Studnitzky & Kammerorchester der Philharmonie Odesa
"Memento Odesa"  
Veranstalter:
Kulturzentrum TOLLHAUS e.V. , Alter Schlachthof 35 , 76131 Karlsruhe, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Sebastian Studnitzky, Odesa Philharmonic Orchestra
BENEFIZ FÜR DIE UKRAINE
„Odesa ist eine wahnsinnig schöne Stadt, die Sonne hat geschienen, man hat ständig vergessen, dass Krieg ist. Und abends gingen die Sirenen los.“
Im Sommer 2023, nur wenige Wochen, nachdem Russland seinen Terrorkrieg gegen die Ukraine begonnen hatte, ist Sebastian Studnitzky ans Schwarze Meer gefahren in die Stadt, in der sich Europas Geschichte verdichtet.
Odesa ist ein melting pot der Kulturen, von Putins Russland unter Beschuss genommen. Raketen-Einschläge, Drohnen-Angriffe, ermordete Zivilisten. Und viel zerstörte Kultur, sehr viel. Putin will die Vielfarbigkeit dieser Stadt in Asche legen, ihre mediterrane Lässigkeit, ihr Laissez Faire. In Odesa wird eine Kultur zerbombt, die ukrainisch ist und europäisch.
Sebastian Studnitzky zählt den großen Musikern Europas, er ist Komponist und Jazz-Trompeter, Kurator und Pianist, allseitig ausgebildet und mit den schönsten Preisen behängt, die es in beiden Branchen gibt, sowohl im Jazz wie in der Klassik. Käme er solo, wäre allein das ein großer Moment.
Er kommt mit dem Odesa Philharmonic Orchestra, dem Kammerorchester der Odesa Philharmonie, sie kommen zum dritten Mal zu uns.
In diesem Jahr am "TAG DER WÜRDE UND DER FREIHEIT": Der 21. November erinnert die beiden bürgerlichen Revolutionen - die Orangene Revolution 2004 und die Revolution der Würde 2013/14 auf dem Maidan - , mit denen sich die Ukrainer herausgelöst haben aus dem russischen Imperium und den Weg nach Europa erschlossen haben, ihren Heimweg.
MEMENTO ODESA ist eine Hommage: an die Stadt, ihre Bewohner und ihre Kultur, an ihren Überlebenswillen und ihren Mut, ihre Phantasie und ihren Trotz - eine Hommage an alle, die Putin widerstehen mit allem, was sie haben. Odesa steht für alle Städte in der Ukraine.
Die Zusammenarbeit von Studnitzky und dem Orchester aus Odesa hatte begonnen, bevor der Krieg begann, nach Putins Überfall auf die Ukraine hat sich diese Zusammenarbeit verändert. Hat sich fortentwickeln müssen, seit es Raketen-Alarme sind, die ihre Musik begleiten wie ein Metronom. Die Bilder des Mordens, das Putin verrichtet, legen sich über das Notenblatt.
Lässt sich unter solchen Bedingungen noch sagen, was klassische Musik sei und was zum Jazz gehört, was von Studnitzky stammt, was von Anastasiia Pokaz, der Sängerin des Ensembles, was von Volodymyr Dykyi, dem Dirigenten? Was sich sagen lässt: dass es emotional werden wird, das Bedrohliche schleicht sich dunkel in den Klang der Streicher, geht über in die Wärme, wie nur Trauer sie verströmt, und weiter in eine melancholische Tiefe, der keine Schwermut entsteigt, sondern ein selbstgewisser Trotz, warm, melodisch, unbeugsam.
„Da ist ein Orchester auf der Bühne, das danach wieder zurück nach Odessa reist", sagt Sebastian Studnitzky, "und wenn wir dann in den Nachrichten hört, dass es wieder Drohnenangriffe gab auf Odessa, kennen wir ihre Gesichter und kennen ihre Musik.“
Ein Abend am Platz des europäischen Versprechens, er lässt hören, wie ein Europa klingt, das sich gegen Putin verteidigt. Der Erlös des Abends geht an childrenofheroes.org und an ein Projekt zur Bereitstellung von Erste-Hilfe-Sets für die Front.
Mit:
Odesa Philharmonic Orchestra, dirigiert von Maestro Volodymyr Dikiy
Sebastian Studnitzky | Piano & Trompete
Andrii Pokaz | Piano
Anastasiia Pokaz | Gesang
Paul Kleber | Bass
Tim Sarhan | Drums
BENEFIZ FÜR DIE UKRAINE
„Odesa ist eine wahnsinnig schöne Stadt, die Sonne hat geschienen, man hat ständig vergessen, dass Krieg ist. Und abends gingen die Sirenen los.“
Im Sommer 2023, nur wenige Wochen, nachdem Russland seinen Terrorkrieg gegen die Ukraine begonnen hatte, ist Sebastian Studnitzky ans Schwarze Meer gefahren in die Stadt, in der sich Europas Geschichte verdichtet.
Odesa ist ein melting pot der Kulturen, von Putins Russland unter Beschuss genommen. Raketen-Einschläge, Drohnen-Angriffe, ermordete Zivilisten. Und viel zerstörte Kultur, sehr viel. Putin will die Vielfarbigkeit dieser Stadt in Asche legen, ihre mediterrane Lässigkeit, ihr Laissez Faire. In Odesa wird eine Kultur zerbombt, die ukrainisch ist und europäisch.
