Rage - Premiere
Carina Jungbluth und Anna Rödinger, Regie: Alice Janeczek  
Tickets ab 24,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Förderverein Klüngelpütz Kabarett & Theater e.V. , Gertrudenstrasse 24, 50667 Köln, Deutschland
Tickets
Veranstaltungsinfos
Alice Janeczek, die Preisträgerin des Kölner Jugendtheaterpreises 2025, hat genug.
Im Rahmen der Arbeit zu ihrem Jugendstück "random" hatte sie viele Begegnungen mit Wut von jungen Mädchen und Frauen, die das Gefühl bekommen, als wären wir keinen Schritt weiter gekommen.
Am Anfang ihrer Produktion steht also eine Emotion: Wut. Nicht als Pose, sondern als physische Kraft. Du spürst sie im Magen, in den Schultern, in der Kehle. Wo kommt sie her? Wann und wie kippt sie in Ohnmacht, Überforderung, Raserei?
Die beiden Performerinnen Carina Jungbluth und Anna Rödinger beobachten dabei Bilder, die insbesondere junge Frauen bis heute prägen: die permanente Bewertung von Körpern, die Erwartung von Anpassung, die Spannung zwischen Selbstinszenierung und Fremdzuschreibung. Diese Perspektiven sind kein Endpunkt, sondern Resonanzraum – ein konkreter Ort, an dem sich Wut entzündet, aber nicht erschöpft. Denn Wut ist hier kein reines Statement, sondern Material: Energie, Impuls, Motor, Störung und Möglichkeit zugleich. Was passiert, wenn sie nicht unterdrückt, sondern untersucht wird? Wenn sie Form annehmen darf – im Spiel, im Chor, im Körper, im Bruch? Aus der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Zuschreibungen, Erwartungshaltungen und medialen Körperbildern entsteht bei Alice Janeczek und ihren Kolleg:innen eine Wut, eine "Rage", die Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit wird. Ob als kleines Dramolett, Choreografie, chorische Textarbeit oder (fast) antikes Maskentheater – das Projekt nutzt unterschiedliche theatrale Formen, um Wut als Zustand zu erforschen: fragmentiert, überhöht, gebrochen und komisch. Die Sehgewohnheiten von TikTok und ähnlichen Plattformen werden dabei nicht nur kritisch hinterfragt, sondern als ästhetisches Material in die theatrale Form einbezogen. Ein Abend, der nicht nur zeigt, was wütend macht, sondern Wut selbst erfahrbar werden lässt. Vielleicht stellen Sie anschließend fest, dass Sie wütender waren, als Sie gedacht haben, und bieten mit befreitem Lachen gewappnet der Welt da draußen die Stirn.
Es spielen Anna Rödiger und Carina Jungbluth.
Im Rahmen der Arbeit zu ihrem Jugendstück "random" hatte sie viele Begegnungen mit Wut von jungen Mädchen und Frauen, die das Gefühl bekommen, als wären wir keinen Schritt weiter gekommen.
Am Anfang ihrer Produktion steht also eine Emotion: Wut. Nicht als Pose, sondern als physische Kraft. Du spürst sie im Magen, in den Schultern, in der Kehle. Wo kommt sie her? Wann und wie kippt sie in Ohnmacht, Überforderung, Raserei?
