"Schleifen"
Elias Hirschl  
Veranstalter:
MSK Wort gGmbH , Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Lesung und moderiertes Gespräch
in Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg
„Elias wer?“ Bis vor Kurzem hätten sich auch Kenner nur die Augen gerieben. Plötzlich aber ist er da! Elias Hirschl! „Ja, natürlich! Der Hirschl!“ sagen mittlerweile alle Kenner oder solche, die sich dafür halten. Oder bieten sogar ungefragt die Duzfreundschaft an: „Klar, der Elias ist eine ganz ganz große Begabung.“ Und kein Weg geht mehr am Shootingstar der deutschsprachigen Literaturszene vorbei. Die Feuilletons überschlagen sich seit einiger Zeit, wenn es um den zweiunddreißigjährigen in Wien geborenen Musiker, Slam-Poet, Literatur- Theater- und Radioautor geht. Und auch seine Zuhörer lieben ihn (Publikumspreis beim Bachmannpreis 2022).
Wer bei der Literatur noch Fantasie und Eigenwilligkeit und ein profundes Interesse für Sprache sucht, der ist hier richtig! Ganz wie in der facettenreichen Wiener Schule geht es auch hier nie nur um den Plot, sondern um die Sprache selbst – jenseits von grassierender Banal-Trivial-Prosa. Aber auch der Plot von „Schleifen“ ist sehr eigen und hat es in sich:
Franziska leidet als Kind an einer Krankheit, die kaum zu erklären ist: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort selbst. Ein Wort genügt, und der Körper reagiert. Mit Hilfe eines jungen Mathematikers entdeckt sie, dass Wörter aus toten Sprachen ihr helfen, sich gegen ihr Leiden zu schützen. Aus dieser Erfahrung wächst ein gemeinsames Projekt: die Suche nach einer Sprache, die eindeutig ist, nicht verletzt, nicht außer Kontrolle gerät. „Schleifen“ fragt – hochaktuell – wie sehr Sprache bestimmt, was wir für richtig halten.
Auf äußerst raffinierte Weise verbindet „Schleifen“ historisches Material mit Erfindungen. Immer wieder stellt sich bei Elias Hirschl das schier Unglaubliche als wahr heraus, und der Rest ist extrem gut erfunden. Der Wiener Kreis, die Mathematik, die Sprachphilosophie und die politischen Brüche des 20. Jahrhunderts bilden den Hintergrund. Der Roman ist gelehrt, komisch und in seinen besten Momenten sehr frei im Denken.
Die Kritik hat auf diesen Roman ungewöhnlich deutlich reagiert. Clemens J. Setz nennt „Schleifen“ einen „großen Ideenroman von einem der beglückendsten Autoren der Gegenwart“. Die FAZ lobte den „unbändig gedankenreichen Witz“ und ein „Feuerwerk unverbrauchter Ideen“. Die Süddeutsche Zeitung zählte auf vierhundert Seiten mindestens zweitausend originelle Einfälle. Und die NZZ sprach von einem „Wunderwerk der Verwirrung“.
in Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg
„Elias wer?“ Bis vor Kurzem hätten sich auch Kenner nur die Augen gerieben. Plötzlich aber ist er da! Elias Hirschl! „Ja, natürlich! Der Hirschl!“ sagen mittlerweile alle Kenner oder solche, die sich dafür halten. Oder bieten sogar ungefragt die Duzfreundschaft an: „Klar, der Elias ist eine ganz ganz große Begabung.“ Und kein Weg geht mehr am Shootingstar der deutschsprachigen Literaturszene vorbei. Die Feuilletons überschlagen sich seit einiger Zeit, wenn es um den zweiunddreißigjährigen in Wien geborenen Musiker, Slam-Poet, Literatur- Theater- und Radioautor geht. Und auch seine Zuhörer lieben ihn (Publikumspreis beim Bachmannpreis 2022).
Wer bei der Literatur noch Fantasie und Eigenwilligkeit und ein profundes Interesse für Sprache sucht, der ist hier richtig! Ganz wie in der facettenreichen Wiener Schule geht es auch hier nie nur um den Plot, sondern um die Sprache selbst – jenseits von grassierender Banal-Trivial-Prosa. Aber auch der Plot von „Schleifen“ ist sehr eigen und hat es in sich:
Franziska leidet als Kind an einer Krankheit, die kaum zu erklären ist: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort selbst. Ein Wort genügt, und der Körper reagiert. Mit Hilfe eines jungen Mathematikers entdeckt sie, dass Wörter aus toten Sprachen ihr helfen, sich gegen ihr Leiden zu schützen. Aus dieser Erfahrung wächst ein gemeinsames Projekt: die Suche nach einer Sprache, die eindeutig ist, nicht verletzt, nicht außer Kontrolle gerät. „Schleifen“ fragt – hochaktuell – wie sehr Sprache bestimmt, was wir für richtig halten.
