"Singe, das Herz mir zu öffnen" - klangwerk LIED feiert 15 Jahre Konzertreihe in großer Besetzung und Klavier zu vier Händen - Brahms: Liebesliederwalzer sowie weitere Quartette und Duette
K. Persicke, D. Kapsner, F. Hoffmann, G. Gädker, C.-M. Buttgereit, P. Rivinius  
Weinschlösschen in der Elisabeth-Schneider-Stiftung
Wilhelmstr. 17a
79098 Freiburg im Breisgau
Tickets ab 19,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Klangwerk LIED e.V. , Luckenbachweg 2, 79115 Freiburg, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
"SINGE, DAS HERZ MIR ZU ÖFFNEN"
klangwerk LIED feiert 15 Jahre Liederabendreihe in großer Besetzung und Klavier zu vier Händen
BRAHMS - LIEBESLIEDERWALZER sowie weitere Quartette und Duette
Die Freiburger Konzertreihe klangwerk LIED feiert ihr fünfzehnjähriges Bestehen! 2011 aus Begeisterung für das Kunstlied gegründet, widmet sie sich seither diesem Genre, das trotz seiner emotionalen Dichte und Nähe zum Publikum oft wie in einem Dornröschenschlaf weilt und im gängigen Konzertleben vergleichsweise wenig Raum erhält. Durch innovative, anregende, kritische oder zeitaktuelle Themenabende auch abseits gängiger Formate, vielen nach Freiburg eingeladenen Preisträgern internationaler Gesangs- und Liedwettbewerbe und insgesamt etwa 75 Liederabenden hat sich die Reihe klangwerk LIED längst als feste Größe im Freiburger Kulturleben etabliert.
Zum Jubiläum soll nun beschwingt und vielstimmig gefeiert werden: Vier Sängerinnen und Sänger sowie zwei Pianisten am Flügel gestalten den Abend gemeinsam. Im Zentrum steht dabei Duette und Quartette: Rahmen bilden Brahms‘ Liebeslieder-Walzer und Neue Liebeslieder für vier Stimmen und Klavier zu vier Händen. Flankiert werden sie von Duetten von Mendelssohn, Schumann und Fauré.
Zwei Entdeckungen ergänzen das Programm. Der Schweizer Hans Huber (1852-1921) prägte als Direktor des Basler Konservatoriums und Mitbegründer des Schweizerischen Tonkünstlervereins das Musikleben seines Landes. Seine Vokalquartette op. 69 verwenden dieselbe Besetzung wie die Liebeslieder-Walzer und sind unüberhörbar von Brahms inspiriert, gehen klanglich aber eigene Wege in Richtung Jahrhundertwende.
Gustav Jenner (1865-1920) war der einzige Kompositionsschüler, den Johannes Brahms über längere Zeit persönlich unterrichtete. Vermittelt durch den Dichter Klaus Groth kam der auf Sylt geborene Jenner 1888 nach Wien, wo Brahms ihm seine Werke regelmäßig durchsah. Ab 1895 wirkte er als Universitätsmusikdirektor in Marburg und schrieb dort über 150 Lieder sowie zahlreiche Vokal- und Kammermusikwerke. Zu Lebzeiten veröffentlichte er wenig, sein Werk ist bis heute selten zu hören.
Interpreten des Abends sind die Sopranistin Katharina Persicke (Freiburg), die Mezzosopranistin Debora Kapsner (Heidelberg), der Tenor Falk Hoffmann (Leipzig) sowie der Bariton Georg Gädker (Mannheim), zwei- und vierhändig am Klavier begleitet von den Freiburger Liedbegleitern Carl-Martin Buttgereit und Philip Rivinius. Ein vokal-instrumentales Feuerwerk!
klangwerk LIED feiert 15 Jahre Liederabendreihe in großer Besetzung und Klavier zu vier Händen
BRAHMS - LIEBESLIEDERWALZER sowie weitere Quartette und Duette
Die Freiburger Konzertreihe klangwerk LIED feiert ihr fünfzehnjähriges Bestehen! 2011 aus Begeisterung für das Kunstlied gegründet, widmet sie sich seither diesem Genre, das trotz seiner emotionalen Dichte und Nähe zum Publikum oft wie in einem Dornröschenschlaf weilt und im gängigen Konzertleben vergleichsweise wenig Raum erhält. Durch innovative, anregende, kritische oder zeitaktuelle Themenabende auch abseits gängiger Formate, vielen nach Freiburg eingeladenen Preisträgern internationaler Gesangs- und Liedwettbewerbe und insgesamt etwa 75 Liederabenden hat sich die Reihe klangwerk LIED längst als feste Größe im Freiburger Kulturleben etabliert.
Zum Jubiläum soll nun beschwingt und vielstimmig gefeiert werden: Vier Sängerinnen und Sänger sowie zwei Pianisten am Flügel gestalten den Abend gemeinsam. Im Zentrum steht dabei Duette und Quartette: Rahmen bilden Brahms‘ Liebeslieder-Walzer und Neue Liebeslieder für vier Stimmen und Klavier zu vier Händen. Flankiert werden sie von Duetten von Mendelssohn, Schumann und Fauré.
Zwei Entdeckungen ergänzen das Programm. Der Schweizer Hans Huber (1852-1921) prägte als Direktor des Basler Konservatoriums und Mitbegründer des Schweizerischen Tonkünstlervereins das Musikleben seines Landes. Seine Vokalquartette op. 69 verwenden dieselbe Besetzung wie die Liebeslieder-Walzer und sind unüberhörbar von Brahms inspiriert, gehen klanglich aber eigene Wege in Richtung Jahrhundertwende.
Gustav Jenner (1865-1920) war der einzige Kompositionsschüler, den Johannes Brahms über längere Zeit persönlich unterrichtete. Vermittelt durch den Dichter Klaus Groth kam der auf Sylt geborene Jenner 1888 nach Wien, wo Brahms ihm seine Werke regelmäßig durchsah. Ab 1895 wirkte er als Universitätsmusikdirektor in Marburg und schrieb dort über 150 Lieder sowie zahlreiche Vokal- und Kammermusikwerke. Zu Lebzeiten veröffentlichte er wenig, sein Werk ist bis heute selten zu hören.
Interpreten des Abends sind die Sopranistin Katharina Persicke (Freiburg), die Mezzosopranistin Debora Kapsner (Heidelberg), der Tenor Falk Hoffmann (Leipzig) sowie der Bariton Georg Gädker (Mannheim), zwei- und vierhändig am Klavier begleitet von den Freiburger Liedbegleitern Carl-Martin Buttgereit und Philip Rivinius. Ein vokal-instrumentales Feuerwerk!
Ort der Veranstaltung
Weinschlösschen in der Elisabeth-Schneider-Stiftung
Wilhelmstr. 17a
79098 Freiburg im Breisgau