This body that remembers
Kettly Noël, Kuyumarts  
Veranstalter:
Uferstudios GmbH , Uferstr. 23, 13357 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Was wird aus einer Sprache, wenn sie zu Bewegung wird? Was bleibt von ihr, wenn sie nicht länger die des Kolonisators ist?
In This body that remembers begibt sich die renommierte Choreografin und Tänzerin Kettly Noël auf eine poetische Reise durch das afrikanische koloniale Gedächtnis, hybride Identitäten und die vielen Sprachen, die unser Selbstverständnis prägen. Durch Körper, die sich widersetzen, anpassen und sich kontinuierlich neu verwandeln, untersucht die Arbeit die Spuren, die Sprache hinterlässt. In den weiten Landschaften der Sahara begegnen sich koloniale und lokale Sprachen in Gesten, Rhythmus, Atem und Stille.
Sprachen driften, lösen sich auf und kehren zurück. Körper werden zu lebendigen Archiven, die Geschichten von Vertreibung, Widerstandskraft und Transformation tragen. Bewegung spricht dort, wo Worte nicht ausreichen. Der Körper wird Erinnerung. Er tanzt, was nicht ausgesprochen werden kann.
In einem intensiven Zusammenspiel von Tanz und Klang lädt die Performance das Publikum in eine Welt ein, in der Sprache ebenso gefühlt wie gesprochen wird.
Dauer: 35 Minuten
ENGLISCH:
What does a language become when it turns into movement? What does a
language become when it is no longer the colonizer’s?
In This Body That Remembers, acclaimed choreographer and dancer Kettly Noël embarks on a poetic journey through African colonial memory, mixed identities, and the many languages that shape our sense of self. Through bodies that resist, adapt, and continually transform themselves, the work explores the traces that language leaves behind. Across the vast landscapes of the Sahara, colonial and local languages encounter one another through gesture, rhythm, breath, and silence.
Languages drift, dissolve, and return. Bodies become living archives, carrying stories of displacement, resilience, and transformation. Movement speaks where words fall short. The body becomes memory. It dances what cannot be spoken.
Through a compelling interplay of dance, sound, and presence, the performance invites audiences into a world where language is felt as much as it is spoken. Because a language is more than words. It is a body that remembers.
Duration: 35 mins
Konzept, Text, Choreografie,Tanz, Performance: Kettly Noël
Live-Musik: Kojack Kossakamvwe
Video, Szenografie, künstlerische Leitung: Michel Meyer
Stimme (Aufnahme): Garance Clavel
Fotografie: Michel Meyer, Cultureescape CS K.B.
Die in Haiti geborene Künstlerin Kettly Noël hat ihr Leben der Erforschung und Weiterentwicklung der darstellenden Künste gewidmet. Seit mehr als 25 Jahren spielt sie eine zentrale Rolle in der Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes in Afrika, Haiti und der Karibik. Sie ist Gründerin des choreografischen Zentrums Donko Seko in Mali (2000–2022) und initiierte Projekte wie PAPLAB in Haiti und das KN Dance Project sowie internationale Festivals wie Dense Bamako Danse und die Caribbean Dance Platform. Ihre Arbeit verbindet künstlerische Praxis, Ausbildung und soziales Engagement. Sie eröffnet jungen Künstler*innen aus prekären Verhältnissen den Zugang zu internationalen Bühnen und setzt sich für ein freies, zeitgenössisches Verständnis von Tanz ein. Kettly Noël ist Chevalier des Arts et des Lettres der Französischen Republik.
Eine Veranstaltung im Rahmen der KUYUM Tanzplattform 2026, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
In This body that remembers begibt sich die renommierte Choreografin und Tänzerin Kettly Noël auf eine poetische Reise durch das afrikanische koloniale Gedächtnis, hybride Identitäten und die vielen Sprachen, die unser Selbstverständnis prägen. Durch Körper, die sich widersetzen, anpassen und sich kontinuierlich neu verwandeln, untersucht die Arbeit die Spuren, die Sprache hinterlässt. In den weiten Landschaften der Sahara begegnen sich koloniale und lokale Sprachen in Gesten, Rhythmus, Atem und Stille.
Sprachen driften, lösen sich auf und kehren zurück. Körper werden zu lebendigen Archiven, die Geschichten von Vertreibung, Widerstandskraft und Transformation tragen. Bewegung spricht dort, wo Worte nicht ausreichen. Der Körper wird Erinnerung. Er tanzt, was nicht ausgesprochen werden kann.
In einem intensiven Zusammenspiel von Tanz und Klang lädt die Performance das Publikum in eine Welt ein, in der Sprache ebenso gefühlt wie gesprochen wird.
