Summerwinds Festival: Daniela Koch, Eyal Ein-Habar & Kimiko Imani: Syrinx
Daniela Koch, Eyal Ein-Habar & Kimiko Imani  
Ev. Christuskirche
Münsterstraße 19
46397 Bocholt
Tickets ab 27,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Daniela Koch Flöte
Eyal Ein-Habar Flöte
Kimiko Imani Klavier
Golden, warm, nobel und brillant, der Klang der Flöten, vielfarbig das Klavier. Die Virtuos:innen Daniela Koch, Eyal Ein-Habar und Kimiko Imani präsentieren glänzende Highlights des Flötenrepertoires.
Schimmernd und schillernd, geheimnisvoll oder direkt, modern und dennoch so alt wie der Mythos: die Flöte, Syrinx. Der geile Naturgott Pan, der den Oberkörper eines Mannes bzw. Gottes und Beine, Hörner und Bart eines Widders hat, baute die Flöte – als Panflöte – aus Schilfrohr. In das hatte sich die keusche Nymphe Syrinx verwandelt, um seinem Übergriff zu entgehen. So erzählte es „Ovid“ vor über 2.000 Jahren in seinen „Metamorphosen“. Claude Debussy macht im Flötensolo „Syrinx“ aus dem Mythos, aus Flucht und Verwandlung der Nymphe, mystisch-impressionistische Klangpoesie. Und inspiriert durch Mallarmés Gedicht „L’après-midi d’un faune“ komponierte er für Flöte und Klavier suggestive „Stimmungsbilder, durch die hindurch sich die Begierden und Träume des Fauns in der Hitze des Nachmittags bewegen“ (Debussy).
Erwin Schulhoff verehrte die französische Musik, insbesondere Debussy, was auch in seiner Flötensonate von 1927 anklingt, wobei sein Stil sehr persönlich und körperlich-rhythmisch, von der klassischen Moderne und vom Jazz inspiriert ist. Die Sonate ist zugleich zugänglich, spielerisch, virtuos und ästhetisch anspruchsvoll, das Finale tänzerisch mit einem Schuss Ironie.
Schöne Melodien, rasante Stimmführung und Kontrapunkt, expressive Dissonanzen und Auflösungen bei Friedemann Bach. Intensität und Emotionalität auch in Bruder Emanuels Triosonate: ein lebhafter Dialog der Melodiestimmen, lyrisch-empfindsam das Adagio, energisch das Allegro. Charme und Eleganz, opernhafte Phrasierung, kontrastreiche Dynamik bei Kuhlau, dem „Beethoven der Flöte“. Zum Abschluss ein Rausschmeißer-Showpiece des Frühromantikers Fürstenau, des Starflötisten und Komponisten aus – Münster.
Daniela Koch ist eine der profiliertesten Flötist:innen ihrer Generation, Soloflötistin der weltweit renommierten Bamberger Symphoniker, gefragte Solistin und Kammermusikerin. Eyal Ein-Habar, bis 2014 Soloflötist des Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, ist Professor an der Musikhochschule Münster. Sie werden begleitet von der in Europa und Asien mit namhaften Holzbläsersolisten gastierenden Pianistin Kimiko Imani.
Syrinx
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784): Sonate e-Moll, F. 54, für 2 Flöten
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788): Trio Sonate a-Moll, H. 572
Claude Debussy (1862–1918): Syrinx, für Flöte solo | Prélude à l’après-midi d’un faune für Flöte und Klavier
Erwin Schulhoff (1894–1942): Sonate für Flöte und Klavier
Friedrich Kuhlau (1786–1832): Trio concertant G-Dur für 2 Flöten und Klavier, op. 119
Anton Bernhard Fürstenau (1792–1852): Rondo Brillant für 2 Flöten und Klavier, op. 102
Eyal Ein-Habar Flöte
Kimiko Imani Klavier
Golden, warm, nobel und brillant, der Klang der Flöten, vielfarbig das Klavier. Die Virtuos:innen Daniela Koch, Eyal Ein-Habar und Kimiko Imani präsentieren glänzende Highlights des Flötenrepertoires.
Schimmernd und schillernd, geheimnisvoll oder direkt, modern und dennoch so alt wie der Mythos: die Flöte, Syrinx. Der geile Naturgott Pan, der den Oberkörper eines Mannes bzw. Gottes und Beine, Hörner und Bart eines Widders hat, baute die Flöte – als Panflöte – aus Schilfrohr. In das hatte sich die keusche Nymphe Syrinx verwandelt, um seinem Übergriff zu entgehen. So erzählte es „Ovid“ vor über 2.000 Jahren in seinen „Metamorphosen“. Claude Debussy macht im Flötensolo „Syrinx“ aus dem Mythos, aus Flucht und Verwandlung der Nymphe, mystisch-impressionistische Klangpoesie. Und inspiriert durch Mallarmés Gedicht „L’après-midi d’un faune“ komponierte er für Flöte und Klavier suggestive „Stimmungsbilder, durch die hindurch sich die Begierden und Träume des Fauns in der Hitze des Nachmittags bewegen“ (Debussy).
Erwin Schulhoff verehrte die französische Musik, insbesondere Debussy, was auch in seiner Flötensonate von 1927 anklingt, wobei sein Stil sehr persönlich und körperlich-rhythmisch, von der klassischen Moderne und vom Jazz inspiriert ist. Die Sonate ist zugleich zugänglich, spielerisch, virtuos und ästhetisch anspruchsvoll, das Finale tänzerisch mit einem Schuss Ironie.
Schöne Melodien, rasante Stimmführung und Kontrapunkt, expressive Dissonanzen und Auflösungen bei Friedemann Bach. Intensität und Emotionalität auch in Bruder Emanuels Triosonate: ein lebhafter Dialog der Melodiestimmen, lyrisch-empfindsam das Adagio, energisch das Allegro. Charme und Eleganz, opernhafte Phrasierung, kontrastreiche Dynamik bei Kuhlau, dem „Beethoven der Flöte“. Zum Abschluss ein Rausschmeißer-Showpiece des Frühromantikers Fürstenau, des Starflötisten und Komponisten aus – Münster.
Daniela Koch ist eine der profiliertesten Flötist:innen ihrer Generation, Soloflötistin der weltweit renommierten Bamberger Symphoniker, gefragte Solistin und Kammermusikerin. Eyal Ein-Habar, bis 2014 Soloflötist des Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, ist Professor an der Musikhochschule Münster. Sie werden begleitet von der in Europa und Asien mit namhaften Holzbläsersolisten gastierenden Pianistin Kimiko Imani.
Syrinx
Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784): Sonate e-Moll, F. 54, für 2 Flöten
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788): Trio Sonate a-Moll, H. 572
Claude Debussy (1862–1918): Syrinx, für Flöte solo | Prélude à l’après-midi d’un faune für Flöte und Klavier
Erwin Schulhoff (1894–1942): Sonate für Flöte und Klavier
Friedrich Kuhlau (1786–1832): Trio concertant G-Dur für 2 Flöten und Klavier, op. 119
Anton Bernhard Fürstenau (1792–1852): Rondo Brillant für 2 Flöten und Klavier, op. 102
Ort der Veranstaltung
Ev. Christuskirche
Münsterstraße 19
46397 Bocholt