Die beiden Performerinnen Carina Jungbluth und Anna Rödinger beobachten dabei Bilder, die insbesondere junge Frauen bis heute prägen: die permanente Bewertung von Körpern, die Erwartung von Anpassung, die Spannung zwischen Selbstinszenierung und Fremdzuschreibung. Diese Perspektiven sind kein Endpunkt, sondern Resonanzraum – ein konkreter Ort, an dem sich Wut entzündet, aber nicht erschöpft. Denn Wut ist hier kein reines Statement, sondern Material: Energie, Impuls, Motor, Störung und Möglichkeit zugleich. Was passiert, wenn sie nicht unterdrückt, sondern untersucht wird? Wenn sie Form annehmen darf – im Spiel, im Chor, im Körper, im Bruch? Aus der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Zuschreibungen, Erwartungshaltungen und medialen Körperbildern entsteht bei Alice Janeczek und ihren Kolleg:innen eine Wut, eine "Rage", die Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit wird. Ob als kleines Dramolett, Choreografie, chorische Textarbeit oder (fast) antikes Maskentheater – das Projekt nutzt unterschiedliche theatrale Formen, um Wut als Zustand zu erforschen: fragmentiert, überhöht, gebrochen und komisch. Die Sehgewohnheiten von TikTok und ähnlichen Plattformen werden dabei nicht nur kritisch hinterfragt, sondern als ästhetisches Material in die theatrale Form einbezogen. Ein Abend, der nicht nur zeigt, was wütend macht, sondern Wut selbst erfahrbar werden lässt. Vielleicht stellen Sie anschließend fest, dass Sie wütender waren, als Sie gedacht haben, und bieten mit befreitem Lachen gewappnet der Welt da draußen die Stirn.
Es spielen Anna Rödiger und Carina Jungbluth.
Ort der Veranstaltung
Das Klüngelpütz ist die einzige Kölner Kabarettbühne beinahe ausschließlich Eigenproduktionen zeigt und das älteste Kabarett mit eigenem Ensemble. Unter der Leitung von Maria Barth ist die kleine aber feine Bühne ein Ort zum Lästern und Lachen auf hohem künstlerischen Niveau geworden.
Rund 12 hauseigene Produktionen werden hier jede Spielzeit aufgeführt. Dabei erstreckt sich die Bandbreite des Programms von Impro-Theater über satirische Lesungen, Musik und kabarettistische Stadtführungen bis hin zum Herzstück des Theaters: dem literarischen und Politischen Kabarett. Bei angenehmer Wohlfühlatmosphäre wird den Gästen hier seit über vier Jahrzehnten geistreiche Unterhaltung geboten.
Ein großes Anliegen des Theaters ist es aber auch, Interessierten das Kabarett näher zu bringen. Im Klüngelpütz ist jeder gern gesehen. Hier wird nach dem Low-Budget-Konzept gearbeitet: Die Veranstaltungen sind frei nach dem Motto „gemeinsam Spaß haben auch ohne viel Geld“, sehr preisgünstig. Für Senioren bietet das Theater außerdem sechs Vorstellungen im Jahr inklusive Fahrservice an. Wer daneben selbst aktiv werden möchte, kann an den Nachwuchswettbewerben teilnehmen, die jeden dritten Freitag im Monat stattfinden oder aber einen zehnwöchigen Kabarett-Intensivkurs mit abschließender Aufführung belegen und sich hier nach Lust und Laune austoben!
Rund 12 hauseigene Produktionen werden hier jede Spielzeit aufgeführt. Dabei erstreckt sich die Bandbreite des Programms von Impro-Theater über satirische Lesungen, Musik und kabarettistische Stadtführungen bis hin zum Herzstück des Theaters: dem literarischen und Politischen Kabarett. Bei angenehmer Wohlfühlatmosphäre wird den Gästen hier seit über vier Jahrzehnten geistreiche Unterhaltung geboten.
Ein großes Anliegen des Theaters ist es aber auch, Interessierten das Kabarett näher zu bringen. Im Klüngelpütz ist jeder gern gesehen. Hier wird nach dem Low-Budget-Konzept gearbeitet: Die Veranstaltungen sind frei nach dem Motto „gemeinsam Spaß haben auch ohne viel Geld“, sehr preisgünstig. Für Senioren bietet das Theater außerdem sechs Vorstellungen im Jahr inklusive Fahrservice an. Wer daneben selbst aktiv werden möchte, kann an den Nachwuchswettbewerben teilnehmen, die jeden dritten Freitag im Monat stattfinden oder aber einen zehnwöchigen Kabarett-Intensivkurs mit abschließender Aufführung belegen und sich hier nach Lust und Laune austoben!