Bild: Sepp. Mein Leben auf Halbdistanz

Sepp. Mein Leben auf Halbdistanz

Hans Ulrich Gumbrecht, Mara Delius et al.  

An der Urania 17
10787 Berlin

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Veranstalter: Urania Berlin e.V. , An der Urania 17, 10787 Berlin, Deutschland

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Ermäßigte Eintrittspreise: Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte (Karten für die Begleitpersonen erhalten Sie nur in der Urania), Schüler, Studenten, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger sowie Mitglieder der Urania.
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Veranstaltungsinfos

Hans Ulrich Gumbrecht präsentiert eine intellektuelle Autobiographie, in der sich Welt- und Geistesgeschichte kreuzen.

Weder für das Lesen noch für das Schreiben habe er eine Leidenschaft, behauptet Hans Ulrich Gumbrecht, und doch gehört er zu den bedeutendsten und produktivsten Geisteswissenschaftlern der Gegenwart. In ironischer Distanz blickt "Sepp" auf ein halbes Jahrhundert Intellektuellenleben zurück. Alles beginnt 1948 im zerbombten Würzburg, aber schon bald lockt ihn sein Ehrgeiz auf eine atemberaubende Reise rund um den Globus. Am berühmten Lycée Henri IV eifert er im Paris der 1960er Jahre dem Habitus französischer Intellektueller nach, in Salamanca beginnt er zu schreiben, an der Copacabana spürt er die Präsenz der Vergangenheit und im Silicon Valley erlebt er die Geburt einer neuen Form des Denkens. Im Gespräch mit dem F.A.Z.-Herausgeber Jürgen Kaube reflektiert der emeritierte Stanford-Professor ein Intellektuellenleben, in dem sich Welt- und Geistesgeschichte kreuzen. Mara Delius, Literaturkritikerin und Leiterin des Feuilleton WELT/WELT am Sonntag, moderiert die Diskussion über Identität, Bildung, transatlantische Beziehungen und eurozentrische Sichtweisen.

Hans Ulrich Gumbrecht, geboren 1948, ist emeritierter Albert Guérard Professor in Literature an der Stanford University, Distinguished Professor of Romance Literatures an der Hebrew University, Jerusalem, und Distinguished Professor Emeritus an der Universität Bonn. Er ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences und erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Kulturpreis der Stadt Würzburg.

Mara Delius, geboren 1979, Literaturkritikerin und Journalistin, studierte Literaturwissenschaften und Philosophie am Kings College London und an der kalifornischen Stanford University. Seit 2020 leitet sie das Feuilleton WELT/ WELT am Sonntag und ist seit 2021 Herausgeberin des traditionsreichen Magazins „Literarische Welt“. Der Jury des renommierten Ingeborg-Bachmann-Preises gehört Mara Delius seit 2021 an.

Jürgen Kaube, Jahrgang 1962, studierte Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften an der Freien Universität Berlin. 1999 tritt er in die Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein. Seit dem 2015 ist er Mitherausgeber der F.A.Z. Jürgen Kaube ist Autor mehrfach ausgezeichneter Sachbücher. Seine Hegel-Biografie „Hegels Welt“ erhielt 2021 den Deutschen Sachbuchpreis.

Foto: Hans Ulrich Gumbrecht © Laura Teresa Gumbrecht, CC BY-SA 4.0

Ort der Veranstaltung

Wer in Berlin auf der Suche nach interessanten Events ist, der landet mit Sicherheit früher oder später in der Urania. Seit der Gründung im 19. Jahrhundert setzt die Urania mit ihrer einzigartigen Philosophie, wissenschaftliche Bildung allen Bürgern zugänglich zu machen, neue Maßstäbe. Auf dem Programm stehen hier von Lesungen, über Diskussionsrunden bis hin zu künstlerischen Darbietungen jede Menge interessante Events aus den Bereichen Wissenschaft und Kultur.

Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!

Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!
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