Somatic Shrines for Crip Times: Act I
Justus Harris, Derin Cankaya, Madeline Shannon  
Tickets ab 15,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Uferstudios GmbH , Uferstr. 23, 13357 Berlin, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Somatic Shrines for Crip Times ist eine immersive Performance und Ausstellung, die sich am Konzept eines Schreins orientiert und die Lebenserfahrungen von Menschen mit Behinderungen würdigt. Das Projekt schafft eine ästhetische Sprache dafür, wie sich Behinderung anfühlt, und macht dies durch Performance, digitale Kunst und Gesundheitsförderung sichtbar.
Die Performance besteht aus Opfergaben an imaginäre Avatare, die mit Emotionen wie Freude, Trauer und Wut im Kontext von Behinderungserfahrungen verbunden sind. Diese Avatare werden digital projiziert und treten im Verlauf des Stücks als Verkörperungen von Behinderungserfahrungen und -weisheit in Erscheinung. Jede*r Darsteller*in überreicht seinem*ihrem Avatar ein spezifisches Opfer durch persönliche Gesten und Choreografien, die aus der eigenen Erfahrung stammen, und übersetzt dabei Emotionen in Farbe, visuelle Animation und Form. Das Publikum nimmt auf verschiedenen barrierefreien Sitzplätzen Platz, während sich die Avatare zwischen den Darsteller*innen bewegen und so einen spekulativen Raum schaffen, in dem Behinderungsweisheit über die Zeit hinweg und zwischen Menschen vermittelt werden kann.
Der Prozess ist darauf ausgelegt, Menschen mit Behinderungen die Teilnahme zu erleichtern und gleichzeitig subtile Emotionen und Sinneserfahrungen aus dem eigenen Lebenserlebnis einzufangen. Einige Aspekte der Produktion entstehen im häuslichen Umfeld und virtuell, was der Tatsache Rechnung trägt, dass nicht alle Menschen mit Behinderungen reisen oder ihr Zuhause verlassen können. Elemente des Stücks werden durch barriereorientierte Praktiken entwickelt, darunter eine auf Behinderungserfahrungen basierende Choreografie, das Tragen von Masken und COVID-Tests. Die Performance ist ein Mittel, um Realitäten zu vermitteln, die gesellschaftlich unsichtbar bleiben, aber tief im Innersten spürbar, lebendig und direkt unter der Oberfläche vorhanden sind.
Dauer:
90 Minuten
ENGLISCH:
Somatic Shrines for Crip Times is an immersive performance and exhibition modeled on the concept of a shrine honoring the lived experience of people with disabilities. The project creates an aesthetic language for what disability feels like made visible through performance, digital art, and health advocacy.
The performance consists of offerings given to imagined avatars connected to emotions including pleasure, grief, and anger within the context of disability experiences. These avatars are digitally projected and emerge during the piece as embodiments of disability experience and wisdom. Each performer gives a specific offering to their avatar through personal gesture and choreography drawn from their own experience, translating emotion into color, visual animation, and form. The audience is positioned in a variety of accessible seating options as the avatars move between the performers, creating a speculative space in which disability wisdom can be communicated across time and between people.
The process is designed to make participation more accessible for people with disabilities while also capturing subtle emotions and sensory experiences from lived experience. Some aspects of production are created in domestic settings and virtually, reflecting the reality that not all people with disabilities can travel or leave their homes. Elements of the work are developed through access-centered practices including choreography rooted in disability experience, masking, and COVID testing. The performance is a method to share the realities that are left socially invisible but are visceral, vibrant, and living just beneath the surface.
Duration:
90 mins
Künstlerische Leitung / Kreative Produktion / Performer*in:Justus Harris (he/they)
Performer*in / künstlerische Kollaboration: Derin Cankaya (they/them), Madeline Shannon (she/her)
Assistenz Kreative Produktion: Joelle Burrichter (they/them)
Barrierefreiheitsberatung: Juli Reinartz (she/her)
Trainer*in für Community-Organisationsmethodik, in beratender Funktion zu Fragen der Barrierefreiheit: Ann (she/they)
Beratung zu barrierefreier Choreografie: Sabina Moe (they/them)
3D-Rendering: Nikita FREEBOID (he/him)
Videografie: Kit Blamire (they/them), Sebastian Steins (he/they)
Kooperationspartner: PSR Collective
Outside Eye: Estrellx Supernova (they/them)
PR-Unterstützung und Textüberprüfung: Rashayla Marie Brown
Unterstützung und Dank in der Forschungsphase: Sophie Mars (she/her), Lacy Barry (she/her), Adam Borut (he/him), Sherry Ohly (she/her), Elbe Trakal (he/him), Romolo,Liza Bernstein (she/they), Lisa Goldmanund, und die Workshop-Teilnehmenden.
Gefördert durch den Berliner Senat - Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Performance besteht aus Opfergaben an imaginäre Avatare, die mit Emotionen wie Freude, Trauer und Wut im Kontext von Behinderungserfahrungen verbunden sind. Diese Avatare werden digital projiziert und treten im Verlauf des Stücks als Verkörperungen von Behinderungserfahrungen und -weisheit in Erscheinung. Jede*r Darsteller*in überreicht seinem*ihrem Avatar ein spezifisches Opfer durch persönliche Gesten und Choreografien, die aus der eigenen Erfahrung stammen, und übersetzt dabei Emotionen in Farbe, visuelle Animation und Form. Das Publikum nimmt auf verschiedenen barrierefreien Sitzplätzen Platz, während sich die Avatare zwischen den Darsteller*innen bewegen und so einen spekulativen Raum schaffen, in dem Behinderungsweisheit über die Zeit hinweg und zwischen Menschen vermittelt werden kann.
