Summerwinds Festival: Trio Étoiles: City Nights
Sarah Lilian Kober, Vanja Sedlak, Vadym Palii  
Saal Sandgathe
Südstraße 4
59227 Ahlen
Tickets ab 27,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Sarah Lilian Kober, Saxophon
Vanja Sedlak, Saxophon
Vadym Palii, Klavier
Kopfkino, bedrängende Bilder und starke Gefühle: mit „City Nights“ beschwört das Sternen-Trio die Nacht herauf, in seinem besonderen Sound mit zwei Saxophonen und Klavier.
Mit den Lichtern der Großstadt erwacht eine andere Welt: Traut oder toxisch in der Intimität der Wohnung, gesellig, im Rausch zügellos, in den Kneipen und Bars, Discos, Clubs. Auf Boulevards, Avenuen: Scheinwerferschlangen; in den Straßen, auf Plätzen: Laternen, Neonreklamen. Tausend Fenster durchstrahlen Hochhausfassaden, in den Gassen aber, den Hinterhöfen und Hauseingängen Funzeln, glimmende Zigaretten und Feuerzeugblitze. Die Nacht in der City hat ihre eigene Energie, ist Geheimnis und Glamour, Begehren und Begierde, Gewalt, Einsamkeit, Melancholie, Ekstase und Tanz, Liebe in jeglicher Form.
Im Herzen von „City Nights“ pulsiert Piazzollas Tango Nuevo. Seine Neuen Tangos werden von neueren Tangos und packenden Stücken von Zeitgenossen des Argentiniers umkreist. Deren Stil ist gemischt, aus klassischer Klangsprache sowie Tango, Jazz, Rock oder Weltmusik und heutigen Idiomen. Am Ende geht die Sonne auf mit einem der weltweit am häufigsten gespielten Lieder: „Summertime“.
Piazzolla verdiente in den 1940ern in Buenos Aires als Bandoneonist und Arrangeur in bekannten Tango-Orchestern sein Geld – und schämte sich dafür: „Tangomusiker war ein schmutziges Wort im Argentinien meiner Jugend. Es war die Unterwelt.“ Sein Herz schlug für Bach, die aktuelle klassische Musik, den Jazz. In dieser Art komponierte er damals auch. Erst 1954 in Paris wurde er der „Piazzolla“, der den Tango Nuevo erfand und mit ihm die Konzertsäle der Welt eroberte – nachdem die große Kompositionslehrerin Nadia Boulanger ihm, als sie ihn hatte Tango spielen hören, die Meinung gegeigt hatte: „Du Idiot! Merkst Du nicht, dass dies der echte Piazzolla ist, nicht der andere? Du kannst deine ganze andere Musik wegschmeißen!“
City Nights
Kurt Weill (1900–1950): Youkali
Astor Piazzolla (1921–1992): Adios nonino
Philippe Geiss (*1961): South wind tango
Dmitri Shostakovich (1906–1975): Fünf Stücke
Guillermo Lago (*1960): Sarajevo – Montevideo. Aus: Ciudades
Astor Piazzolla: Night-Club 1960
Bertrand Moren (*1976): Balkan dances
Astor Piazzolla: La muerte del Angel
George Gershwin (1898–1937): Porgy and Bess Fantasy
Vanja Sedlak, Saxophon
Vadym Palii, Klavier
Kopfkino, bedrängende Bilder und starke Gefühle: mit „City Nights“ beschwört das Sternen-Trio die Nacht herauf, in seinem besonderen Sound mit zwei Saxophonen und Klavier.
Mit den Lichtern der Großstadt erwacht eine andere Welt: Traut oder toxisch in der Intimität der Wohnung, gesellig, im Rausch zügellos, in den Kneipen und Bars, Discos, Clubs. Auf Boulevards, Avenuen: Scheinwerferschlangen; in den Straßen, auf Plätzen: Laternen, Neonreklamen. Tausend Fenster durchstrahlen Hochhausfassaden, in den Gassen aber, den Hinterhöfen und Hauseingängen Funzeln, glimmende Zigaretten und Feuerzeugblitze. Die Nacht in der City hat ihre eigene Energie, ist Geheimnis und Glamour, Begehren und Begierde, Gewalt, Einsamkeit, Melancholie, Ekstase und Tanz, Liebe in jeglicher Form.
Im Herzen von „City Nights“ pulsiert Piazzollas Tango Nuevo. Seine Neuen Tangos werden von neueren Tangos und packenden Stücken von Zeitgenossen des Argentiniers umkreist. Deren Stil ist gemischt, aus klassischer Klangsprache sowie Tango, Jazz, Rock oder Weltmusik und heutigen Idiomen. Am Ende geht die Sonne auf mit einem der weltweit am häufigsten gespielten Lieder: „Summertime“.
Piazzolla verdiente in den 1940ern in Buenos Aires als Bandoneonist und Arrangeur in bekannten Tango-Orchestern sein Geld – und schämte sich dafür: „Tangomusiker war ein schmutziges Wort im Argentinien meiner Jugend. Es war die Unterwelt.“ Sein Herz schlug für Bach, die aktuelle klassische Musik, den Jazz. In dieser Art komponierte er damals auch. Erst 1954 in Paris wurde er der „Piazzolla“, der den Tango Nuevo erfand und mit ihm die Konzertsäle der Welt eroberte – nachdem die große Kompositionslehrerin Nadia Boulanger ihm, als sie ihn hatte Tango spielen hören, die Meinung gegeigt hatte: „Du Idiot! Merkst Du nicht, dass dies der echte Piazzolla ist, nicht der andere? Du kannst deine ganze andere Musik wegschmeißen!“
City Nights
Kurt Weill (1900–1950): Youkali
Astor Piazzolla (1921–1992): Adios nonino
Philippe Geiss (*1961): South wind tango
Dmitri Shostakovich (1906–1975): Fünf Stücke
Guillermo Lago (*1960): Sarajevo – Montevideo. Aus: Ciudades
Astor Piazzolla: Night-Club 1960
Bertrand Moren (*1976): Balkan dances
Astor Piazzolla: La muerte del Angel
George Gershwin (1898–1937): Porgy and Bess Fantasy
Ort der Veranstaltung
Saal Sandgathe
Südstraße 4
59227 Ahlen