Simone Wehmeyer & Martina Grund
"Ändere die Welt, sie braucht es" Eine musikalische Hommage an Bertolt Brecht  
Veranstalter:
Stadtverwaltung Hemsbach , Schlossgasse 41, 69502 Hemsbach, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Er hat die Literatur wie kaum ein anderer verändert, indem er sie für Themen öffnete, die nicht als literaturfähig galten. Er war der gesellschaftskritische Autor in der Weltliteratur par excellence und ist heute so aktuell wie nie.
Vor allem seine Zusammenarbeit mit Kurt Weill und Hanns Eisler ergaben eine einzigartige Verbindung von Musik und Text in Brechts Werk. Mit Figuren wie Mackie Messer und der Seeräuberjenny erreicht Bertolt Brecht ein Millionenpublikum.
Lehnt Euch an diesem Abend zurück - lauscht und lasst Euch fallen ins üppige Grün des Kultur-Dschungels! Werdet mit Simone Wehmeyer & Martina Grund Teil einer musikalischen Collage des Brechtschen Blickes auf die Welt.
Vor allem seine Zusammenarbeit mit Kurt Weill und Hanns Eisler ergaben eine einzigartige Verbindung von Musik und Text in Brechts Werk. Mit Figuren wie Mackie Messer und der Seeräuberjenny erreicht Bertolt Brecht ein Millionenpublikum.
Lehnt Euch an diesem Abend zurück - lauscht und lasst Euch fallen ins üppige Grün des Kultur-Dschungels! Werdet mit Simone Wehmeyer & Martina Grund Teil einer musikalischen Collage des Brechtschen Blickes auf die Welt.
Ort der Veranstaltung
Die ehemalige Synagoge im baden-württembergischen Hemsbach ist heute ein geschütztes Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung und wird für diverse Veranstaltungen genutzt. Des Weiteren ist das damalige Badhaus mittlerweile eine Erinnerungsstätte der ehemaligen jüdischen Gemeinde, unter anderem mit Gedenktafeln der in Vernichtungslagern umgekommenen Hemsbacher Juden.
Die Geschichte der profanierten Synagoge geht auf das Jahr 1843 zurück, als die örtliche jüdische Gemeinde das Haus im Ortskern kaufte. Fortan befanden sich in den Räumlichkeiten das Gemeindezentrum mit Synagoge, eine Schule, Lehrerwohnung und das Badhaus. SA-Männer zerstörten die Synagoge im Zuge der Novemberpogrome 1938, während Anwohner eine Brandstiftung verhindern konnten. Im Zweiten Weltkrieg nutzte man sie als Lagerraum, nach dem Krieg als Flüchtlingsunterkunft. Zwischen 1960 und 1984 waren Sozialwohnungen in der ehemaligen Synagoge eingerichtet. Carl Mayer von Rothschild stiftete einen großen Teil zum Bau der Synagoge, die 1985 durch ein Feuer im Nachbarhaus schwer beschädigt wurde.
Die restaurierte Synagoge wurde 1987 der Öffentlichkeit übergeben. Sie erreichen das Gebäude gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln, der Bahnhof liegt kaum zehn Gehminuten entfernt. Autofahrer finden in der Umgebung, z. B. am Rathausplatz, ausreichend Parkmöglichkeiten.
Die Geschichte der profanierten Synagoge geht auf das Jahr 1843 zurück, als die örtliche jüdische Gemeinde das Haus im Ortskern kaufte. Fortan befanden sich in den Räumlichkeiten das Gemeindezentrum mit Synagoge, eine Schule, Lehrerwohnung und das Badhaus. SA-Männer zerstörten die Synagoge im Zuge der Novemberpogrome 1938, während Anwohner eine Brandstiftung verhindern konnten. Im Zweiten Weltkrieg nutzte man sie als Lagerraum, nach dem Krieg als Flüchtlingsunterkunft. Zwischen 1960 und 1984 waren Sozialwohnungen in der ehemaligen Synagoge eingerichtet. Carl Mayer von Rothschild stiftete einen großen Teil zum Bau der Synagoge, die 1985 durch ein Feuer im Nachbarhaus schwer beschädigt wurde.
Die restaurierte Synagoge wurde 1987 der Öffentlichkeit übergeben. Sie erreichen das Gebäude gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln, der Bahnhof liegt kaum zehn Gehminuten entfernt. Autofahrer finden in der Umgebung, z. B. am Rathausplatz, ausreichend Parkmöglichkeiten.