Bild: SLOP

SLOP

Nach einer Recherche zur DDR-Aktionskunst der Auto-Perforations-Artisten  

Robotron-Kantine
Zinzendorfstraße 5
01069 Dresden

Tickets ab 16,50 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Societätstheater GmbH Dresden , An der Dreikönigskirche 1a, 01097 Dresden, Deutschland

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1. Kategorie
Normalpreis
je 16,50 €

Ermäßigt
je 11,00 €

Soliticket
je 33,00 €

Summe 0,00 €

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungen werden gegen Vorlage eines gültigen Berechtigungsausweises für Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner, Arbeitslose (ALG I und II), Schwerbeschädigte (ab 80%) sowie Inhaber des Dresdenpasses gewährt. Weitere Ermäßigungen für Bürgergeld-Empfänger, Inhaber eines Ehrenamtspasses und Inhaber des Dresdenpasses an der Abendkasse des Theaters.
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Veranstaltungsinfos

»Slop« ist das US-amerikanische Wort des Jahres 2025. Es bedeutet ursprünglich Schlamm, Nassmüll oder Fraß, wird heute aber im Zusammenhang mit massenhaft KI-generiertem Internet-Schrott verwendet. Ausgehend von den Bildkulturen im neuen digitalen Zeitalter erforscht die Performance SLOP deren Beziehung zur radikalen, animalischen Kunst der Auto-Perforations-Artisten. Vorbei an Verboten besetzten sie in den 1980er Jahren im beschaulichen Dresden die Nische der Aktionskunst. Fernab vom sozialistischen Realismus und der Staatskultur der DDR schufen sie durch das Ausloten der eigenen Körpergrenzen subversive Bilder des Widerstands. In viralen Formen scheint die Kunst der Auto-Perforations-Artisten weiterzuleben, wenn Influencer*innen nach TikTok-Logiken Schmerz, Risiko oder Demütigung performen. Aber was heißt es, sich zu »durchbohren«, in einer Zeit, in der Sichtbarkeit und Selbstoptimierung zur Währung geworden sind?

Die 2021 verstorbene Dresdner Galeristin und Kunstvermittlerin Claudia Reichardt, genannt Wanda, war eine Wegbegleiterin der Auto-Perforations-Artisten. Die Ausstellung »Wanda, Villa und der Wandel«, die im Herbst 2026 im Stadtarchiv Dresden eröffnet wird, ist als Retrospektive ihrem Schaffen und Wirken gewidmet. Sie gab den Anstoß, sich mit Dresdens Vergangenheit, der DDR und den Themen Aktionskunst, Kunstfreiheit, Körpergrenzen und Risiko auseinanderzusetzen und die Rechercheergebnisse auf die Bühne zu bringen. Die Dresdner Künstler*innen Caroline Beach, Eva Jaekel, Josef Panda und Casey Ouzounis, die aus unterschiedlichen Disziplinen der Darstellenden Kunst kommen, setzen das Vorhaben um. Inspiriert von Archivmaterialien und Gesprächen mit der Künstlergruppe von damals und Fluten an Internet-Content fragen sie: Was kann uns heute überhaupt noch herausfordern?

Eva Jaekel, Josef Panda, Caroline Beach, Casey Ouzounis | Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Die Produktion entstand in Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden, dem Kunsthaus Dresden / Robotron-Kantine und dem Societaetstheater.
Premiere: 03.10.2026, Robotron-Kantine

Dauer: ca. 2 Stunden

Ort der Veranstaltung

Robotron-Kantine
Zinzendorfstraße 5
01069 Dresden
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