Veranstaltungsinfos
Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.
Dienstag 26.05.26 / 19.30 h
Saša Stanišic: Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird
Saalticket 20 / 12 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Eine Ermutigung
Eine Ermutigung nennt dieser fabelhafte Autor seine Redensammlung gegen das Nichtstun, erschienen bei Luchterhand. Und schreibt den Klappentext gleich auch noch selbst. Der ist so gut. Da kürzen wir allenfalls. Und so geht er: „Hilft ja nix: Wir müssen den Härten und dem Leid der Menschen etwas entgegensetzen. Krieg, Armut, Faschismus, was alles noch. Jeder kann was tun, jeder. Was geben, wo helfen, so was. Auf Literatur setzt kaum noch jemand ernsthaft. Trotzdem hast du grad ein Buch in der Hand und überlegst, ob du es kaufen sollst. Es sind Reden drin. Findest du bescheuert, weil Reden hält man und basta. Versteh ich. Hier trotzdem eine Liste, was du verpassen würdest: So circa zwanzig Mal das Wort ‚unwahrscheinlich’. Meinen Großonkel Stevo, der Ende 1990 sechs Richtige im Lotto erriet und direkt ertrank (gemeinsam mit einem Trompeter). Einen Stuhl in einem Hinterhof. Mich, wie ich eine Häkelnadel in eine Steckdose …“ Fulminante Wortmeldungen des Trägers des Deutschen Buchpreises.
Foto: © Magnus Terhorst
Dienstag 26.05.26 / 19.30 h
Saša Stanišic: Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird
Saalticket 20 / 12 Euro / Streamingticket 5 Euro / Streaming-Abo 50 Euro
Eine Ermutigung
Eine Ermutigung nennt dieser fabelhafte Autor seine Redensammlung gegen das Nichtstun, erschienen bei Luchterhand. Und schreibt den Klappentext gleich auch noch selbst. Der ist so gut. Da kürzen wir allenfalls. Und so geht er: „Hilft ja nix: Wir müssen den Härten und dem Leid der Menschen etwas entgegensetzen. Krieg, Armut, Faschismus, was alles noch. Jeder kann was tun, jeder. Was geben, wo helfen, so was. Auf Literatur setzt kaum noch jemand ernsthaft. Trotzdem hast du grad ein Buch in der Hand und überlegst, ob du es kaufen sollst. Es sind Reden drin. Findest du bescheuert, weil Reden hält man und basta. Versteh ich. Hier trotzdem eine Liste, was du verpassen würdest: So circa zwanzig Mal das Wort ‚unwahrscheinlich’. Meinen Großonkel Stevo, der Ende 1990 sechs Richtige im Lotto erriet und direkt ertrank (gemeinsam mit einem Trompeter). Einen Stuhl in einem Hinterhof. Mich, wie ich eine Häkelnadel in eine Steckdose …“ Fulminante Wortmeldungen des Trägers des Deutschen Buchpreises.
Foto: © Magnus Terhorst
Ort der Veranstaltung
Auf der Schönen Aussicht mit Blick auf den Main befindet sich das Literaturhaus Frankfurt. Das Gebäude ist als kulturelle Institution in Frankfurt am Main mit rund 100 Events jährlich nicht mehr aus dem Veranstaltungskalender der Stadt wegzudenken. Neben Lesungen und Gesprächsrunden finden hier Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche sowie Lehrer statt.
Das Literaturhaus wurde bereits 1989 von einer Gruppe Frankfurter Bürger und dem damaligen Kulturdezernenten der Stadt initiiert und 1991 in der Villa Hoffmann eingeweiht. 2005 folgte der Umzug in die neu errichteten Gebäude der Alten Stadtbibliothek. Regelmäßig wiederkehrende Programmhighlights und Kooperationen mit anderen Frankfurter Kulturinstitutionen machen das Literaturhaus zu einem Garanten der guten literarischen Unterhaltung. Auf dem Programm stehen unter anderem Shared Reading, das Frankfurter Literaturgespräch und Hörbuchrückblicke. Das Junge Literaturhaus für Kinder und junge Erwachsene bietet eine Schreibwerkstatt für kreative Köpfe. Die Räumlichkeiten bestehen aus einem Lesekabinett mit 99 Sitzplätzen und handsignierten Büchern, Autorenzimmer, einem Foyer mit Marmorboden und großzügigem Treppenhaus für repräsentative Empfänge, einem Lesesaal und dem Kolleg Schöne Aussicht. Das Restaurant „Goldmund“ sorgt für das leibliche Wohl der Besucher.
Das Literaturhaus Frankfurt ist gut zu erreichen. Von der Straßenbahnhaltestelle „Hospital zum Heiligen Geist“ oder der Bushaltestelle „Schöne Aussicht“ sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Wer mit dem Auto anreist, kann in der Tiefgarage „Bildungszentrum Ostend“ parken.
Das Literaturhaus wurde bereits 1989 von einer Gruppe Frankfurter Bürger und dem damaligen Kulturdezernenten der Stadt initiiert und 1991 in der Villa Hoffmann eingeweiht. 2005 folgte der Umzug in die neu errichteten Gebäude der Alten Stadtbibliothek. Regelmäßig wiederkehrende Programmhighlights und Kooperationen mit anderen Frankfurter Kulturinstitutionen machen das Literaturhaus zu einem Garanten der guten literarischen Unterhaltung. Auf dem Programm stehen unter anderem Shared Reading, das Frankfurter Literaturgespräch und Hörbuchrückblicke. Das Junge Literaturhaus für Kinder und junge Erwachsene bietet eine Schreibwerkstatt für kreative Köpfe. Die Räumlichkeiten bestehen aus einem Lesekabinett mit 99 Sitzplätzen und handsignierten Büchern, Autorenzimmer, einem Foyer mit Marmorboden und großzügigem Treppenhaus für repräsentative Empfänge, einem Lesesaal und dem Kolleg Schöne Aussicht. Das Restaurant „Goldmund“ sorgt für das leibliche Wohl der Besucher.
Das Literaturhaus Frankfurt ist gut zu erreichen. Von der Straßenbahnhaltestelle „Hospital zum Heiligen Geist“ oder der Bushaltestelle „Schöne Aussicht“ sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Wer mit dem Auto anreist, kann in der Tiefgarage „Bildungszentrum Ostend“ parken.