Stabat Mater: Gioachino Rossini
Veranstalter:
Stadt Otterberg , Hauptstraße 27, 67697 Otterberg, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Gioachino Rossini : Stabat Mater
Nataliya Popova, Sopran
Stefanie Schaefer, Mezzosopran
Eric Price, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Kantorei auf dem Bännjerrück Kaiserslautern
Kammerphilharmonie Saar
Leitung: Uwe Farke
Mit seinem frühen Abschied von der Opernbühne im Jahre 1829
komponierte Gioachino Rossini neben Kammermusik nur noch größer
besetzte Kirchenmusik. Zu dieser gehört das Stabat Mater, das in
zwei Arbeitsphasen zwischen 1831 und 1841 entstand und 1842 in
Paris uraufgeführt worden ist. Der Text fasst die Schmerzen Marias
angesichts des Gekreuzigten in ein Gebet. In 10 Nummern vereinigt
Rossini unterschiedliche Formen wie Arie, Duett, Quartett und Chor,
opernhaft ariose Schreibweise und strengen A-cappella-Stil zu einem
der Höhepunkte dieser Gattung.
Nach erfolgreicher Aufführung des Lobgesangs von F. Mendelssohn
Bartholdy 2025 rüstet sich die Kantorei auf dem Bännjerrück für das
besondere Konzert in der Abteikirche: Das Gesangsquartett und der
Chor werden von einem Kammerorchester begleitet, einem Arrangement
von J. Linckelmann aus dem Jahr 2016 folgend. Mit der Bearbeitung
(Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, Pauke und Streicher)
bleibt der sinfonische Charakter trotzdem erhalten. Diese Besetzung
bietet eine optimale Balance von Durchsichtigkeit und orchestralem
Klang und kommt der besonderen Akustik in der Abteikirche optimal
entgegen.
Copyright: Kantorei Bännjerrück Kaiserslauter
Nataliya Popova, Sopran
Stefanie Schaefer, Mezzosopran
Eric Price, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Kantorei auf dem Bännjerrück Kaiserslautern
Kammerphilharmonie Saar
Leitung: Uwe Farke
Mit seinem frühen Abschied von der Opernbühne im Jahre 1829
komponierte Gioachino Rossini neben Kammermusik nur noch größer
besetzte Kirchenmusik. Zu dieser gehört das Stabat Mater, das in
zwei Arbeitsphasen zwischen 1831 und 1841 entstand und 1842 in
Paris uraufgeführt worden ist. Der Text fasst die Schmerzen Marias
angesichts des Gekreuzigten in ein Gebet. In 10 Nummern vereinigt
Rossini unterschiedliche Formen wie Arie, Duett, Quartett und Chor,
opernhaft ariose Schreibweise und strengen A-cappella-Stil zu einem
der Höhepunkte dieser Gattung.
Nach erfolgreicher Aufführung des Lobgesangs von F. Mendelssohn
Bartholdy 2025 rüstet sich die Kantorei auf dem Bännjerrück für das
besondere Konzert in der Abteikirche: Das Gesangsquartett und der
Chor werden von einem Kammerorchester begleitet, einem Arrangement
von J. Linckelmann aus dem Jahr 2016 folgend. Mit der Bearbeitung
(Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, Pauke und Streicher)
bleibt der sinfonische Charakter trotzdem erhalten. Diese Besetzung
bietet eine optimale Balance von Durchsichtigkeit und orchestralem
Klang und kommt der besonderen Akustik in der Abteikirche optimal
entgegen.
Copyright: Kantorei Bännjerrück Kaiserslauter
Ort der Veranstaltung
Abgeschieden im Otterbacher Tal liegt der zweitgrößte Sakralbau und die größte Klosterkirche der Pfalz: Die Abteikirche Otterberg besticht durch ihre ornamentale Strenge und klaren Linien und ist eines der besterhaltenen Sakralgebäude ihrer Zeit.
1143 wurde die Zisterzienserabtei in Otterberg als Tochter des Klosters Eberbach gegründet. Nur ein Jahrhundert später fand die Kirchenweihe statt: Das kreuzförmige Gotteshaus hat schon damals die Vorstellungen eines Bauvorhabens fast gesprengt und ist auch heute noch überaus beeindruckend. Im 15. Jahrhundert folgte dann der Niedergang des Klosters. Nach Brandschatzung und Raubüberfällen sahen sich die Mönche gezwungen, den Orden aufzugeben, die Klostergebäude wurden als Steinbruch genutzt. Einziges Überbleibsel ist der 1925 freigelegte Kapitelsaal, der direkt neben der Abteikirche besichtigt werden kann und den Mönchen als Versammlungsraum diente.
Seit 1707 ist die Abteikirche Otterberg eine Simultankirche. Evangelische und katholische Christen nutzen das Gotteshaus gemeinsam, wobei es oft zu Streitigkeiten kam. Aus diesem Grund wurde die Schied-Mauer, eine Trennwand zwischen Lang- und Querhaus eingezogen, die die beiden Kirchenräume voneinander trennte. Erst 1978, nach fast 200 Jahren, wurde diese Trennmauer wieder abgetragen, seitdem nutzen Christen die Kirche gemeinsam und sind ein Vorreiter für die Ökumene in der Pfalz.
1143 wurde die Zisterzienserabtei in Otterberg als Tochter des Klosters Eberbach gegründet. Nur ein Jahrhundert später fand die Kirchenweihe statt: Das kreuzförmige Gotteshaus hat schon damals die Vorstellungen eines Bauvorhabens fast gesprengt und ist auch heute noch überaus beeindruckend. Im 15. Jahrhundert folgte dann der Niedergang des Klosters. Nach Brandschatzung und Raubüberfällen sahen sich die Mönche gezwungen, den Orden aufzugeben, die Klostergebäude wurden als Steinbruch genutzt. Einziges Überbleibsel ist der 1925 freigelegte Kapitelsaal, der direkt neben der Abteikirche besichtigt werden kann und den Mönchen als Versammlungsraum diente.
Seit 1707 ist die Abteikirche Otterberg eine Simultankirche. Evangelische und katholische Christen nutzen das Gotteshaus gemeinsam, wobei es oft zu Streitigkeiten kam. Aus diesem Grund wurde die Schied-Mauer, eine Trennwand zwischen Lang- und Querhaus eingezogen, die die beiden Kirchenräume voneinander trennte. Erst 1978, nach fast 200 Jahren, wurde diese Trennmauer wieder abgetragen, seitdem nutzen Christen die Kirche gemeinsam und sind ein Vorreiter für die Ökumene in der Pfalz.