Tino Eisbrenner - Deutschland. Ein Wintermärchen
Tino Eisbrenner  
Veranstalter:
Stadt Prenzlau , Am Steintor 4, 17291 Prenzlau, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Der Sänger und Lyriker Tino Eisbrenner (Jahrgang 1962) rezitiert Heinrich Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen“ (satirisches Versepos von 1844) und unterstreicht den klassischen Text mit Liedern (eigenen und geborgten), die auch zu Heines Zeiten hätten entstanden sein können oder eben gar entstanden sind. Romantische Lieder und Lieder des Aufbegehrens.
In diesem Wechselspiel klassischer und moderner Lyrik verblüfft den Zuschauer unweigerlich die Aktualität von Heines beißender Satire, seinem Zorn und seiner Wehmut, die ihn bei der Betrachtung seiner deutschen Heimat befällt.
Sind die Lieder hier von damals oder lebt Heinrich Heine noch und hat sein „Wintermärchen“ erst gestern geschrieben? Hat sich denn scheinbar in den großen Fragen und kleinlichen Gepflogenheiten gar nichts verändert in diesem Land?
Im zweiten Teil des Abends geben sich eine Auswahl an Heine-Gedichten und Eisbrenner- Liedern die Hand. Und manche dieser Lieder sind von Eisbrenner vertonte Heine-Lyrik.
Des Publikums Gefühls- und Gedankenkarussell durchlebt gemeinsam mit dem Künstler dessen Intention, sich mit Wort und Musik aufzumachen zu einer Reise durch die Zeiten und die Zeit, um Zeitlosigkeit zu erspüren und heutigen politischen Doktrinen eigenen poetischen Widerstand entgegenzustellen.
„Deutschland. Ein Wintermärchen“ – ein sinnlicher, zeitgemäßer, zeitloser, vergnüglicher, mitreißender und politisch brisanter eisbrennerscher Heine-Abend, als „Ein-Mann-Stück“ in zwei Akten, bei dem Herz und Verstand auf ihre Kosten kommen.
In diesem Wechselspiel klassischer und moderner Lyrik verblüfft den Zuschauer unweigerlich die Aktualität von Heines beißender Satire, seinem Zorn und seiner Wehmut, die ihn bei der Betrachtung seiner deutschen Heimat befällt.
Sind die Lieder hier von damals oder lebt Heinrich Heine noch und hat sein „Wintermärchen“ erst gestern geschrieben? Hat sich denn scheinbar in den großen Fragen und kleinlichen Gepflogenheiten gar nichts verändert in diesem Land?
Im zweiten Teil des Abends geben sich eine Auswahl an Heine-Gedichten und Eisbrenner- Liedern die Hand. Und manche dieser Lieder sind von Eisbrenner vertonte Heine-Lyrik.
Des Publikums Gefühls- und Gedankenkarussell durchlebt gemeinsam mit dem Künstler dessen Intention, sich mit Wort und Musik aufzumachen zu einer Reise durch die Zeiten und die Zeit, um Zeitlosigkeit zu erspüren und heutigen politischen Doktrinen eigenen poetischen Widerstand entgegenzustellen.
„Deutschland. Ein Wintermärchen“ – ein sinnlicher, zeitgemäßer, zeitloser, vergnüglicher, mitreißender und politisch brisanter eisbrennerscher Heine-Abend, als „Ein-Mann-Stück“ in zwei Akten, bei dem Herz und Verstand auf ihre Kosten kommen.
Ort der Veranstaltung
Das Dominikanerkloster in Prenzlau gehört im nordostdeutschen Raum zu den besterhaltenden Klosteranlagen des 13. und 14. Jahrhunderts. Heute ist es ein wichtiges Kulturzentrum, in dem sich das Kulturhistorische Museum, die Stadtbibliothek, das Historische Stadtarchiv und Räume für diverse Kleinkunstveranstaltungen befinden.
Die Geschichte des Dominikanerklosters begann ab 1275. Es spielte als eines der geistlichen Zentren eine bedeutende Rolle im mittelalterlichen Prenzlau. Zu dieser Zeit gehörte es mit sieben weiteren Dominikanerklöstern zur Ordensnation Brandenburg. Die Säkularisierung erfolgte 1543/44 während der Reformation. Die Stadt nutzte das Gebäude im Laufe der Zeit als Armenhaus, Gefängnis, Hospital und zu weiteren Zwecken. Denkmalpflegerische Sicherungsmaßnahmen erfolgten ab 1990, um die klösterliche Bausubstanz zu erhalten.
Dank seinem gotischen Charakter ist das Dominikanerkloster ein beeindruckender Ort. Auch wenn die ununterbrochene Nutzung viele bauliche Veränderungen mit sich brachte, besitzt das mittelalterliche Gebäude einen ganz besonderen Charme.
Die Geschichte des Dominikanerklosters begann ab 1275. Es spielte als eines der geistlichen Zentren eine bedeutende Rolle im mittelalterlichen Prenzlau. Zu dieser Zeit gehörte es mit sieben weiteren Dominikanerklöstern zur Ordensnation Brandenburg. Die Säkularisierung erfolgte 1543/44 während der Reformation. Die Stadt nutzte das Gebäude im Laufe der Zeit als Armenhaus, Gefängnis, Hospital und zu weiteren Zwecken. Denkmalpflegerische Sicherungsmaßnahmen erfolgten ab 1990, um die klösterliche Bausubstanz zu erhalten.
Dank seinem gotischen Charakter ist das Dominikanerkloster ein beeindruckender Ort. Auch wenn die ununterbrochene Nutzung viele bauliche Veränderungen mit sich brachte, besitzt das mittelalterliche Gebäude einen ganz besonderen Charme.