Auf äußerst raffinierte Weise verbindet „Schleifen“ historisches Material mit Erfindungen. Immer wieder stellt sich bei Elias Hirschl das schier Unglaubliche als wahr heraus, und der Rest ist extrem gut erfunden. Der Wiener Kreis, die Mathematik, die Sprachphilosophie und die politischen Brüche des 20. Jahrhunderts bilden den Hintergrund. Der Roman ist gelehrt, komisch und in seinen besten Momenten sehr frei im Denken.
Die Kritik hat auf diesen Roman ungewöhnlich deutlich reagiert. Clemens J. Setz nennt „Schleifen“ einen „großen Ideenroman von einem der beglückendsten Autoren der Gegenwart“. Die FAZ lobte den „unbändig gedankenreichen Witz“ und ein „Feuerwerk unverbrauchter Ideen“. Die Süddeutsche Zeitung zählte auf vierhundert Seiten mindestens zweitausend originelle Einfälle. Und die NZZ sprach von einem „Wunderwerk der Verwirrung“.
Ort der Veranstaltung
Das Literaturhaus Hamburg befindet sich in einer wunderschönen historischen Stadtvilla an der Außenalster und ist das literarische Herzstück der vielfältigen hanseatischen Kulturlandschaft.
Seit 1989 begeistert das Literaturhaus Hamburg mit historischem Flair und einem anspruchsvollen Kulturprogramm und lockt damit Künstler und Besucher in die Hansestadt. Die spätklassizistische weiße Stadtvilla befindet sich in bester Lage und ist eine Heimat für Nobelpreisträger, Schriftsteller und Nachwuchsautoren sowie junge und erwachsene Kulturinteressierte. Im prächtigen Festsaal fanden früher vornehme Bälle statt. Heute steht der Saal unter Denkmalschutz und verzaubert nach wie vor mit edlen Kronleuchtern, Marmorsäulen, Stuckarbeiten und detaillierten Deckengemälden. Neben anspruchsvollen Kulturveranstaltungen eignet sich der Festsaal ebenso für feierliche Empfänge mit Buffet. Ein Stockwerk darüber befinden sich drei lichtdurchflutete und flexibel nutzbare Salons der Beletage, von deren Balkons sich ein herrlicher Blick über die Außenalster werfen lässt. Darüber hinaus eignet sich ein Gartenzimmer für kleine Konferenzen, Präsentationen und Tagungen für bis zu 12 Personen. Einladende gastronomische Offerten, ein gemütliches Lesecafé und eine Buchhandlung komplettieren das umfangreiche Angebot und machen das Literaturhaus Hamburg zu einer Wohlfühloase für Kulturbegeisterte.
Das Literaturhaus Hamburg begeistert mit einem anspruchsvollen und umfangreichen Kulturprogramm und verleiht darüber hinaus privaten Feierlichkeiten und Firmenfesten eine unverwechselbare Atmosphäre.
Seit 1989 begeistert das Literaturhaus Hamburg mit historischem Flair und einem anspruchsvollen Kulturprogramm und lockt damit Künstler und Besucher in die Hansestadt. Die spätklassizistische weiße Stadtvilla befindet sich in bester Lage und ist eine Heimat für Nobelpreisträger, Schriftsteller und Nachwuchsautoren sowie junge und erwachsene Kulturinteressierte. Im prächtigen Festsaal fanden früher vornehme Bälle statt. Heute steht der Saal unter Denkmalschutz und verzaubert nach wie vor mit edlen Kronleuchtern, Marmorsäulen, Stuckarbeiten und detaillierten Deckengemälden. Neben anspruchsvollen Kulturveranstaltungen eignet sich der Festsaal ebenso für feierliche Empfänge mit Buffet. Ein Stockwerk darüber befinden sich drei lichtdurchflutete und flexibel nutzbare Salons der Beletage, von deren Balkons sich ein herrlicher Blick über die Außenalster werfen lässt. Darüber hinaus eignet sich ein Gartenzimmer für kleine Konferenzen, Präsentationen und Tagungen für bis zu 12 Personen. Einladende gastronomische Offerten, ein gemütliches Lesecafé und eine Buchhandlung komplettieren das umfangreiche Angebot und machen das Literaturhaus Hamburg zu einer Wohlfühloase für Kulturbegeisterte.
Das Literaturhaus Hamburg begeistert mit einem anspruchsvollen und umfangreichen Kulturprogramm und verleiht darüber hinaus privaten Feierlichkeiten und Firmenfesten eine unverwechselbare Atmosphäre.