Sheku Kanneh-Mason

Ein offener Geist – Der Aufstieg Sheku Kanneh-Masons zu einem der prominentesten Cellisten unserer Zeit verlief geradezu kometenhaft: 2016 wurde er im Alter von 17 Jahren zum BBC Young Musician of the Year gekürt, 2018 folgte der weltweit beachtete Auftritt bei einer royalen Hochzeit, 2020 schließlich der Einstieg in die britischen Albumcharts mit seinem „Elgar“-Album – als erster Cellist in der Geschichte der Top Ten und als erster klassischer Instrumentalist seit über 30 Jahren. In Medienberichten lernte die Öffentlichkeit nicht nur den charismatischen Künstler aus Nottingham kennen, sondern auch seine bodenständig-musikalische Familie, die mit beeindruckendem Einsatz die Ausbildung einer ganzen Schar hochbegabter Geschwister
möglich gemacht hat.

Sobald Sheku Kanneh-Mason den Bogen ansetzt, flammt der sonst so besonnene, unprätentiöse junge Musiker regelrecht auf – ganz gleich, ob er in der Kammermusik das partnerschaftliche Miteinander sucht oder als Solist mit bedeutenden Orchestern auftritt. „Kanneh-Masons Celloton ist ein Ereignis, er bohrt sich in die Gehörgänge, bringt sie zum Vibrieren“, schrieb Alexander Dick in der Badischen Zeitung anlässlich seines Albert-Debüts 2024. Bei aller stilistischen Neugier bleibt der vielseitig interessierte Künstler Werken treu, die ihn seit Langem prägen – darunter die beiden erhaltenen Violoncellokonzerte von Joseph Haydn, die bis heute Maßstäbe für Gesanglichkeit, Balance und virtuose Eleganz setzen. Begleitet wird er vom Verbier Festival Chamber Orchestra, einem aus Mitgliedern internationaler Spitzenorchester zusammengesetzten Ensemble, das unter seinem Chefdirigenten Gábor Takács-Nagy als eines der führenden Kammerorchester der Welt gefeiert wird. Haydn habe er am häufigsten gespielt, insbesondere Streichquartette und Kammermusik, so Kanneh-Mason: „Es ist eine Sprache, die ich kenne und liebe.“ Und weiter: „Haydn hat einen Geist, der seinesgleichen sucht – einen offenen Geist.“
Quelle: Albert Konzerte GmbH
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