Bild: Tenebrae unter der Leitung von Nigel Short „Celestial Gift“ mit Werken von Caroline Shaw, Joanna Marsh, Allegri, Gibbons, Bruck

Tenebrae unter der Leitung von Nigel Short „Celestial Gift“ mit Werken von Caroline Shaw, Joanna Marsh, Allegri, Gibbons, Bruck

Tenebrae und Nigel Short  

Elisabethstr.
35037 Marburg

Tickets ab 34,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Marburger Schlosskonzerte e.V. , Haselhecke 59, 35041 Marburg, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

Tickets

Veranstaltungsinfos

Im Einführungsvortrag ab 19 Uhr eröffnet Wilhelm Stehling, ein profunder Kenner der Marburger Geschichte, spannende Einblicke – u.a. in die Frage, inwiefern die Elisabethkirche ein Beispiel für die These bietet, Gotik sei zu Stein gewordene Musik.

Der Tenebrae Choir gilt als eines der edelsten Vokalensembles Großbritanniens und fasziniert mit seinem klaren, wandlungsfähigen Klang, technischer Brillanz und tiefem Ausdruck. 2001 von Nigel Short – ehemaligem Countertenor bei The Tallis Scholars und The King’s Singers – gegründet, vereint das Ensemble die Wärme englischer Chormusik mit inspirierender Modernität. Sein Repertoire reicht von der Musik der Renaissance bis zu zeitgenössischen Werken und besticht durch kunstvoll gestaltete Programme in stimmungsvollen Aufführungen. Mit internationalen Konzerttourneen, Rundfunkaufnahmen und vielfach ausgezeichneten Einspielungen setzt Tenebrae Maßstäbe.

Programm
„Celestial Gift“ – Werke von Caroline Shaw (* 1982), Joanna Marsh (* 1970), Gregorio Allegri (1582–1652), Orlando Gibbons (1583–1625), Anton Bruckner (1824–1896) u. a.

Copyright: Sim Canetty-Clarke

Ort der Veranstaltung

Erbaut wurde die Elisabethkirche als erste rein gotische Kirche Deutschlands und nimmt so architektonisch einen hohen Rang ein. Doch nicht nur wegen ihrer kunstgeschichtlichen Bedeutung, auch wegen der hier verwahrten Reliquie der Heiligen Elisabeth ist die Wallfahrtskirche am Fuße des Marburger Schlossberges ein absoluter Besuchermagnet.

Erbaut wurde die Kirche ab 1235, dem Jahr der Heiligsprechung Elisabeths von Thüringen, deren Gebeine in der Sakristei aufbewahrt werden. Als erste rein gotische Hallenkirche war die Elisabethkirche Inspiration für Kirchenbauten in ganz Deutschland. Ihre Bauzeit war dabei mit mehr als 50 Jahren relativ lang, doch trotzdem ist sie in sich vollkommen aufeinander abgestimmt: Der dreischiffige Sandsteinbau beeindruckt durch seine schiere Größe. 20 Meter hohe Gewölbe beschließen den Raum nach oben hin, der Hochaltar aus dem Jahr 1290 ist ebenfalls aus Sandstein gefertigt und fügt sich so harmonisch in das imposante Gesamtbild. Die gotischen Glasfenster hinter dem Altar sind allesamt wunderschöne und bedeutende Werke der Glasmalerei.

Die Sakristei präsentiert sich als faszinierender Ort, farbenfroh und architektonisch beeindruckend, und ist eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten des Mittelalters. Der goldene Schrein, der die Gebeine der Heiligen in sich birgt, ist der wertvollste Schatz der Kirche. Reich geschmückt mit goldenen Reliefs zeigt er Figuren der Apostel und Jesu Christi, ebenso auch Darstellungen aus dem Leben Elisabeths.
Elisabethkirche zu Marburg
Elisabethstraße 3
35037 Marburg