Summerwinds Festival: Flautando Köln, Holger Schäfer: Licht und Finsternis
Flautando Köln, Holger Schäfer  
St. Anna Kapelle
Höpingen 41
48720 Rosendahl
Tickets ab 27,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Susanna Borsch, Susanne Hochscheid, Kerstin de Witt, Blockflöten
Ursula Thelen Blockflöten, Gesang
Holger Schäfer Gesang, Harfe, Erzählung, Blockflöte
Brillantes Zusammenspiel auf höchstem Niveau, Witz, Temperament und Charme: Flautando Köln ist seit Jahren eins der international renommiertesten Blockflötenquartette. Mit Stilgefühl und Fantasie adaptieren die Musikerinnen Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart und stellen sie mit Originalkompositionen zu spannungsreichen Programmen zusammen. Darin setzen sie mehr als 40 Blockflöten verschiedener Größe und Bauart ein, bisweilen singt Ursula Thelen zur Musik. Und der Märchenerzähler, Multiinstrumentalist und preisgekrönte Minnesänger Holger Schäfer ist mit von der Partie, wenn es in Musik und Wort um den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, Teufel und Engel geht, um „Licht und Finsternis – Höllenfeuer und Himmelsglanz“.
Im Christen- und Judentum wie im Islam vermitteln Engel zwischen Gott und den Menschen. Als von Gott geschaffene Himmelswesen sind sie selbst nicht göttlich, sondern ángeloi (griechisch), „Boten“ und Werkzeuge Gottes, glänzende Lichtgestalten, die auf Harfe und Flöte im Engelskonzert die schönste aller Musiken spielen. Sie verkünden Botschaften Gottes, beschützen die Menschen vor dem Bösen, trösten und heilen sie. Ihr Gegenspieler ist ein aus Hochmut – er wollte Gott sein – gefallener Engel, der die Menschen zu sich hinab in die Finsternis, ins Böse, in Depression und Sünde, die Hölle, ihr ewiges Feuer zieht. Er heißt Satan oder Luzifer, ist der Teufel.
Flautando Köln hebt in „Licht und Finsternis“ mit dem Kapitel „Diabolus in musica“ an. Der Teufel in der Musik ist der Tritonus, das unangenehme Intervall aus sechs Halbtonschritten, das die göttliche Ordnung stört, indem es, wie bei Machaut und Bach, Schmerz, Klage, Sünde zum Ausdruck bringt. Mit di Lasso erklingt die biblische Geschichte Hiobs, dem durch Satan alles genommen wird, um seinen Glauben zu prüfen. Den „Sturz ins Höllenfeuer“ evozieren Bachs Toccata und „Vuur“ des niederländischen Komponisten Pieter Campo zum Konzertende feurig. Die Kapitel dazwischen bieten „Engelsmusik“ mit Engeln, die gute Nachrichten überbringen und trösten. Und das Märchen Holger Schäfers nach dem amerikanisch-libanesischen Dichter Khalil Gibran macht poetisch klar, was die Welt zusammenhält: die Polarität von Licht und Finsternis.
Licht und Finsternis – Von Himmelsglanz und Höllenfeuer
Anonymus (14. Jh.): Estampie Tre Fontane
Guillaume de Machault (1300–1377): Kyrie
Orlando di Lasso (1532–1594): In te speravi Domine
Joh. Sebastian Bach (1685–1750): Es ist genug | Es erhob sich ein Streit, BWV 19
Märchen nach Khalil Gibran (1883–1931): Lucifer und der weise Alte
Hans Leo Hassler (1564–1612): Angelus ad pastores ait
Jan Pieterszoon Sweelinck (1562–1621): Angelus ad pastores ait.
