Summerwinds Festival: FluteLab BXL: Installaties
FluteLab BXL  
Apostelkirche
Neubrückenstraße 5
48143 Münster
Tickets ab 20,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Thomas Deprez, Maureen De Smet, Nathalie Houtman, Aylin Önaşçi, Laura Pok, Nastassja Ristau, Veronica Samyn, Noam Shpilman Bass, Jean Van Vyve, Tomma Wessel, Blockflöten
Ein Consort, das sich als Labor und Kooperative versteht und mitreißend (auswendig) musiziert: das neue Blockflötenkollektiv FluteLab BXL aus Brüssel. Experimentell, unbeschwert und spielerisch, „postmodern“ frei gehen die Dozent:innen, Absolvent:innen und Student:innen der renommierten Blockflötenklasse des Conservatoire Royal de Bruxelles an die Musik vom Mittelalter bis heute heran. Sie bearbeiten Hits der Klassik (Jean Van Vyve, Laura Pok) und bringen in neuem Klang und origineller Farbigkeit auf die Bühne – so „installiert“ in einem Konzertprogramm mit Musik aus 800 Jahren, als wären die Stücke gerade erst komponiert.
Evergreens von Händel, Bach und Vivaldi bilden das barocke Grundgerüst von FluteLabs Programm „Installaties“. „Sumer is icumen in“ von 1260, eins der ältesten sechsstimmigen Rotas mit vier rotierenden Kanonstimmen und zwei ständig wiederkehrenden Bassstimmen, weist auf den „Sommer“ Vivaldis voraus. Über den Klang aber ist es mit der Polyphonie Bachs und zugleich mit Frans Geysens minimalistischen „Installaties 1 – 3 – 1“ von 1984 verbunden. In seinem Blockflötenquartett variiert der Belgier ein kleines melodisch-rhythmisches Grundmodul durch winzige Verschiebungen und Wiederholungen dreifach, bevor er es zur Basis zurücktreibt. Piazzolla entwickelt Bachs Fugenkunst 1968 mit „Fuga y Misterio“ weiter: zu einem formal strengen, rhythmisch explosiven Tango Nuevo. Das neueste Element der „Installaties“ ist die Uraufführung einer Arbeit des Komponisten, Performance- und Konzeptkünstlers David Helbich. Ob der Wahl-Brüsseler, wie oft, eine offene Partitur vorlegt, die nicht aus Noten, sondern Handlungsanweisungen für Musiker:innen und Publikum besteht?
Installaties
Georg Friedrich Händel (1685–1759): The Arrival of the Queen of Sheba
Frans Geysen (*1936): Installaties 1 – 3 – 1 (1984)
Anonym (um 1250): Sumer is icumen in
Joh. Sebastian Bach (1685–1750): Brandenburgisches Konzert Nr. 3, BWV 1048
David Helbich (*1973): Neue Komposition (2026)
Astor Piazzolla (1921–1992): Fuga y Misterio (1968)
Antonio Vivaldi (1678–1741): Concerto Nr. 2 L’Estate/Der Sommer. Aus: Le quattro stagioni, op. 8, RV 315
Ein Consort, das sich als Labor und Kooperative versteht und mitreißend (auswendig) musiziert: das neue Blockflötenkollektiv FluteLab BXL aus Brüssel. Experimentell, unbeschwert und spielerisch, „postmodern“ frei gehen die Dozent:innen, Absolvent:innen und Student:innen der renommierten Blockflötenklasse des Conservatoire Royal de Bruxelles an die Musik vom Mittelalter bis heute heran. Sie bearbeiten Hits der Klassik (Jean Van Vyve, Laura Pok) und bringen in neuem Klang und origineller Farbigkeit auf die Bühne – so „installiert“ in einem Konzertprogramm mit Musik aus 800 Jahren, als wären die Stücke gerade erst komponiert.
Evergreens von Händel, Bach und Vivaldi bilden das barocke Grundgerüst von FluteLabs Programm „Installaties“. „Sumer is icumen in“ von 1260, eins der ältesten sechsstimmigen Rotas mit vier rotierenden Kanonstimmen und zwei ständig wiederkehrenden Bassstimmen, weist auf den „Sommer“ Vivaldis voraus. Über den Klang aber ist es mit der Polyphonie Bachs und zugleich mit Frans Geysens minimalistischen „Installaties 1 – 3 – 1“ von 1984 verbunden. In seinem Blockflötenquartett variiert der Belgier ein kleines melodisch-rhythmisches Grundmodul durch winzige Verschiebungen und Wiederholungen dreifach, bevor er es zur Basis zurücktreibt. Piazzolla entwickelt Bachs Fugenkunst 1968 mit „Fuga y Misterio“ weiter: zu einem formal strengen, rhythmisch explosiven Tango Nuevo. Das neueste Element der „Installaties“ ist die Uraufführung einer Arbeit des Komponisten, Performance- und Konzeptkünstlers David Helbich. Ob der Wahl-Brüsseler, wie oft, eine offene Partitur vorlegt, die nicht aus Noten, sondern Handlungsanweisungen für Musiker:innen und Publikum besteht?
Installaties
Georg Friedrich Händel (1685–1759): The Arrival of the Queen of Sheba
Frans Geysen (*1936): Installaties 1 – 3 – 1 (1984)
Anonym (um 1250): Sumer is icumen in
Joh. Sebastian Bach (1685–1750): Brandenburgisches Konzert Nr. 3, BWV 1048
David Helbich (*1973): Neue Komposition (2026)
Astor Piazzolla (1921–1992): Fuga y Misterio (1968)
Antonio Vivaldi (1678–1741): Concerto Nr. 2 L’Estate/Der Sommer. Aus: Le quattro stagioni, op. 8, RV 315
Ort der Veranstaltung
Apostelkirche
Neubrückenstraße 5
48143 Münster