Veranstaltungsinfos
Um 11 Uhr findet ein Musikalischer Brunch statt: Im Garten der Stipendiat*innenanstalt beim Schloss werden neben Brunch und Musik auch Unterhaltung und Spiele für alle Altersgruppen angeboten.
Ein hochkarätig besetztes Konzert beschließt das dreitägige Festival – Tabea Zimmermann zählt seit mittlerweile vier Jahrzehnten zu den besten Bratschistinnen ihrer Zeit. Sie versteht ihre Rolle als Musikerin umfassend: Einst jüngste Professorin Deutschlands, hat sie bis heute eine ganze Generation von Bratscherinnen und Bratschern ausgebildet. Der Pianist Thomas Hoppe, seit 2018 Professor für Klavierkammermusik an der Folkwang Universität der Künste in Essen, arbeitet seit zwei Jahrzehnten für internationale Wettbewerbe als Klavierpartner und gewann viele Preise und Auszeichnungen.
Programm
J. N. Hummel (1778–1837): Violasonate Es-Dur op. 5 Nr. 3
J. Brahms (1833–1897): Violinsonate Nr. 1 G-Dur op. 78 (für Viola)
M. Reger (1873–1916): Klarinettensonate B-Dur op. 107 (für Viola)
Copyright: Marco Borggreve
Ein hochkarätig besetztes Konzert beschließt das dreitägige Festival – Tabea Zimmermann zählt seit mittlerweile vier Jahrzehnten zu den besten Bratschistinnen ihrer Zeit. Sie versteht ihre Rolle als Musikerin umfassend: Einst jüngste Professorin Deutschlands, hat sie bis heute eine ganze Generation von Bratscherinnen und Bratschern ausgebildet. Der Pianist Thomas Hoppe, seit 2018 Professor für Klavierkammermusik an der Folkwang Universität der Künste in Essen, arbeitet seit zwei Jahrzehnten für internationale Wettbewerbe als Klavierpartner und gewann viele Preise und Auszeichnungen.
Programm
J. N. Hummel (1778–1837): Violasonate Es-Dur op. 5 Nr. 3
J. Brahms (1833–1897): Violinsonate Nr. 1 G-Dur op. 78 (für Viola)
M. Reger (1873–1916): Klarinettensonate B-Dur op. 107 (für Viola)
Copyright: Marco Borggreve
Ort der Veranstaltung
Hoch über der Altstadt Marburgs thront das Landgrafenschloss, eine der Hauptsehenswürdigkeiten, die nicht nur geschichtlich, sondern auch kunst- und bauhistorisch von großer Bedeutung ist. Heute wird das Schloss als Universitätsmuseum für Kulturgeschichte und für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Festakte oder Konzerte genutzt.
Die Baugeschichte des Landgrafenschlosses reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück und es diente bis heute den verschiedensten Zwecken: Wohnburg, Gefängnis, Garnisionssitz und Staatsarchiv. Seit 1976 wurde es für die Philipps-Universität hergerichtet und ist seit dem auch zu großen Teilen zu besichtigen. Die wohl ältesten Teile des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert und gehörten zum Residenzschloss Heinrich I., dem Enkel der Heiligen Elisabeth. Die Reste einer alten Burganlage, die sich unter dem heutigen Schloss befindet, stammen sogar aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Der Fürstensaal, der im 13. Jahrhundert von Heinrich I. erbaut wurde, zählt zu den bedeutendsten profanen Säle der deutschen Gotik. Seine Bedeutung erhielt er vor allem durch das Marburger Religionsgespräch zwischen Luther und Zwingli, das 1529 hier stattfand.
Das Landgrafenschloss Marburg ist in vielerlei Hinsicht ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird: Ob bei Führungen durch das Landgrafenschloss oder bei einem Besuch des Universitätsmuseums, hier bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben. Doch nicht nur das: Der Fürstensaal wird auch heute noch zu kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Tagungen oder Konzerten genutzt und steht auch für Firmenfeiern, Festakte oder Jubiläen zur Verfügung.
Die Baugeschichte des Landgrafenschlosses reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück und es diente bis heute den verschiedensten Zwecken: Wohnburg, Gefängnis, Garnisionssitz und Staatsarchiv. Seit 1976 wurde es für die Philipps-Universität hergerichtet und ist seit dem auch zu großen Teilen zu besichtigen. Die wohl ältesten Teile des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert und gehörten zum Residenzschloss Heinrich I., dem Enkel der Heiligen Elisabeth. Die Reste einer alten Burganlage, die sich unter dem heutigen Schloss befindet, stammen sogar aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Der Fürstensaal, der im 13. Jahrhundert von Heinrich I. erbaut wurde, zählt zu den bedeutendsten profanen Säle der deutschen Gotik. Seine Bedeutung erhielt er vor allem durch das Marburger Religionsgespräch zwischen Luther und Zwingli, das 1529 hier stattfand.
Das Landgrafenschloss Marburg ist in vielerlei Hinsicht ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird: Ob bei Führungen durch das Landgrafenschloss oder bei einem Besuch des Universitätsmuseums, hier bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben. Doch nicht nur das: Der Fürstensaal wird auch heute noch zu kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Tagungen oder Konzerten genutzt und steht auch für Firmenfeiern, Festakte oder Jubiläen zur Verfügung.