (Suhrkamp, 2026) holt Heike Geißler Heinrich von Kleists rachsüchtigen Pferdehändler Michael Kohlhaas aus dem 16. Jahrhundert in die Gegenwart und macht aus ihm die aufbäumende Friedhofsverwalterin Michaela.
Befeuert von erfahrener Willkür und Ohnmacht, wird sie zur Aufsässigen und zieht in einen gnadenlosen Rachefeldzug gegen all die Gierigen und Unbarmherzigen. Wo Michael Kohlhaas mordet und brandschatzt, legt sie ihre Stadt mit der bloßen Kraft ihrer Worte und Gedanken in Schutt und Asche: Zuspitzung, Übertreibung, Sabotage und Show sind ihre Waffen. Als Bürgerin, die weder Regeln noch einer Obrigkeit Beachtung schenkt, wird sie zu einer Wahnsinnigen erklärt. Doch sobald sie den Widerstand entfacht hat, breitet er sich unaufhaltsam aus. Ihr Ziel ist kein geringeres als eine neue Zusammensetzung der Welt. „Heike Geißler schreibt die rasanteste, lebendigste Widerstandsprosa der deutschen Gegenwartsliteratur“, urteilt die FAZ. Über ihre zärtliche, stinkende, schimpfende, liebende Heldin spricht sie mit ihrer Schriftstellerkollegin Annette Pehnt.
Radka Denemarková: „Schokoladenblut“
Moderation: Thomas Geiger
„Eine lebensverändernde Zeitreise“ (SZ), „ein ultimativer Brandbeschleuniger für den Geist“ (Die Presse), „ein Zauberspiegel“ (Olga Tokarczuk): In „Schokoladenblut“ (Hoffmann und Campe, 2026, übersetzt von Eva Profousová) führt die vielfach ausgezeichnete tschechische Schriftstellerin Radka Denemarková in die kleine Schreibstube der Autorin Božena Němcová, die mit schwerer Hand ein patriotisches Märchen verfasst, an dessen Botschaft sie selbst nicht glaubt. George Sand, ihre französische Zeitgenossin, kann sich den Zwängen der Konventionen widersetzen und schreibt mit leichter Feder Romane. Auf der anderen Seite des Atlantiks gründet J.D. Rockefeller, der erste Milliardär der Weltgeschichte, sein Imperium auf einem dickflüssig-braunen Rohstoff.
In ihrem neuen Meisterwerk erzählt Radka Denemarková die Geschichte des 19. Jahrhunderts und seiner Protagonist*innen: weltumspannend, hochaktuell, brillant. Von der Frankfurter Buchmesse kommend, die in diesem Jahr Tschechien als Gastland ehrt, hat die Autorin, Dramatikerin, Essayistin und Übersetzerin auch ihren zweiten in diesem Jahr auf Deutsch erscheinenden Roman „Kobold“ im Gepäck.
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Fotos: Tristan Marquardt © Dirk Skiba, Andreas Töpfer © privat, Heike Geißler © Heike Steinweg, Radka Denemarková © Karel Cudlín
Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Deutsche Pfandbriefbank
Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Buchhandlung jos fritz
Kulturpartner: SWR Kultur
Datum: 7.11.2026, 15–18:00 Uhr
Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
Eintritt: 11/7 Euro
Literaturgespräch
Literaturhaus
Moderation: Martin Bruch
Kataloge über Freundschaft und Liebe, Leere, Licht und Schlaf, über erstaunliche Redensarten und Formen von Lügen sowie Listen im Alltag kaum gebräuchlicher, aber durchaus alltagstauglicher Wörter. In diesem kongenialen Künstlerbuch treten Worte von Tristan Marquardt und Zeichnungen von Andreas Töpfer in einen poetischen Dialog – auf der Suche nach einer neuen Sprache, um die Welt zu beschreiben. Der „katalog der kataloge“ (kookbooks, 2026) präsentiert eine inspirierend kluge, witzige und pointierte Ordnung von Gefühlen, Dingen und Phänomenen.
Verbunden sind die zwei Wort- und Bildartisten seit Tristan Marquardts Gedichtbänden „das amortisiert sich nicht“ (2013) und „scrollen in tiefsee“ (2018), beide erschienen im Verlag kookbooks, den der freie Grafikdesigner, Illustrator und Zeichner Andreas Töpfer 2003 mit Daniela Seel gründete. Beim Literaturgespräch wird Töpfer live zu Marquardts Lesung zeichnen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas
Moderation: Annette Pehnt
In ihrer tollkühnen Überschreibung (Suhrkamp, 2026) holt Heike Geißler Heinrich von Kleists rachsüchtigen Pferdehändler Michael Kohlhaas aus dem 16. Jahrhundert in die Gegenwart und macht aus ihm die aufbäumende Friedhofsverwalterin Michaela.