Willem Wander van Nieuwkerk (*1955): Stamping Ground for Angels
Bernardino Borlasca (ca. 1560–nach 1631): Angelus Domini descendit
Adrian Willaert (ca. 1490–1562): Angelus Domini descendit
Tomás Luis de Victoria (1548–1611): Descendit Angelus
Joh. Sebastian Bach: Toccata d-moll, BVW 538 | Kontrapunktus IV
Märchen nach Khalil Gibran: Lucifer und der weise Alte
Pieter Campo (*1980): Vuur – Feuer
Ursula Thelen Blockflöten, Gesang
Holger Schäfer Gesang, Harfe, Erzählung, Blockflöte
Brillantes Zusammenspiel auf höchstem Niveau, Witz, Temperament und Charme: Flautando Köln ist seit Jahren eins der international renommiertesten Blockflötenquartette. Mit Stilgefühl und Fantasie adaptieren die Musikerinnen Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart und stellen sie mit Originalkompositionen zu spannungsreichen Programmen zusammen. Darin setzen sie mehr als 40 Blockflöten verschiedener Größe und Bauart ein, bisweilen singt Ursula Thelen zur Musik. Und der Märchenerzähler, Multiinstrumentalist und preisgekrönte Minnesänger Holger Schäfer ist mit von der Partie, wenn es in Musik und Wort um den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, Teufel und Engel geht, um „Licht und Finsternis – Höllenfeuer und Himmelsglanz“.
Im Christen- und Judentum wie im Islam vermitteln Engel zwischen Gott und den Menschen. Als von Gott geschaffene Himmelswesen sind sie selbst nicht göttlich, sondern ángeloi (griechisch), „Boten“ und Werkzeuge Gottes, glänzende Lichtgestalten, die auf Harfe und Flöte im Engelskonzert die schönste aller Musiken spielen. Sie verkünden Botschaften Gottes, beschützen die Menschen vor dem Bösen, trösten und heilen sie. Ihr Gegenspieler ist ein aus Hochmut – er wollte Gott sein – gefallener Engel, der die Menschen zu sich hinab in die Finsternis, ins Böse, in Depression und Sünde, die Hölle, ihr ewiges Feuer zieht. Er heißt Satan oder Luzifer, ist der Teufel.
Flautando Köln hebt in „Licht und Finsternis“ mit dem Kapitel „Diabolus in musica“ an. Der Teufel in der Musik ist der Tritonus, das unangenehme Intervall aus sechs Halbtonschritten, das die göttliche Ordnung stört, indem es, wie bei Machaut und Bach, Schmerz, Klage, Sünde zum Ausdruck bringt. Mit di Lasso erklingt die biblische Geschichte Hiobs, dem durch Satan alles genommen wird, um seinen Glauben zu prüfen. Den „Sturz ins Höllenfeuer“ evozieren Bachs Toccata und „Vuur“ des niederländischen Komponisten Pieter Campo zum Konzertende feurig. Die Kapitel dazwischen bieten „Engelsmusik“ mit Engeln, die gute Nachrichten überbringen und trösten. Und das Märchen Holger Schäfers nach dem amerikanisch-libanesischen Dichter Khalil Gibran macht poetisch klar, was die Welt zusammenhält: die Polarität von Licht und Finsternis.
Licht und Finsternis – Von Himmelsglanz und Höllenfeuer
Anonymus (14. Jh.): Estampie Tre Fontane
Guillaume de Machault (1300–1377): Kyrie
Orlando di Lasso (1532–1594): In te speravi Domine
Joh. Sebastian Bach (1685–1750): Es ist genug | Es erhob sich ein Streit, BWV 19
Märchen nach Khalil Gibran (1883–1931): Lucifer und der weise Alte
Hans Leo Hassler (1564–1612): Angelus ad pastores ait
Jan Pieterszoon Sweelinck (1562–1621): Angelus ad pastores ait.
Willem Wander van Nieuwkerk (*1955): Stamping Ground for Angels
Bernardino Borlasca (ca. 1560–nach 1631): Angelus Domini descendit
Adrian Willaert (ca. 1490–1562): Angelus Domini descendit
Tomás Luis de Victoria (1548–1611): Descendit Angelus
Joh. Sebastian Bach: Toccata d-moll, BVW 538 | Kontrapunktus IV
Märchen nach Khalil Gibran: Lucifer und der weise Alte
Pieter Campo (*1980): Vuur – Feuer
Ort der Veranstaltung
St. Anna Kapelle
Höpingen 41
48720 Rosendahl