Summerwinds Festival: Trio Neo: Von Feen und Festen
Nemorino Scheliga, Theo Plath, Aris Alexander Blettenberg  
Alte Amtmannei
Josef-Möhlen-Platz 1
48301 Nottuln
Tickets ab 27,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Nemorino Scheliga, Klarinette
Theo Plath, Fagott
Aris Alexander Blettenberg, Klavier
Drei Freunde – ein Fest! Musiker durch und durch, haben sich Nemorino Scheliga, Theo Plath und Aris Alexander Blettenberg ihre Lieblingstrios auf den Leib geschrieben. In ihrem Programm „Von Feen und Festen“ feiern sie die Freundschaft und den Zauber des Märchens.
In der Romantik war das Märchen mehr als eine Geschichte, die mit „wunderbaren Dingen und Begebenheiten“ (Novalis) faszinierte. Denn es verkörperte das Prinzip der Poesie. Es war das Modell für Fantasie und künstlerische Freiheit, psychologische Tiefe, symbolische Verdichtung, das Muster für das Ineinander von greifbarer Realität und dem Unsichtbaren, das rational nicht fassbar ist: dem Unbewussten und dem Traum, der Transzendenz, Übernatürlichem. Auch Schumann war von dieser Ästhetik durchdrungen. Wer seine „Märchenerzählungen“ hört, kann sich seinen Stimmungen und Gefühlen hingeben oder sich „wunderbare“ Geschichten dazu vorstellen von Feen, polternden Riesen, innig Liebenden, Rittern …
Angeregt durch Schumann schrieb Bruch die „Acht Stücke“, liedhaft-klangpoetische Charakterszenen, in denen Klarinette und Fagott oft dunkel verschmelzen. Sind diese spätromantisch, so stehen Nadia Boulangers „Drei Stücke“ dem Impressionismus nah: eine ergreifend-simple Melodie über zarter Klavierbegleitung, ein kontrapunktischer Kanon, ein rasantes Scherzo.
Eher handfest festlich geht’s mit Mendelssohn Bartholdy und Beethoven zu. „Bevor ich an die Arbeit gehe, will ich etwas essen“: Das Thema dieses Schlagers aus Joseph Weigels populärer Oper „Der Korsar“ hat Beethoven im Schlusssatz seines „Gassenhauer-Trios“ lustvoll nobilitiert. Aufs Essen war auch Felix Mendelssohn scharf, als er für einen Koch-Komponier-Deal sein ausgelassen-fröhliches „Konzertstück Nr. 1“ – mit dem Untertitel „Die Schlacht bei Prag: Ein großes Duett für Dampfnudel oder Rahmstrudel“ – schrieb. Während die Klarinettisten Heinrich Joseph und Carl Baermann für ihn kochten, komponierte er dieses Bravourstück für sie. Konzert und lecker Essen: ein echtes Fest der Freu(n)de.
Von Feen und Festen
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Konzertstück Nr. 1, op. 113
Max Bruch (1838–1920): Aus: Acht Stücke, op. 83
Robert Schumann (1810–1856): Märchenerzählungen, op. 132
Nadia Boulanger (1887–1979): Trois pièces
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Konzertstück Nr. 2, op. 114
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Trio B-Dur, op. 11 „Gassenhauer“-Trio
Theo Plath, Fagott
Aris Alexander Blettenberg, Klavier
Drei Freunde – ein Fest! Musiker durch und durch, haben sich Nemorino Scheliga, Theo Plath und Aris Alexander Blettenberg ihre Lieblingstrios auf den Leib geschrieben. In ihrem Programm „Von Feen und Festen“ feiern sie die Freundschaft und den Zauber des Märchens.
In der Romantik war das Märchen mehr als eine Geschichte, die mit „wunderbaren Dingen und Begebenheiten“ (Novalis) faszinierte. Denn es verkörperte das Prinzip der Poesie. Es war das Modell für Fantasie und künstlerische Freiheit, psychologische Tiefe, symbolische Verdichtung, das Muster für das Ineinander von greifbarer Realität und dem Unsichtbaren, das rational nicht fassbar ist: dem Unbewussten und dem Traum, der Transzendenz, Übernatürlichem. Auch Schumann war von dieser Ästhetik durchdrungen. Wer seine „Märchenerzählungen“ hört, kann sich seinen Stimmungen und Gefühlen hingeben oder sich „wunderbare“ Geschichten dazu vorstellen von Feen, polternden Riesen, innig Liebenden, Rittern …
Angeregt durch Schumann schrieb Bruch die „Acht Stücke“, liedhaft-klangpoetische Charakterszenen, in denen Klarinette und Fagott oft dunkel verschmelzen. Sind diese spätromantisch, so stehen Nadia Boulangers „Drei Stücke“ dem Impressionismus nah: eine ergreifend-simple Melodie über zarter Klavierbegleitung, ein kontrapunktischer Kanon, ein rasantes Scherzo.
Eher handfest festlich geht’s mit Mendelssohn Bartholdy und Beethoven zu. „Bevor ich an die Arbeit gehe, will ich etwas essen“: Das Thema dieses Schlagers aus Joseph Weigels populärer Oper „Der Korsar“ hat Beethoven im Schlusssatz seines „Gassenhauer-Trios“ lustvoll nobilitiert. Aufs Essen war auch Felix Mendelssohn scharf, als er für einen Koch-Komponier-Deal sein ausgelassen-fröhliches „Konzertstück Nr. 1“ – mit dem Untertitel „Die Schlacht bei Prag: Ein großes Duett für Dampfnudel oder Rahmstrudel“ – schrieb. Während die Klarinettisten Heinrich Joseph und Carl Baermann für ihn kochten, komponierte er dieses Bravourstück für sie. Konzert und lecker Essen: ein echtes Fest der Freu(n)de.
Von Feen und Festen
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Konzertstück Nr. 1, op. 113
Max Bruch (1838–1920): Aus: Acht Stücke, op. 83
Robert Schumann (1810–1856): Märchenerzählungen, op. 132
Nadia Boulanger (1887–1979): Trois pièces
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Konzertstück Nr. 2, op. 114
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Trio B-Dur, op. 11 „Gassenhauer“-Trio
Ort der Veranstaltung
Alte Amtmannei
Josef-Möhlen-Platz 1
48301 Nottuln