Bild: The Love Project no. 1

The Love Project no. 1

Edith Buttingsrud Pedersen, Project Pomegranate  

Uferstr. 23 / Badstr. 41 a
13357 Berlin

Tickets ab 8,00 € *
Veranstalter: Uferstudios GmbH , Uferstr. 23, 13357 Berlin, Deutschland

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1. Kategorie
Einheitspreis
je 8,00 €

Rollstuhlplatz
je 8,00 €

Rollstuhlplatz + Begleitung
je 8,00 €

Behinderung + Begleitung
je 8,00 €

Summe 0,00 €

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungen gelten für Tanzcard,Schüler, Studenten, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Schwerbehinderte, Rentner.
Rollstuhlfahrer zahlen den ermäßigten Preis der entsprechenden Kategorie.
Begleitpersonen von Rollstuhlfahrer*innen und behinderten Personen erhalten ein kostenfreies Zusatzticket, das in der entsprechenden Kategorie hinzu gebucht werden muss.
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Veranstaltungsinfos

„Kann man Liebe tun?“ Was passiert, wenn wir Liebe nicht nur als Gefühl betrachten, sondern als „Verb“ – als etwas, dass wir wählen - als etwas, das wir bewusst tun? Nicht im Sinne von „freier Liebe“, oder durch die rosarote Brille, auch nicht nur im romantischen Sinn, sondern als eine Art zu sein, eine Art zu sehen. Vielleicht sogar als eine politische Handlung.

Wie Bell Hooks schreibt: „Liebe ist eine aktive Kraft, die uns in Gemeinschaft mit der Welt bringt.“
Was würde es bedeuten, Liebe auf diese Weise zu realisieren, bewusst, täglich? Und können wir diese Haltung in unsere künstlerischen Prozesse einbringen? Wie können wir einander wirklich begegnen, mit offenen Augen, mit Achtsamkeit? Wie schaffen wir Räume, in denen wir nicht nur Einverständnis suchen, sondern darüber hinaus, vor allem echte Verbundenheit erfahren?

Leichter gesagt, als getan. Liebe ist aufgeladen, mit Assoziationen, mit Begehren, mit Erinnerungen an Schmerz und Verlust, mit Verletzlichkeit... Sie ist verstrickt in die Ekstase des Verliebtseins und in den Schmerz der Sehnsucht.

In The Love Project No. 1 schlagen wir eine Weise des „Gehens“, des „Seins“ vor – mit Liebe. Wir erforschen die Liebe als etwas Mystisches, etwas, nach dem wir uns sehnen. Eine Kraft, die uns in absurdeste Spiralen und in schönste Verwandlungen hineinzieht. Liebe als Lebensweise. Als etwas zutiefst Menschliches. Während die Gegenwart, oft von Angst und Spaltung geprägt ist, möchten wir Liebe als eine Kraft zeigen, eine, die zu Verbindung, Kollaboration und Verständnis einlädt. Eine Gegenbewegung zu Angst und Spaltung. Eine stille Revolution.

The Love Project No. 1 ist eine Einladung, Liebe als Entscheidung zu begreifen: als Verb, das gelebt werden will.

Dauer: ca. 3 Stunden. Da die Liebe Zeit braucht.

ENGLISCH:
“Can you do love?” What happens if we understand love not only as a feeling, but as a verb — as something we choose, something we consciously do? Not in a “free love,” rose-colored-glasses kind of way, and not only in the romantic sense, but as a way of being, a way of seeing. Maybe even as a political act.

As Bell Hooks writes “love is an active force that brings us into communion with the world.” What would it mean to carry love like that—intentionally, daily? And can we bring this into our artistic Processes? How can we actually meet each other - with open eyes, with care? How do we create spaces not only of agreement, but of connection beyond agreement?

It is easier said than done. Love is loaded—with associations, with desire, with memories of pain and loss, with need. It is entangled with the ecstasy of falling in love and the ache that follows.

In The love project nr. 1 we propose a way of walking, of being, with love. We explore Love as something mystical, something we long for. A force that pulls us into the most absurd spirals, into the most beautiful transformations. Love as a power, a way of life. As something deeply human. As a counter to fear. As a quiet revolution.

In our current climate, where division and fear often dominate, we seek to portray love as a powerful counterforce—one that invites connection, collaboration, and understanding.

The Love project nr. 1 is an invitation to embrace love as a choice, a verb to be acted upon.

Duration: ca. 3 Hour. Because Love takes time.

Team
Performer*innen und Co-Creation: Lisa Dattler, Ariana Heinzelmann, Laura Herz, Denise Karner, Florentine Konrad, Leander Krembs, Liliane Requardt und Luca Weber
Regie und Choreographie: Edith Buttingsrud Pedersen
Regieassistenz: Tanja Uhlig
Dramaturgie: Florian Hoermann
Text: Edith Buttingsrud Pedersen
Produktion: Project Pomegranate und Athanor Akademie

Ort der Veranstaltung

Früher befanden sich in dem schlichten Klinkergebäude im Wedding die Werkstätten der Berliner Verkehrsbetriebe, seit 2010 jedoch dienen die atmosphärischen Räumlichkeiten Tänzern, Künstlern, Studierenden und Dozierenden als einzigartiger Ort des Ausprobierens, Produzierens und Studierens.

Die Uferstudios liegen direkt am Ufer des Flüsschens Panke und bestehen aus 16 großzügigen Studios, Künstlerateliers und Büros, die Künstlern, Tänzern und Choreographen viel Freiraum für die Entwicklung und Umsetzung neuer künstlerischer Ideen und Methoden bieten und langfristige Entwicklungschancen sichern. Auch als Ausbildungsstätte werden die Uferstudios vom Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) gern genutzt. Ein künstlerisches Miteinander, das auch das Publikum einschließt, wird von den Uferstudios gewollt und unterstützt.

Die Uferstudios sind ein außergewöhnlicher, lebhafter und aufregender Ort, welcher vor allem als Produktionsstätte für zeitgenössischen Tanz dient und von neuen Ausdrucksweisen und Konzepten lebt. Diese treten in den Studios miteinander in Kontakt, verbinden sich und stellen so ihrerseits wieder Inspirationen zu originellen und unkonventionellen Möglichkeiten der Umsetzung dar.
Uferstudios
Uferstraße 23
13357 Berlin
Uferstudios
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