Schwarze Leute – Reclaiming Memories - Premiere
Simone Dede Ayivi & Kompliz*innen  
Veranstalter:
Sophiensaele GmbH , Sophienstraße 18, 10178 Berlin, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
English version below
Performance
Festsaal
Ca. 1 h 10 Min.
Deutsch/German
Die Performance thematisiert Rassismus und rassistische Gewalt, unter anderem durch Behörden, im Schulsystem sowie in Form psychischer und sprachlicher Gewalt. Im gezeigten Archivmaterial ist rassistische Sprache zu lesen und zu hören.
The performance addresses racism and racist violence, including violence by authorities, within the school system, and in the form of psychological and verbal abuse. The archival material shown includes racist language, both written and spoken.
Schon bald nach dem Krieg kamen in der BRD afrodeutsche Kinder zur Welt: Kinder von weißen deutschen Frauen und Schwarzen US-Soldaten. Behörden erklärten diese Kinder zum Problem und sorgten dafür, dass viele von ihnen in Heimen untergebracht oder ins Ausland geschickt wurden. Erforscht ist dieser Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte bis heute kaum.
Simone Dede Ayivi & Kompliz*innen untersuchen institutionellen Rassismus in der jungen Bundesrepublik. Wie war so etwas nach dem Ende des Nationalsozialismus möglich – und wie finden wir eine Sprache, die Betroffene schont, aber mit einer weitgehend gleichgültigen Gesellschaft schonungslos ins Gericht geht? Schwarze Leute fragt nach dem gegenwärtigen Umgang mit der Geschichte bürokratischer Gewalt.
Konzept, Text, Performance: Simone Dede Ayivi
Sound, Musik: Johannes Birlinger
Bühne: Lani Tran-Duc
Kostüm: Mariama Sow
Ausstattungsmitarbeit: Luca Plauman
Video: Jones Seitz, Fine Freiberg
Dramaturgie: Jens Hillje
Outside Eye: Bahar Meriç
Projektmitarbeit: Charlotte Rosengarth
Technische Leitung: Lui Marschewski
Licht, Special Effects: Frieder Miller
Presse: Sarah Rosenau
Produktionsleitung: Anna Mareike Holtz & Sandra Klöss (ehrliche arbeit – freies Kulturbüro)
Eine Produktion von Simone Dede Ayivi & Kompliz*innen in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Hauptstadtkulturfonds.
______________
Soon after the war, Afro-German children were born in postwar Germany: children of white German women and Black US soldiers. Public authorities declared these children a problem and made sure that many of them were placed in children’s homes or sent abroad. To this day, this part of German postwar history has barely been researched.
Simone Dede Ayivi & Kompliz*innen investigate institutional racism in the early Federal Republic. How was such a thing possible after the end of National Socialism—and how do we find a language that spares those affected while sparing nothing in its reckoning with a largely indifferent society? Schwarze Leute asks how the history of bureaucratic violence is
Concept, text, performance: Simone Dede Ayivi
Sound, music: Johannes Birlinger
Set design: Lani Tran-Duc
Costume design: Mariama Sow
Set & costume assistance: Luca Plauman
Video: Jones Seitz, Fine Freiberg
Dramaturgy: Jens Hillje
Outside eye: Bahar Meriç
Project assistance: Charlotte Rosengarth
Technical direction: Lui Marschewski
Lighting, special effects: Frieder Miller
Press: Sarah Rosenau
Production management: Anna Mareike Holtz & Sandra Klöss (ehrliche arbeit – freies Kulturbüro)
A production by Simone Dede Ayivi & Kompliz*innen in co-production with Sophiensæle. Funded by the Berlin Senate Department for Culture and Social Cohesion and the Capital Cultural Fund (HKF).
Performance
Festsaal
Ca. 1 h 10 Min.
Deutsch/German
Die Performance thematisiert Rassismus und rassistische Gewalt, unter anderem durch Behörden, im Schulsystem sowie in Form psychischer und sprachlicher Gewalt. Im gezeigten Archivmaterial ist rassistische Sprache zu lesen und zu hören.
The performance addresses racism and racist violence, including violence by authorities, within the school system, and in the form of psychological and verbal abuse. The archival material shown includes racist language, both written and spoken.
Schon bald nach dem Krieg kamen in der BRD afrodeutsche Kinder zur Welt: Kinder von weißen deutschen Frauen und Schwarzen US-Soldaten. Behörden erklärten diese Kinder zum Problem und sorgten dafür, dass viele von ihnen in Heimen untergebracht oder ins Ausland geschickt wurden. Erforscht ist dieser Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte bis heute kaum.
Simone Dede Ayivi & Kompliz*innen untersuchen institutionellen Rassismus in der jungen Bundesrepublik. Wie war so etwas nach dem Ende des Nationalsozialismus möglich – und wie finden wir eine Sprache, die Betroffene schont, aber mit einer weitgehend gleichgültigen Gesellschaft schonungslos ins Gericht geht? Schwarze Leute fragt nach dem gegenwärtigen Umgang mit der Geschichte bürokratischer Gewalt.
