Ralph Richter "Synchronschwimmen solo"
Ralph Richter  
Veranstalter:
Stadt Prenzlau , Am Steintor 4, 17291 Prenzlau, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
In Zeiten, wo man einmal jährlich das Geschlecht wechseln kann, muss es auch möglich sein, das Programm zu ändern. Weil früher doch sowieso alles besser war. Da waren die Renten noch sicher, und wer im Sommer mit Skistöcken durch den Stadtpark strolchte, den holte der Klapsdoktor. Und heute? Wo ist denn noch drin, was draufsteht? Die Verpackungen werden bunter, aber der Inhalt schrumpft. Aber nicht in diesem Programm. Mit seinem Getue und Gemach drückt der Richter kleine gemeine Stachel ins weiche Fleisch des amüsierwilligen Publikums.
Älterwerden ist nicht schwer – alt zu sein dagegen sehr. So sagte einst ein kluger Mensch. Wenn morgens der Wecker nicht mehr schrillt und wenn man abends die Knie einreiben muss – kurz gesagt, wenn das Alter zuschlägt, kann man auch zurückschlagen. Doch nicht alles ist immer lustig, was der Herr Richter da erzählt. Denn auch für ihn hält das Leben nicht nur süße Schnapskirschen bereit. Sich über andere lustig machen, gehört sich nicht. Aber er macht es trotzdem. Dabei orientiert er sich in der Blüte seines Mittelalters am Beispiel eines Camemberts – Je reifer, desto besser. Warum macht man Synchronschwimmen ganz allein? Und warum fühlt sich das Leben manchmal genauso an? In seinem Programm taucht Richter ab in den absurden Alltag zwischen Wahn und Sinn und dem Versuch, mit Anmut unterzugehen. Denn am Ende sind wir doch alle ein bisschen Synchronschwimmer, immer bemüht, im Takt zu bleiben, auch wenn keiner die Musik hört.
Und wenn wir uns den Zeigefinger sparen, ist das alles einfach nur eines: Ein Programm voller Schmunzel und Albernheit. Tauchen Sie ein!
Auf der Bühne solo, aber nicht allein: Ralph Richter
Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß.
Wilhelm Busch
An guten Tagen ist unser Lachen echt.
Johannes Oerding
Älterwerden ist nicht schwer – alt zu sein dagegen sehr. So sagte einst ein kluger Mensch. Wenn morgens der Wecker nicht mehr schrillt und wenn man abends die Knie einreiben muss – kurz gesagt, wenn das Alter zuschlägt, kann man auch zurückschlagen. Doch nicht alles ist immer lustig, was der Herr Richter da erzählt. Denn auch für ihn hält das Leben nicht nur süße Schnapskirschen bereit. Sich über andere lustig machen, gehört sich nicht. Aber er macht es trotzdem. Dabei orientiert er sich in der Blüte seines Mittelalters am Beispiel eines Camemberts – Je reifer, desto besser. Warum macht man Synchronschwimmen ganz allein? Und warum fühlt sich das Leben manchmal genauso an? In seinem Programm taucht Richter ab in den absurden Alltag zwischen Wahn und Sinn und dem Versuch, mit Anmut unterzugehen. Denn am Ende sind wir doch alle ein bisschen Synchronschwimmer, immer bemüht, im Takt zu bleiben, auch wenn keiner die Musik hört.
Und wenn wir uns den Zeigefinger sparen, ist das alles einfach nur eines: Ein Programm voller Schmunzel und Albernheit. Tauchen Sie ein!
Auf der Bühne solo, aber nicht allein: Ralph Richter
Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß.
Wilhelm Busch
An guten Tagen ist unser Lachen echt.
Johannes Oerding
Ort der Veranstaltung
Das Dominikanerkloster in Prenzlau gehört im nordostdeutschen Raum zu den besterhaltenden Klosteranlagen des 13. und 14. Jahrhunderts. Heute ist es ein wichtiges Kulturzentrum, in dem sich das Kulturhistorische Museum, die Stadtbibliothek, das Historische Stadtarchiv und Räume für diverse Kleinkunstveranstaltungen befinden.
Die Geschichte des Dominikanerklosters begann ab 1275. Es spielte als eines der geistlichen Zentren eine bedeutende Rolle im mittelalterlichen Prenzlau. Zu dieser Zeit gehörte es mit sieben weiteren Dominikanerklöstern zur Ordensnation Brandenburg. Die Säkularisierung erfolgte 1543/44 während der Reformation. Die Stadt nutzte das Gebäude im Laufe der Zeit als Armenhaus, Gefängnis, Hospital und zu weiteren Zwecken. Denkmalpflegerische Sicherungsmaßnahmen erfolgten ab 1990, um die klösterliche Bausubstanz zu erhalten.
Dank seinem gotischen Charakter ist das Dominikanerkloster ein beeindruckender Ort. Auch wenn die ununterbrochene Nutzung viele bauliche Veränderungen mit sich brachte, besitzt das mittelalterliche Gebäude einen ganz besonderen Charme.
Die Geschichte des Dominikanerklosters begann ab 1275. Es spielte als eines der geistlichen Zentren eine bedeutende Rolle im mittelalterlichen Prenzlau. Zu dieser Zeit gehörte es mit sieben weiteren Dominikanerklöstern zur Ordensnation Brandenburg. Die Säkularisierung erfolgte 1543/44 während der Reformation. Die Stadt nutzte das Gebäude im Laufe der Zeit als Armenhaus, Gefängnis, Hospital und zu weiteren Zwecken. Denkmalpflegerische Sicherungsmaßnahmen erfolgten ab 1990, um die klösterliche Bausubstanz zu erhalten.
Dank seinem gotischen Charakter ist das Dominikanerkloster ein beeindruckender Ort. Auch wenn die ununterbrochene Nutzung viele bauliche Veränderungen mit sich brachte, besitzt das mittelalterliche Gebäude einen ganz besonderen Charme.