Bild: Sinfoniekonzert der Stuttgarter Philharmoniker - Beethoven - Rossini - Haydn

Sinfoniekonzert der Stuttgarter Philharmoniker - Beethoven - Rossini - Haydn

Fabiola Kim (Solovioline); Pietro Borgonovo (Dirigent)  

Klosterplatz
72275 Alpirsbach

Tickets ab 17,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Evang. Kirchengemeinde-Alpirsbach , Klosterplatz 2/1, 72275 Alpirsbach, Deutschland

Tickets

Veranstaltungsinfos

Sinfoniekonzert der Stuttgarter Philharmoniker


BEETHOVEN | Violinkonzert op. 61 D-Dur
***
ROSSINI | Ouvertüre „La Cenerentola“
HAYDN | Sinfonie Nr. 104 D-Dur „Londoner“


Eines ihrer ersten Konzerte der Saison spielen die Stuttgarter Philharmoniker traditionell in der Alpirsbacher Klosterkirche. Am Samstag, 19. September 2026 um 18 Uhr ist es wieder so weit.

Das Orchester der Landeshauptstadt, das seit vielen Jahren regelmäßig im September in Alpirsbach zu Gast ist, präsentiert diesmal ein Programm mit wahren Highlights der Klassik. Neben dem einzigen Violinkonzert Beethovens, das an den Ausführenden Solisten höchste Anforderungen stellt, erklingt Rossinis Ouvertüre zur Aschenputtel-Oper „La Cenerentola“ sowie Haydns letzte große Londoner Sinfonie Nr. 104, ein Werk das vielen als der Idealtypus der Sinfonie überhaupt gilt.

Die musikalische Leitung der Stuttgarter Philharmoniker hat an diesem Abend der italienische Dirigent Pietro Borgonovo, der unter anderem auch das Orchester der Mailänder Scala, das Orchestra della Svizzera Italiana und das Festspielorchester in Salzburg dirigierte. Als Solistin konnte mit Fabiola Kim eine der herausragenden Violinistinnen ihres Faches gewonnen werden, bereits die New York Times bezeichnete sie als “geniale Solistin“, welche mit „außerordentlicher Präzision und Brillanz spielt“.

Ort der Veranstaltung

Im malerischen Kinzigtal liegt mit dem Kloster Alpirsbach eines der eindrucksvollsten und schönsten Beispiele für cluniazensische Reformarchitektur. Faszinierende Einblicke in klösterliches Leben, den Geist der Vergangenheit spüren und sich von uralten Mauern faszinieren lassen: Ein Besuch im Kloster Alpirsbach mit seinem bedeutenden Klostermuseum ist ein einzigartiges Erlebnis. Neben dem Museumsbetrieb ist das Kloster auch ein beliebter Veranstaltungsort. Vor allem die überregional bekannten Kreuzgangkonzerte bieten ein ganz besonderes Klangerlebnis, das von der Stimmung der historischen Gemäuer bestimmt wird.

Der kleine Ort Alpirsbach im Herzen des Schwarzwaldes wurde bereits 1095 von Mönchen besiedelt, aus deren Landgut das Kloster im selben Jahr hervorging. 1455, nach einigen Jahren der Konventsauflösung, wurde sowohl das Klausurgebäude umgebaut als auch die Klosterkirche neu ausgestattet. Von der alten Klosterkirche aus der Gründungszeit zeugt noch heute ihr Turm. Aus dem kleinen Kloster im 11. Jahrhundert ist eine beeindruckende Klosteranlage geworden, wie sie heute im Südwesten Deutschlands ihresgleichen sucht. Die Architektur des gesamten Komplexes ist dabei eng an das benediktinische Klosterbauschema angelehnt: Um den imposanten Kreuzgang gruppieren sich Klausur und Klosterkirche und zeugen so vom asketischen Leben der Mönche. Das zeigt sich auch in der Schlichtheit der monumentalen Gebäude, deren Erscheinungsbild von der romanischen Kirche beherrscht wird.

Sensationelle Funde das mittelalterliche Klosterleben betreffend können im Klostermuseum bestaunt werden. Vor allem das Sammelsurium an Gegenständen aus dem Besitz der Klosterschüler zeigt eindrucksvoll, wie sich das Leben hier abgespielt haben muss. Strafarbeiten und Zeichnungen finden sich im Museum ebenso wie Textilien. Fachleute zeigen sich begeistert vom Fund eines Paars Bundschuhe von 1500, das einzige je gefundene erhaltene Paar überhaupt.
Kloster Alpirsbach
Klosterplatz 1
72275 Alpirsbach
Passend für Sie
Mehr Themen