Sebastian Studnitzky zählt den großen Musikern Europas, er ist Komponist und Jazz-Trompeter, Kurator und Pianist, allseitig ausgebildet und mit den schönsten Preisen behängt, die es in beiden Branchen gibt, sowohl im Jazz wie in der Klassik. Käme er solo, wäre allein das ein großer Moment.
Er kommt mit dem Odesa Philharmonic Orchestra, dem Kammerorchester der Odesa Philharmonie, sie kommen zum dritten Mal zu uns.
In diesem Jahr am "TAG DER WÜRDE UND DER FREIHEIT": Der 21. November erinnert die beiden bürgerlichen Revolutionen - die Orangene Revolution 2004 und die Revolution der Würde 2013/14 auf dem Maidan - , mit denen sich die Ukrainer herausgelöst haben aus dem russischen Imperium und den Weg nach Europa erschlossen haben, ihren Heimweg.
MEMENTO ODESA ist eine Hommage: an die Stadt, ihre Bewohner und ihre Kultur, an ihren Überlebenswillen und ihren Mut, ihre Phantasie und ihren Trotz - eine Hommage an alle, die Putin widerstehen mit allem, was sie haben. Odesa steht für alle Städte in der Ukraine.
Die Zusammenarbeit von Studnitzky und dem Orchester aus Odesa hatte begonnen, bevor der Krieg begann, nach Putins Überfall auf die Ukraine hat sich diese Zusammenarbeit verändert. Hat sich fortentwickeln müssen, seit es Raketen-Alarme sind, die ihre Musik begleiten wie ein Metronom. Die Bilder des Mordens, das Putin verrichtet, legen sich über das Notenblatt.
Lässt sich unter solchen Bedingungen noch sagen, was klassische Musik sei und was zum Jazz gehört, was von Studnitzky stammt, was von Anastasiia Pokaz, der Sängerin des Ensembles, was von Volodymyr Dykyi, dem Dirigenten? Was sich sagen lässt: dass es emotional werden wird, das Bedrohliche schleicht sich dunkel in den Klang der Streicher, geht über in die Wärme, wie nur Trauer sie verströmt, und weiter in eine melancholische Tiefe, der keine Schwermut entsteigt, sondern ein selbstgewisser Trotz, warm, melodisch, unbeugsam.
„Da ist ein Orchester auf der Bühne, das danach wieder zurück nach Odessa reist", sagt Sebastian Studnitzky, "und wenn wir dann in den Nachrichten hört, dass es wieder Drohnenangriffe gab auf Odessa, kennen wir ihre Gesichter und kennen ihre Musik.“
Ein Abend am Platz des europäischen Versprechens, er lässt hören, wie ein Europa klingt, das sich gegen Putin verteidigt. Der Erlös des Abends geht an childrenofheroes.org und an ein Projekt zur Bereitstellung von Erste-Hilfe-Sets für die Front.
Mit:
Odesa Philharmonic Orchestra, dirigiert von Maestro Volodymyr Dikiy
Sebastian Studnitzky | Piano & Trompete
Andrii Pokaz | Piano
Anastasiia Pokaz | Gesang
Paul Kleber | Bass
Tim Sarhan | Drums
Ort der Veranstaltung
Das Tollhaus Karlsruhe ist eine der ganz besonderen Kulturinstitutionen der Region. Theater, Kabarett, Jazz, Rock und Pop finden ihren Platz auf der Bühne. Fast täglich wechselt das Programm und somit ist für jeden etwas dabei.
Angefangen hat alles mit einem kleinen Verein, der sich „Folkclub“ nannte. Doch schon damals, 1978, wollten die Veranstalter über die Folk-Grenzen hinaus. Und kurzer Hand beschloss man, den „Folkclub“ zum Kulturverein Tollhaus e.V. zu ändern. Und nicht nur der Name, sondern auch das Programm änderte sich entscheidend. Neben Folk-Konzerten gab es nun auch Theater und Kabarett zu sehen. Es folgten Jahre des Umbaus und der Vergrößerung und 1992 war es dann endlich soweit: Das Tollhaus fand sein neues Zuhause im Karlsruher Schlachthofgelände. Seither strömen 100.000 Besucher jährlich zu den Veranstaltungen und die Location erfreut sich größter Beliebtheit.
Das „Tollhaus Karlsruhe“ ist eine einmalige Lokalität und ein Muss für Kulturbegeisterte. Tolles Ambiente und ein bunt gemischtes Publikum lassen jede Veranstaltung unvergesslich werden.
Angefangen hat alles mit einem kleinen Verein, der sich „Folkclub“ nannte. Doch schon damals, 1978, wollten die Veranstalter über die Folk-Grenzen hinaus. Und kurzer Hand beschloss man, den „Folkclub“ zum Kulturverein Tollhaus e.V. zu ändern. Und nicht nur der Name, sondern auch das Programm änderte sich entscheidend. Neben Folk-Konzerten gab es nun auch Theater und Kabarett zu sehen. Es folgten Jahre des Umbaus und der Vergrößerung und 1992 war es dann endlich soweit: Das Tollhaus fand sein neues Zuhause im Karlsruher Schlachthofgelände. Seither strömen 100.000 Besucher jährlich zu den Veranstaltungen und die Location erfreut sich größter Beliebtheit.
Das „Tollhaus Karlsruhe“ ist eine einmalige Lokalität und ein Muss für Kulturbegeisterte. Tolles Ambiente und ein bunt gemischtes Publikum lassen jede Veranstaltung unvergesslich werden.