Veranstaltungsinfos
Erzählte Musik: Landschaft, Stimme, Monument
Mit Werken von Sibelius, Weber und Borodin begibt sich das Universitätsorchester Duisburg-Essen unter der musikalischen Leitung von Karajan-Dirigentenpreisträger Oliver Leo Schmidt in seinem traditionellen Sommerkonzert auf Zollverein auf eine Reise durch drei Formen des musikalischen Erzählens.
In „En Saga“ öffnet Jean Sibelius eine Welt der nordischen Sage, die mehr Atmosphäre als Handlung bietet und mehr eine finnische Landschaft erzeugt, die ihre Seele erzählt. „Es ist Ausdruck eines gewissen Seelenzustandes“, sagte der damals noch junge Komponist. En Saga zählt zu den meistgespielten Werken Sibelius’.
In Carl Maria von Webers kurzem „Concertino“ mit dem jungen Solisten Moritz Siegel (17) aus der bekannten Talentschmiede „folkwang junior“ wird die Klarinette zu einem Protagonisten theatralischer Erzählung wie in einem romantischen Märchen: opernhaft-dramatisch, gesanglich schwebend, und zum Schluss jugendlich keck und brillierend.
Nach der Pause weitet sich der Blick ins Monumentale: Alexander Borodins zweite Sinfonie wirkt wie ein episches Panorama, in dem nun das große Orchester erzählt: kraftvoll, archaisch, leidend und voller Bewegung mit kantig-heroischen und singenden Themen. Es sind die Szenen eines großen historischen Romans, der mit Feier und ausgelassenem Tanz endet.
Programm
Jean Sibelius | „En Saga“ Symphonisches Poem op. 9
Carl Maria von Weber | „Concertino“ Für Klarinette und Orchester Es-Dur op. 26
Alexander P. Borodin | Sinfonie Nr. 2 h-Moll
Universitätsorchester Duisburg-Essen
Vor sechs Jahrzehnten als kleines Ensemble der Medizinischen Fakultät gegründet zählt das Universitätsorchester Duisburg-Essen heute zu den Top-Orchestern deutscher Universitäten. Sein Publikum überrascht das mittlerweile gut 90 Mitglieder zählende Ensemble immer wieder durch außergewöhnliche Programme, in denen es bekannte und weniger bekannte Werke der Konzertliteratur miteinander kombiniert. Geleitet wird das Orchester seit 2002 mit viel Schwung, Temperament und Musikalität von Oliver Leo Schmidt, Professor der Folkwang Universität der Künste und Karajan-Dirigentenpreisträger.
Foto: Matthias Duschner
Mit Werken von Sibelius, Weber und Borodin begibt sich das Universitätsorchester Duisburg-Essen unter der musikalischen Leitung von Karajan-Dirigentenpreisträger Oliver Leo Schmidt in seinem traditionellen Sommerkonzert auf Zollverein auf eine Reise durch drei Formen des musikalischen Erzählens.
In „En Saga“ öffnet Jean Sibelius eine Welt der nordischen Sage, die mehr Atmosphäre als Handlung bietet und mehr eine finnische Landschaft erzeugt, die ihre Seele erzählt. „Es ist Ausdruck eines gewissen Seelenzustandes“, sagte der damals noch junge Komponist. En Saga zählt zu den meistgespielten Werken Sibelius’.
In Carl Maria von Webers kurzem „Concertino“ mit dem jungen Solisten Moritz Siegel (17) aus der bekannten Talentschmiede „folkwang junior“ wird die Klarinette zu einem Protagonisten theatralischer Erzählung wie in einem romantischen Märchen: opernhaft-dramatisch, gesanglich schwebend, und zum Schluss jugendlich keck und brillierend.
Nach der Pause weitet sich der Blick ins Monumentale: Alexander Borodins zweite Sinfonie wirkt wie ein episches Panorama, in dem nun das große Orchester erzählt: kraftvoll, archaisch, leidend und voller Bewegung mit kantig-heroischen und singenden Themen. Es sind die Szenen eines großen historischen Romans, der mit Feier und ausgelassenem Tanz endet.
Programm
Jean Sibelius | „En Saga“ Symphonisches Poem op. 9
Carl Maria von Weber | „Concertino“ Für Klarinette und Orchester Es-Dur op. 26
Alexander P. Borodin | Sinfonie Nr. 2 h-Moll
Universitätsorchester Duisburg-Essen
Vor sechs Jahrzehnten als kleines Ensemble der Medizinischen Fakultät gegründet zählt das Universitätsorchester Duisburg-Essen heute zu den Top-Orchestern deutscher Universitäten. Sein Publikum überrascht das mittlerweile gut 90 Mitglieder zählende Ensemble immer wieder durch außergewöhnliche Programme, in denen es bekannte und weniger bekannte Werke der Konzertliteratur miteinander kombiniert. Geleitet wird das Orchester seit 2002 mit viel Schwung, Temperament und Musikalität von Oliver Leo Schmidt, Professor der Folkwang Universität der Künste und Karajan-Dirigentenpreisträger.
Foto: Matthias Duschner
Ort der Veranstaltung
Hunderte Bergwerke förderten Kohle im Ruhrgebiet, doch nur eines gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe. Und das aus gutem Grund: Die Zeche Zollverein ist ein Meisterwerk der Bergwerkarchitektur und ein komplett erhaltenes Gesamtkunstwerk. Zollverein gilt als „schönste Zeche der Welt“.
Das berühmte Doppelbock-Fördergerüst repräsentiert eindrucksvoll den Wandel einer ganzen Region. Die einmalige Industriearchitektur und das riesige Gelände lassen sich bei Führungen erkunden, der Zollverein-Park lädt zum Entspannen ein, in den Hallen werden wechselnde Ausstellungen gezeigt und inmitten der beeindruckenden Anlagen Feste gefeiert.
Das Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein ist mit dem Auto, dem Reisebus und öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Das berühmte Doppelbock-Fördergerüst repräsentiert eindrucksvoll den Wandel einer ganzen Region. Die einmalige Industriearchitektur und das riesige Gelände lassen sich bei Führungen erkunden, der Zollverein-Park lädt zum Entspannen ein, in den Hallen werden wechselnde Ausstellungen gezeigt und inmitten der beeindruckenden Anlagen Feste gefeiert.
Das Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein ist mit dem Auto, dem Reisebus und öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.