Summerwinds Festival: Zofia Neugebauer, Deutsches Kammerorchester Berlin, Gabriel Adorján: Silberklänge
Zofia Neugebauer, Deutsches Kammerorchester Berlin, Gabriel Adorján  
Evangelische Kirche Ladbergen
Dorfstraße 18
49549 Ladbergen
Tickets ab 34,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Zofia Neugebauer, Flöte
DKO Deutsches Kammerorchester Berlin
Gabriel Adorján, Leitung
Silberklänge – Flötenkonzerte, zwei der schönsten und spannendsten, mit einer der inspirierendsten jungen Flötist:innen und dem renommierten DKO Deutschen Kammerorchester Berlin. Zofia Neugebauer begeistert mit ihrem lyrischen Klang und ihrer frischen künstlerischen Vision als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin europaweit.
Das passt zu Mozart und zu Carl Philipp Emanuel Bach, dem „Revoluzzer“ und Hofcellisten Friedrichs des Großen, der, damals berühmter als sein Vater Johann Sebastian, forderte: „Aus der Seele muss man spielen und nicht wie ein abgerichteter Vogel“. Der Interpret müsse empfinden, was er spielt, um seine Gefühle und Stimmungen auf das Publikum zu übertragen. Wohl dies wahrhaftige Ausdrucksspiel, aber vor allem die moderne, dramatisch-expressive und subjektive Musiksprache meinte Mozart, als er über C.P.E. bemerkte: „Er ist der Vater, wir sind die Bub’n. Wer von uns was Rechts kann, hat’s von ihm gelernt.“
Empfindsamkeit und Sturm-und-Drang: im Dialog mit Zofia Neugebauer breiten die Streicher in Carl Philipp Emanuel Bachs h-Moll-Sinfonia ein packendes Seelendrama aus. Die Flöte ist eine rhetorisch aufgeladene Stimme, als spräche sie: mit expressiver Melodik, kantiger Gestik, abrupten Affektsprüngen und beredten Pausen, fragend, seufzend, insistierend, lächelnd, melancholisch sinnend, introvertiert oder nervös und rasend. Freche Harmoniewechsel, ausdrucksstarke Dissonanzen, dynamische Kontraste im Orchester – diese Affektwechsel-Dramaturgie ohne Effekthascherei hat der 22-jährige Mozart in seinem Flötenkonzert G-Dur von Bach. Doch er hat es auf seine Weise galant und elegant gemacht. Alles lächelt und strahlt höfisch, die Flöte singt graziös und ausdrucksvoll. Zum Schluss ist’s, als hüpfe die F-Dur-Sinfonie des 15-jährigen Genies unschuldig und in Anmut durch einen alten italienischen Sommer. Mit purer Gute-Laune-Musik entlassen Silberklänge in die wirkliche Welt.
Silberklänge
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788 ): Sinfonia h-Moll, Wq 182/5
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Konzert Nr. 1 für Flöte und Orchester G-Dur, KV 313
Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert für Flöte und Orchester d-Moll, WQ 22
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 13 F-Dur, KV 112
DKO Deutsches Kammerorchester Berlin
Gabriel Adorján, Leitung
Silberklänge – Flötenkonzerte, zwei der schönsten und spannendsten, mit einer der inspirierendsten jungen Flötist:innen und dem renommierten DKO Deutschen Kammerorchester Berlin. Zofia Neugebauer begeistert mit ihrem lyrischen Klang und ihrer frischen künstlerischen Vision als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin europaweit.
Das passt zu Mozart und zu Carl Philipp Emanuel Bach, dem „Revoluzzer“ und Hofcellisten Friedrichs des Großen, der, damals berühmter als sein Vater Johann Sebastian, forderte: „Aus der Seele muss man spielen und nicht wie ein abgerichteter Vogel“. Der Interpret müsse empfinden, was er spielt, um seine Gefühle und Stimmungen auf das Publikum zu übertragen. Wohl dies wahrhaftige Ausdrucksspiel, aber vor allem die moderne, dramatisch-expressive und subjektive Musiksprache meinte Mozart, als er über C.P.E. bemerkte: „Er ist der Vater, wir sind die Bub’n. Wer von uns was Rechts kann, hat’s von ihm gelernt.“
Empfindsamkeit und Sturm-und-Drang: im Dialog mit Zofia Neugebauer breiten die Streicher in Carl Philipp Emanuel Bachs h-Moll-Sinfonia ein packendes Seelendrama aus. Die Flöte ist eine rhetorisch aufgeladene Stimme, als spräche sie: mit expressiver Melodik, kantiger Gestik, abrupten Affektsprüngen und beredten Pausen, fragend, seufzend, insistierend, lächelnd, melancholisch sinnend, introvertiert oder nervös und rasend. Freche Harmoniewechsel, ausdrucksstarke Dissonanzen, dynamische Kontraste im Orchester – diese Affektwechsel-Dramaturgie ohne Effekthascherei hat der 22-jährige Mozart in seinem Flötenkonzert G-Dur von Bach. Doch er hat es auf seine Weise galant und elegant gemacht. Alles lächelt und strahlt höfisch, die Flöte singt graziös und ausdrucksvoll. Zum Schluss ist’s, als hüpfe die F-Dur-Sinfonie des 15-jährigen Genies unschuldig und in Anmut durch einen alten italienischen Sommer. Mit purer Gute-Laune-Musik entlassen Silberklänge in die wirkliche Welt.
Silberklänge
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788 ): Sinfonia h-Moll, Wq 182/5
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Konzert Nr. 1 für Flöte und Orchester G-Dur, KV 313
Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert für Flöte und Orchester d-Moll, WQ 22
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 13 F-Dur, KV 112
Ort der Veranstaltung
Evangelische Kirche Ladbergen
Dorfstraße 18
49549 Ladbergen