Singet dem Herrn
Thomanerchor Leipzig / Thomaskantor Andreas Reize, Leitung  
Tickets ab 14,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thü , Immermannstr. 28, 39108 Magdeburg, Deutschland
Veranstaltungsinfos
RENAISSANCE I | Chorsätze von Heinrich Schütz, Johannes Brahms und Moritz Hauptmann
„Also bin ich dazu angeregt worden, meiner Chor-Musik erster Teil [diesem] berühmten Chor (welcher zwar eines vornehmeren und besseren Präsents würdig wäre) zu einem geringen Geschenke darzubringen“ – so widmete Heinrich Schütz 1648 die "Geistliche Chormusik" den Thomanern. Als Schütz 1672 hochbetagt verstarb, prägte moderneres Repertoire die Programme des traditionsreichen Chores und so geriet sein Werk in Vergessenheit. Ab 1860 nahmen Thomaskantoren wie Moritz Hauptmann (1792–1868) wieder ausgewählte Sätze in ihre Motettenprogramme auf und legten so den Grundstein für eine Traditionspflege, die bis heute anhält.
28 Jahre ist das letzte Gastspiel des Thomanerchors in Weißenfels bereits her. Es ist also an der Zeit für ein festliches Konzert in großer Besetzung, die einen Eindruck von der frühen Schütz-Rezeption um 1900 verschafft. Neben Werken von Heinrich Schütz erklingen Sätze von Moritz Hauptmann und Johannes Brahms: Barock überzeugt Romantik überzeugt die Gegenwart!
„Also bin ich dazu angeregt worden, meiner Chor-Musik erster Teil [diesem] berühmten Chor (welcher zwar eines vornehmeren und besseren Präsents würdig wäre) zu einem geringen Geschenke darzubringen“ – so widmete Heinrich Schütz 1648 die "Geistliche Chormusik" den Thomanern. Als Schütz 1672 hochbetagt verstarb, prägte moderneres Repertoire die Programme des traditionsreichen Chores und so geriet sein Werk in Vergessenheit. Ab 1860 nahmen Thomaskantoren wie Moritz Hauptmann (1792–1868) wieder ausgewählte Sätze in ihre Motettenprogramme auf und legten so den Grundstein für eine Traditionspflege, die bis heute anhält.
28 Jahre ist das letzte Gastspiel des Thomanerchors in Weißenfels bereits her. Es ist also an der Zeit für ein festliches Konzert in großer Besetzung, die einen Eindruck von der frühen Schütz-Rezeption um 1900 verschafft. Neben Werken von Heinrich Schütz erklingen Sätze von Moritz Hauptmann und Johannes Brahms: Barock überzeugt Romantik überzeugt die Gegenwart!
Ort der Veranstaltung
Die St. Marienkirche ist die größte und in ihrem Kern auch die älteste Kirche in Weißenfels. Seit Jahrhunderten dient ihr Turm als Orientierungspunkt und die die Kirche nicht nur als geistlicher und spiritueller, sondern auch als kultureller Mittelpunkt der Stadt. Vor allem bei Konzerten kommt die einzigartige Atmosphäre dieser jahrhundertealten Kirche besonders gut zum Tragen. 2000 wurde sie zur Kirche des Jahres in Sachsen-Anhalt gewählt.
Erbaut wurde die gotische Hallenkirche 1303, nachdem die alte Holzkirche für die Gemeinde zu klein wurde. Mit diesem Ursprung ist die Kirche das älteste erhaltene Gebäude der Stadt, wobei ihre Baugeschichte noch mehrere Jahrhunderte andauerte: 1429 entstand der mit Maßwerkfenstern und verzierten Pfeilern reich geschmückte Chor, im 16. Jahrhundert erfuhr St. Marien nach Bränden umfangreiche Vergrößerungen und Umbauten. Zeitweise war das Gotteshaus Hofkirche des Fürstentums Sachsen-Weißenfels, woher auch die heutigen Ausstattungsgegenstände stammen.
Musik hat in der St. Marienkirche Weißenfels lange Tradition. Schon die Familie Schütz besuchte regelmäßig die Gottesdienste und Heinrich Schütz unternahm hier wohl seine ersten musikalischen Gehversuche. Die heutige Orgel, erbaut 1864, ermöglicht mit ihrem klaren Klang Interpretationen aller Epochen und erfüllt die Kirche regelmäßig mit Musik: Vor allem die „Orgelmusik zur Marktzeit“ jeden Dienstag zieht zahlreiche Musikliebhaber und Gäste auf der Suche nach ein bisschen Ruhe im Trubel der Stadt in die St. Marienkirche.
Erbaut wurde die gotische Hallenkirche 1303, nachdem die alte Holzkirche für die Gemeinde zu klein wurde. Mit diesem Ursprung ist die Kirche das älteste erhaltene Gebäude der Stadt, wobei ihre Baugeschichte noch mehrere Jahrhunderte andauerte: 1429 entstand der mit Maßwerkfenstern und verzierten Pfeilern reich geschmückte Chor, im 16. Jahrhundert erfuhr St. Marien nach Bränden umfangreiche Vergrößerungen und Umbauten. Zeitweise war das Gotteshaus Hofkirche des Fürstentums Sachsen-Weißenfels, woher auch die heutigen Ausstattungsgegenstände stammen.
Musik hat in der St. Marienkirche Weißenfels lange Tradition. Schon die Familie Schütz besuchte regelmäßig die Gottesdienste und Heinrich Schütz unternahm hier wohl seine ersten musikalischen Gehversuche. Die heutige Orgel, erbaut 1864, ermöglicht mit ihrem klaren Klang Interpretationen aller Epochen und erfüllt die Kirche regelmäßig mit Musik: Vor allem die „Orgelmusik zur Marktzeit“ jeden Dienstag zieht zahlreiche Musikliebhaber und Gäste auf der Suche nach ein bisschen Ruhe im Trubel der Stadt in die St. Marienkirche.