Konzept, Text, Performance: Simone Dede Ayivi
Sound, Musik: Johannes Birlinger
Bühne: Lani Tran-Duc
Kostüm: Mariama Sow
Ausstattungsmitarbeit: Luca Plauman
Video: Jones Seitz, Fine Freiberg
Dramaturgie: Jens Hillje
Outside Eye: Bahar Meriç
Projektmitarbeit: Charlotte Rosengarth
Technische Leitung: Lui Marschewski
Licht, Special Effects: Frieder Miller
Presse: Sarah Rosenau
Produktionsleitung: Anna Mareike Holtz & Sandra Klöss (ehrliche arbeit – freies Kulturbüro)
Eine Produktion von Simone Dede Ayivi & Kompliz*innen in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Hauptstadtkulturfonds.
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Soon after the war, Afro-German children were born in postwar Germany: children of white German women and Black US soldiers. Public authorities declared these children a problem and made sure that many of them were placed in children’s homes or sent abroad. To this day, this part of German postwar history has barely been researched.
Simone Dede Ayivi & Kompliz*innen investigate institutional racism in the early Federal Republic. How was such a thing possible after the end of National Socialism—and how do we find a language that spares those affected while sparing nothing in its reckoning with a largely indifferent society? Schwarze Leute asks how the history of bureaucratic violence is
Concept, text, performance: Simone Dede Ayivi
Sound, music: Johannes Birlinger
Set design: Lani Tran-Duc
Costume design: Mariama Sow
Set & costume assistance: Luca Plauman
Video: Jones Seitz, Fine Freiberg
Dramaturgy: Jens Hillje
Outside eye: Bahar Meriç
Project assistance: Charlotte Rosengarth
Technical direction: Lui Marschewski
Lighting, special effects: Frieder Miller
Press: Sarah Rosenau
Production management: Anna Mareike Holtz & Sandra Klöss (ehrliche arbeit – freies Kulturbüro)
A production by Simone Dede Ayivi & Kompliz*innen in co-production with Sophiensæle. Funded by the Berlin Senate Department for Culture and Social Cohesion and the Capital Cultural Fund (HKF).
Ort der Veranstaltung
Als eine der Produktionsstätten für freie darstellende Künste in Berlin präsentieren die Sophiensæle ein facettenreiches, breit gefächertes Programm. Das ehemalige Handwerkervereinshaus in der Sophienstraße ist heute Gaststätte für Aufführungen in Tanz, Performance, Theater, Bildender Kunst, Diskurs und Text.
Ursprünglich in Besitz des Handwerkervereins, schufen Sasha Waltz und Jochen Sandig in den 90er Jahren einen Ort für kreativen Austausch in den Räumlichkeiten der heutigen Sophiensæle. Das Konzept legt dabei besonders großen Wert auf die Begegnung von Kunstschaffenden und Publikum. Mit verschiedenen Formaten wie Konzerten, Vorträgen, Performances oder Festivals bietet das Programm einzigartige Möglichkeiten, neue Theaterformen zu entdecken und auszuprobieren. Das Gebäude umfasst den großen Festsaal, den Hochzeitssaal, die Kantine sowie ein Foyer. Diese können sowohl einzeln als auch als gesamte Location gemietet werden. Das gesamte Haus hat eine Kapazität von bis zu 350 Besuchenden.
Die Sophiensæle sind durch ihre zentrale Lage in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders gut erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich Haltestellen von U-Bahn und Tram. Für Gäste, die mit dem Auto anreisen, stehen in fußläufiger Umgebung öffentliche, gegebenenfalls gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.
Ursprünglich in Besitz des Handwerkervereins, schufen Sasha Waltz und Jochen Sandig in den 90er Jahren einen Ort für kreativen Austausch in den Räumlichkeiten der heutigen Sophiensæle. Das Konzept legt dabei besonders großen Wert auf die Begegnung von Kunstschaffenden und Publikum. Mit verschiedenen Formaten wie Konzerten, Vorträgen, Performances oder Festivals bietet das Programm einzigartige Möglichkeiten, neue Theaterformen zu entdecken und auszuprobieren. Das Gebäude umfasst den großen Festsaal, den Hochzeitssaal, die Kantine sowie ein Foyer. Diese können sowohl einzeln als auch als gesamte Location gemietet werden. Das gesamte Haus hat eine Kapazität von bis zu 350 Besuchenden.
Die Sophiensæle sind durch ihre zentrale Lage in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders gut erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich Haltestellen von U-Bahn und Tram. Für Gäste, die mit dem Auto anreisen, stehen in fußläufiger Umgebung öffentliche, gegebenenfalls gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.