Der Prozess ist darauf ausgelegt, Menschen mit Behinderungen die Teilnahme zu erleichtern und gleichzeitig subtile Emotionen und Sinneserfahrungen aus dem eigenen Lebenserlebnis einzufangen. Einige Aspekte der Produktion entstehen im häuslichen Umfeld und virtuell, was der Tatsache Rechnung trägt, dass nicht alle Menschen mit Behinderungen reisen oder ihr Zuhause verlassen können. Elemente des Stücks werden durch barriereorientierte Praktiken entwickelt, darunter eine auf Behinderungserfahrungen basierende Choreografie, das Tragen von Masken und COVID-Tests. Die Performance ist ein Mittel, um Realitäten zu vermitteln, die gesellschaftlich unsichtbar bleiben, aber tief im Innersten spürbar, lebendig und direkt unter der Oberfläche vorhanden sind.
Dauer:
90 Minuten
ENGLISCH:
Somatic Shrines for Crip Times is an immersive performance and exhibition modeled on the concept of a shrine honoring the lived experience of people with disabilities. The project creates an aesthetic language for what disability feels like made visible through performance, digital art, and health advocacy.
The performance consists of offerings given to imagined avatars connected to emotions including pleasure, grief, and anger within the context of disability experiences. These avatars are digitally projected and emerge during the piece as embodiments of disability experience and wisdom. Each performer gives a specific offering to their avatar through personal gesture and choreography drawn from their own experience, translating emotion into color, visual animation, and form. The audience is positioned in a variety of accessible seating options as the avatars move between the performers, creating a speculative space in which disability wisdom can be communicated across time and between people.
The process is designed to make participation more accessible for people with disabilities while also capturing subtle emotions and sensory experiences from lived experience. Some aspects of production are created in domestic settings and virtually, reflecting the reality that not all people with disabilities can travel or leave their homes. Elements of the work are developed through access-centered practices including choreography rooted in disability experience, masking, and COVID testing. The performance is a method to share the realities that are left socially invisible but are visceral, vibrant, and living just beneath the surface.
Duration:
90 mins
Künstlerische Leitung / Kreative Produktion / Performer*in:Justus Harris (he/they)
Performer*in / künstlerische Kollaboration: Derin Cankaya (they/them), Madeline Shannon (she/her)
Assistenz Kreative Produktion: Joelle Burrichter (they/them)
Barrierefreiheitsberatung: Juli Reinartz (she/her)
Trainer*in für Community-Organisationsmethodik, in beratender Funktion zu Fragen der Barrierefreiheit: Ann (she/they)
Beratung zu barrierefreier Choreografie: Sabina Moe (they/them)
3D-Rendering: Nikita FREEBOID (he/him)
Videografie: Kit Blamire (they/them), Sebastian Steins (he/they)
Kooperationspartner: PSR Collective
Outside Eye: Estrellx Supernova (they/them)
PR-Unterstützung und Textüberprüfung: Rashayla Marie Brown
Unterstützung und Dank in der Forschungsphase: Sophie Mars (she/her), Lacy Barry (she/her), Adam Borut (he/him), Sherry Ohly (she/her), Elbe Trakal (he/him), Romolo,Liza Bernstein (she/they), Lisa Goldmanund, und die Workshop-Teilnehmenden.
Gefördert durch den Berliner Senat - Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Ort der Veranstaltung
Früher befanden sich in dem schlichten Klinkergebäude im Wedding die Werkstätten der Berliner Verkehrsbetriebe, seit 2010 jedoch dienen die atmosphärischen Räumlichkeiten Tänzern, Künstlern, Studierenden und Dozierenden als einzigartiger Ort des Ausprobierens, Produzierens und Studierens.
Die Uferstudios liegen direkt am Ufer des Flüsschens Panke und bestehen aus 16 großzügigen Studios, Künstlerateliers und Büros, die Künstlern, Tänzern und Choreographen viel Freiraum für die Entwicklung und Umsetzung neuer künstlerischer Ideen und Methoden bieten und langfristige Entwicklungschancen sichern. Auch als Ausbildungsstätte werden die Uferstudios vom Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) gern genutzt. Ein künstlerisches Miteinander, das auch das Publikum einschließt, wird von den Uferstudios gewollt und unterstützt.
Die Uferstudios sind ein außergewöhnlicher, lebhafter und aufregender Ort, welcher vor allem als Produktionsstätte für zeitgenössischen Tanz dient und von neuen Ausdrucksweisen und Konzepten lebt. Diese treten in den Studios miteinander in Kontakt, verbinden sich und stellen so ihrerseits wieder Inspirationen zu originellen und unkonventionellen Möglichkeiten der Umsetzung dar.
Die Uferstudios liegen direkt am Ufer des Flüsschens Panke und bestehen aus 16 großzügigen Studios, Künstlerateliers und Büros, die Künstlern, Tänzern und Choreographen viel Freiraum für die Entwicklung und Umsetzung neuer künstlerischer Ideen und Methoden bieten und langfristige Entwicklungschancen sichern. Auch als Ausbildungsstätte werden die Uferstudios vom Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) gern genutzt. Ein künstlerisches Miteinander, das auch das Publikum einschließt, wird von den Uferstudios gewollt und unterstützt.
Die Uferstudios sind ein außergewöhnlicher, lebhafter und aufregender Ort, welcher vor allem als Produktionsstätte für zeitgenössischen Tanz dient und von neuen Ausdrucksweisen und Konzepten lebt. Diese treten in den Studios miteinander in Kontakt, verbinden sich und stellen so ihrerseits wieder Inspirationen zu originellen und unkonventionellen Möglichkeiten der Umsetzung dar.