Befeuert von erfahrener Willkür und Ohnmacht, wird sie zur Aufsässigen und zieht in einen gnadenlosen Rachefeldzug gegen all die Gierigen und Unbarmherzigen. Wo Michael Kohlhaas mordet und brandschatzt, legt sie ihre Stadt mit der bloßen Kraft ihrer Worte und Gedanken in Schutt und Asche: Zuspitzung, Übertreibung, Sabotage und Show sind ihre Waffen. Als Bürgerin, die weder Regeln noch einer Obrigkeit Beachtung schenkt, wird sie zu einer Wahnsinnigen erklärt. Doch sobald sie den Widerstand entfacht hat, breitet er sich unaufhaltsam aus. Ihr Ziel ist kein geringeres als eine neue Zusammensetzung der Welt. „Heike Geißler schreibt die rasanteste, lebendigste Widerstandsprosa der deutschen Gegenwartsliteratur“, urteilt die FAZ. Über ihre zärtliche, stinkende, schimpfende, liebende Heldin spricht sie mit ihrer Schriftstellerkollegin Annette Pehnt.
Radka Denemarková: „Schokoladenblut“
Moderation: Thomas Geiger
„Eine lebensverändernde Zeitreise“ (SZ), „ein ultimativer Brandbeschleuniger für den Geist“ (Die Presse), „ein Zauberspiegel“ (Olga Tokarczuk): In „Schokoladenblut“ (Hoffmann und Campe, 2026, übersetzt von Eva Profousová) führt die vielfach ausgezeichnete tschechische Schriftstellerin Radka Denemarková in die kleine Schreibstube der Autorin Božena Němcová, die mit schwerer Hand ein patriotisches Märchen verfasst, an dessen Botschaft sie selbst nicht glaubt. George Sand, ihre französische Zeitgenossin, kann sich den Zwängen der Konventionen widersetzen und schreibt mit leichter Feder Romane. Auf der anderen Seite des Atlantiks gründet J.D. Rockefeller, der erste Milliardär der Weltgeschichte, sein Imperium auf einem dickflüssig-braunen Rohstoff.
In ihrem neuen Meisterwerk erzählt Radka Denemarková die Geschichte des 19. Jahrhunderts und seiner Protagonist*innen: weltumspannend, hochaktuell, brillant. Von der Frankfurter Buchmesse kommend, die in diesem Jahr Tschechien als Gastland ehrt, hat die Autorin, Dramatikerin, Essayistin und Übersetzerin auch ihren zweiten in diesem Jahr auf Deutsch erscheinenden Roman „Kobold“ im Gepäck.
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Fotos: Tristan Marquardt © Dirk Skiba, Andreas Töpfer © privat, Heike Geißler © Heike Steinweg, Radka Denemarková © Karel Cudlín
Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Deutsche Pfandbriefbank
Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Buchhandlung jos fritz
Kulturpartner: SWR Kultur
Datum: 7.11.2026, 15–18:00 Uhr
Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
Eintritt: 11/7 Euro
Literaturgespräch
Literaturhaus
Ort der Veranstaltung
Im Herbst 2017 öffnete das Literaturhaus Freiburg erstmals seine Türen in der Bertoldstraße 17. Mitten in der Stadt, im Herzen der Alten Universität und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Theater, ist das Literaturhaus als Impulsgeber, Begegnungsort und literarische Produktionsstätte konzipiert.
Ein Veranstaltungssaal für bis zu 140 Personen, der flexibel auch für kleinere Formate nutzbar ist, ermöglicht Eigenständigkeit in der Programmplanung und ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Zielgruppen. Die Formate reichen von klassischen Lesungen über Podiumsgespräche und Vorträge bis hin zu Performances und spartenübergreifenden experimentellen Hör- und Seherlebnissen im Austausch mit benachbarten Künsten und Wissenschaften. Das Junge Literaturhaus Freiburg richtet sich mit einem breiten Angebot an Kinder, Jugendliche und Multiplikatoren.
Ein Veranstaltungssaal für bis zu 140 Personen, der flexibel auch für kleinere Formate nutzbar ist, ermöglicht Eigenständigkeit in der Programmplanung und ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Zielgruppen. Die Formate reichen von klassischen Lesungen über Podiumsgespräche und Vorträge bis hin zu Performances und spartenübergreifenden experimentellen Hör- und Seherlebnissen im Austausch mit benachbarten Künsten und Wissenschaften. Das Junge Literaturhaus Freiburg richtet sich mit einem breiten Angebot an Kinder, Jugendliche und Multiplikatoren.