Straße, Platz, Palast
Jan-Werner Müller, Charlotte Klonk, Olaf Scholz  
Veranstalter:
Urania Berlin e.V. , An der Urania 17, 10787 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Menschen gehen auf die Straße. Die Öffentlichkeit wird als Marktplatz der Ideen beschrieben. Parlamente aus Glas verheißen politische Transparenz: Im Sprechen über Politik greifen wir häufig auf Metaphern aus und Bezüge zu Architektur und Städtebau zurück. Und tatsächlich preisen »Starchitekten« ihre Entwürfe als Beiträge zum Gelingen der Demokratie an. Aber gibt es wirklich so etwas wie eine demokratische Architektur?
Moderiert von der Kunsthistorikerin Charlotte Klonk diskutierten der Politikwissenschaftler und Autor Jan-Werner Müller und der Bundeskanzler a.D. Olaf Scholz über die Verbindung von Städtebau, politischem Denken und Macht. Sie betrachten die Realität hinter oftmals idealisierten Orten wie der Agora oder dem Forum, schauen kritisch auf das Symbol deutscher Demokratie, die viel gepriesene Reichstagskuppel in Berlin, erkunden Planstädte in der ägyptischen Wüste und Louis Kahns brutalistisches Parlamentsgebäude in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka. Am Ende dieser Tour d’Horizon steht die Frage nach den Bausteinen für das Denken über Demokratie und Architektur. Wie kann eine Architektur gelingen, die den Bürgerinnen und Bürgern immer wieder die Möglichkeit gibt, sich gegenseitig aus überraschenden Blickwinkeln wahrzunehmen?
Jan-Werner Müller, geboren 1970, studierte an der Freien Universität Berlin, in London, Oxford und Princeton. Seit 2005 lehrt er in Princeton Politische Theorie und Ideengeschichte. Er ist Mitgründer des European College of Liberal Arts (ECLA). Sein Essay "Was ist Populismus?" (2026) gilt als zentraler Text zum Verständnis zeitgenössischer politischer Entwicklungen. Jan-Werner Müller schreibt u. a. für Foreign Affairs, die Neue Zürcher Zeitung, die New York Times und die Süddeutsche Zeitung. 2025 wurde er zum Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt.
Charlotte Klonk, geboren 1965, studierte Kunstgeschichte an den Universitäten von Hamburg und Cambridge. Nach ihrer Promotion in Cambridge war sie Junior Research Fellow an der Oxford University und Lecturer an der University of Warwick. Seit 2011 ist sie Professorin für Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität in Berlin, ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte der Museen, moderne Medien sowie die politische und gesellschaftliche Macht von Bildern.
Bundeskanzler a.D. Olaf Scholz, SPD, geboren 1958 in Osnabrück und aufgewachsen in Hamburg, war von Dezember 2021 bis Mai 2025 der neunte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er unter anderem SPD-Generalsekretär unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (2002 - 2004), Bundesminister für Arbeit und Soziales (2007 - 2009), Erster Bürgermeister von Hamburg (2011–2018), sowie Bundesminister der Finanzen und Vizekanzler (2018 - 2021).
Wir bitten zu beachten, dass bei dieser Veranstaltung keine Taschen oder Gegenstände größer DIN A4 mit in den Saal genommen werden dürfen. Bitte geben Sie diese an der Garderobe ab.
Moderiert von der Kunsthistorikerin Charlotte Klonk diskutierten der Politikwissenschaftler und Autor Jan-Werner Müller und der Bundeskanzler a.D. Olaf Scholz über die Verbindung von Städtebau, politischem Denken und Macht. Sie betrachten die Realität hinter oftmals idealisierten Orten wie der Agora oder dem Forum, schauen kritisch auf das Symbol deutscher Demokratie, die viel gepriesene Reichstagskuppel in Berlin, erkunden Planstädte in der ägyptischen Wüste und Louis Kahns brutalistisches Parlamentsgebäude in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka. Am Ende dieser Tour d’Horizon steht die Frage nach den Bausteinen für das Denken über Demokratie und Architektur. Wie kann eine Architektur gelingen, die den Bürgerinnen und Bürgern immer wieder die Möglichkeit gibt, sich gegenseitig aus überraschenden Blickwinkeln wahrzunehmen?
Jan-Werner Müller, geboren 1970, studierte an der Freien Universität Berlin, in London, Oxford und Princeton. Seit 2005 lehrt er in Princeton Politische Theorie und Ideengeschichte. Er ist Mitgründer des European College of Liberal Arts (ECLA). Sein Essay "Was ist Populismus?" (2026) gilt als zentraler Text zum Verständnis zeitgenössischer politischer Entwicklungen. Jan-Werner Müller schreibt u. a. für Foreign Affairs, die Neue Zürcher Zeitung, die New York Times und die Süddeutsche Zeitung. 2025 wurde er zum Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt.
Charlotte Klonk, geboren 1965, studierte Kunstgeschichte an den Universitäten von Hamburg und Cambridge. Nach ihrer Promotion in Cambridge war sie Junior Research Fellow an der Oxford University und Lecturer an der University of Warwick. Seit 2011 ist sie Professorin für Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität in Berlin, ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Geschichte der Museen, moderne Medien sowie die politische und gesellschaftliche Macht von Bildern.
Bundeskanzler a.D. Olaf Scholz, SPD, geboren 1958 in Osnabrück und aufgewachsen in Hamburg, war von Dezember 2021 bis Mai 2025 der neunte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er unter anderem SPD-Generalsekretär unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (2002 - 2004), Bundesminister für Arbeit und Soziales (2007 - 2009), Erster Bürgermeister von Hamburg (2011–2018), sowie Bundesminister der Finanzen und Vizekanzler (2018 - 2021).
Wir bitten zu beachten, dass bei dieser Veranstaltung keine Taschen oder Gegenstände größer DIN A4 mit in den Saal genommen werden dürfen. Bitte geben Sie diese an der Garderobe ab.
Ort der Veranstaltung
Wer in Berlin auf der Suche nach interessanten Events ist, der landet mit Sicherheit früher oder später in der Urania. Seit der Gründung im 19. Jahrhundert setzt die Urania mit ihrer einzigartigen Philosophie, wissenschaftliche Bildung allen Bürgern zugänglich zu machen, neue Maßstäbe. Auf dem Programm stehen hier von Lesungen, über Diskussionsrunden bis hin zu künstlerischen Darbietungen jede Menge interessante Events aus den Bereichen Wissenschaft und Kultur.
Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!
Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!
Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!
Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!