Dauer: 35 Minuten
ENGLISCH:
What does a language become when it turns into movement? What does a
language become when it is no longer the colonizer’s?
In This Body That Remembers, acclaimed choreographer and dancer Kettly Noël embarks on a poetic journey through African colonial memory, mixed identities, and the many languages that shape our sense of self. Through bodies that resist, adapt, and continually transform themselves, the work explores the traces that language leaves behind. Across the vast landscapes of the Sahara, colonial and local languages encounter one another through gesture, rhythm, breath, and silence.
Languages drift, dissolve, and return. Bodies become living archives, carrying stories of displacement, resilience, and transformation. Movement speaks where words fall short. The body becomes memory. It dances what cannot be spoken.
Through a compelling interplay of dance, sound, and presence, the performance invites audiences into a world where language is felt as much as it is spoken. Because a language is more than words. It is a body that remembers.
Duration: 35 mins
Konzept, Text, Choreografie,Tanz, Performance: Kettly Noël
Live-Musik: Kojack Kossakamvwe
Video, Szenografie, künstlerische Leitung: Michel Meyer
Stimme (Aufnahme): Garance Clavel
Fotografie: Michel Meyer, Cultureescape CS K.B.
Die in Haiti geborene Künstlerin Kettly Noël hat ihr Leben der Erforschung und Weiterentwicklung der darstellenden Künste gewidmet. Seit mehr als 25 Jahren spielt sie eine zentrale Rolle in der Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes in Afrika, Haiti und der Karibik. Sie ist Gründerin des choreografischen Zentrums Donko Seko in Mali (2000–2022) und initiierte Projekte wie PAPLAB in Haiti und das KN Dance Project sowie internationale Festivals wie Dense Bamako Danse und die Caribbean Dance Platform. Ihre Arbeit verbindet künstlerische Praxis, Ausbildung und soziales Engagement. Sie eröffnet jungen Künstler*innen aus prekären Verhältnissen den Zugang zu internationalen Bühnen und setzt sich für ein freies, zeitgenössisches Verständnis von Tanz ein. Kettly Noël ist Chevalier des Arts et des Lettres der Französischen Republik.
Eine Veranstaltung im Rahmen der KUYUM Tanzplattform 2026, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Ort der Veranstaltung
Früher befanden sich in dem schlichten Klinkergebäude im Wedding die Werkstätten der Berliner Verkehrsbetriebe, seit 2010 jedoch dienen die atmosphärischen Räumlichkeiten Tänzern, Künstlern, Studierenden und Dozierenden als einzigartiger Ort des Ausprobierens, Produzierens und Studierens.
Die Uferstudios liegen direkt am Ufer des Flüsschens Panke und bestehen aus 16 großzügigen Studios, Künstlerateliers und Büros, die Künstlern, Tänzern und Choreographen viel Freiraum für die Entwicklung und Umsetzung neuer künstlerischer Ideen und Methoden bieten und langfristige Entwicklungschancen sichern. Auch als Ausbildungsstätte werden die Uferstudios vom Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) gern genutzt. Ein künstlerisches Miteinander, das auch das Publikum einschließt, wird von den Uferstudios gewollt und unterstützt.
Die Uferstudios sind ein außergewöhnlicher, lebhafter und aufregender Ort, welcher vor allem als Produktionsstätte für zeitgenössischen Tanz dient und von neuen Ausdrucksweisen und Konzepten lebt. Diese treten in den Studios miteinander in Kontakt, verbinden sich und stellen so ihrerseits wieder Inspirationen zu originellen und unkonventionellen Möglichkeiten der Umsetzung dar.
Die Uferstudios liegen direkt am Ufer des Flüsschens Panke und bestehen aus 16 großzügigen Studios, Künstlerateliers und Büros, die Künstlern, Tänzern und Choreographen viel Freiraum für die Entwicklung und Umsetzung neuer künstlerischer Ideen und Methoden bieten und langfristige Entwicklungschancen sichern. Auch als Ausbildungsstätte werden die Uferstudios vom Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) gern genutzt. Ein künstlerisches Miteinander, das auch das Publikum einschließt, wird von den Uferstudios gewollt und unterstützt.
Die Uferstudios sind ein außergewöhnlicher, lebhafter und aufregender Ort, welcher vor allem als Produktionsstätte für zeitgenössischen Tanz dient und von neuen Ausdrucksweisen und Konzepten lebt. Diese treten in den Studios miteinander in Kontakt, verbinden sich und stellen so ihrerseits wieder Inspirationen zu originellen und unkonventionellen Möglichkeiten der Umsetzung dar.