Putsch - Anleitung zur Zerstörung einer Demokratie
Veranstalter:
Stadt Wolfenbüttel | Kulturbüro , Stadtmarkt 3-6, 38300 Wolfenbüttel, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Putsch
Anleitung zur Zerstörung einer Demokratie
Ein Theaterstück von Alistair Beaton und Dietmar Jacobs
Klara Milkowski ist eine Stand-up-Comedienne, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Mit Spott über »woken Zeitgeist «, Genderdebatten, Asylpolitik und political correctness polarisiert sie stark und füllt große Hallen. Nach einem Eklat verliert sie ihren TV-Sendeplatz, gewinnt jedoch auf Social Media zahlreiche Anhänger und wird zur »Märtyrerin der Meinungsfreiheit«.
Das ruft Oskar Falk auf den Plan, den rechtsnationalen Vordenker der Partei »Unser Haus Deutschland« (UHD). Er sucht eine neue Identifikationsfigur. Obwohl Klara bisher klare Grenzen gegenüber extremen Kräften zog, stimmt sie – nach persönlichen Anfeindungen und Falks demonstrativem Bruch mit seinem rechten Parteiflügel – einer Kanzlerkandidatur zu.
Nach dem Wahlsieg der UHD beginnt die schleichende Aushöhlung demokratischer Strukturen. Klara erkennt zu spät, wie rücksichtslos ihre eigene Partei agiert, und gerät selbst unter die Räder des Systems, das sie mitgetragen hat.
Dietmar Jacobs und Alistair Beaton zeigen mit Witz, Musik und präzisen Dialogen, wie Populismus und mediale Inszenierung Politik formen können.
Regie: Meinhard Zanger
Ausstattung: Tom Grashoff
Besetzung: Florian Bender, Rosana Cleve, Lara Berenike Dabbous, Gregor Eckert, Katharina Hannappel, Niclas Kunder, Ivana Langmajer, Bernd Reheuser
Produktion: Tournee-Theater Thespiskarren
Foto: © Ritter
Anleitung zur Zerstörung einer Demokratie
Ein Theaterstück von Alistair Beaton und Dietmar Jacobs
Klara Milkowski ist eine Stand-up-Comedienne, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Mit Spott über »woken Zeitgeist «, Genderdebatten, Asylpolitik und political correctness polarisiert sie stark und füllt große Hallen. Nach einem Eklat verliert sie ihren TV-Sendeplatz, gewinnt jedoch auf Social Media zahlreiche Anhänger und wird zur »Märtyrerin der Meinungsfreiheit«.
Das ruft Oskar Falk auf den Plan, den rechtsnationalen Vordenker der Partei »Unser Haus Deutschland« (UHD). Er sucht eine neue Identifikationsfigur. Obwohl Klara bisher klare Grenzen gegenüber extremen Kräften zog, stimmt sie – nach persönlichen Anfeindungen und Falks demonstrativem Bruch mit seinem rechten Parteiflügel – einer Kanzlerkandidatur zu.
Nach dem Wahlsieg der UHD beginnt die schleichende Aushöhlung demokratischer Strukturen. Klara erkennt zu spät, wie rücksichtslos ihre eigene Partei agiert, und gerät selbst unter die Räder des Systems, das sie mitgetragen hat.
Dietmar Jacobs und Alistair Beaton zeigen mit Witz, Musik und präzisen Dialogen, wie Populismus und mediale Inszenierung Politik formen können.
Regie: Meinhard Zanger
Ausstattung: Tom Grashoff
Besetzung: Florian Bender, Rosana Cleve, Lara Berenike Dabbous, Gregor Eckert, Katharina Hannappel, Niclas Kunder, Ivana Langmajer, Bernd Reheuser
Produktion: Tournee-Theater Thespiskarren
Foto: © Ritter
Ort der Veranstaltung
In Wolfenbüttel, der Wirkungsstätte Gotthold Ephraim Lessings, einem der bedeutendsten Dichter der deutschen Aufklärung, existiert seit 1909 das nach ihm benannte „Lessingtheater“ und bereichert das Kulturangebot der Region seitdem mit hochklassigem Theaterprogramm.
Nachdem das Haus im Jahre 2007 aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen wurde, feierte es am 24. Mai 2013 seine Wiedereröffnung. Vor allem technisch wurden das Gebäude und die Bühne auf den neusten Stand gebracht, ohne dabei jedoch das historische, denkmalgeschützte Erscheinungsbild zu verändern. Auf der flexibel nutzbaren Bühne, sollen nun jährlich bis zu 170 Veranstaltungen wie beispielsweise Theateraufführungen oder Konzerte stattfinden. Außerdem werden theaterpädagogische Projekte angeboten, die sich vor allem an Schüler und Lehrer, aber auch an sonstige Theaterbegeisterte und –interessierte richten um diesen die Welt des Theaters näher zu bringen sowie erste Schauspiel- oder Tanzerfahrung zu verschaffen.
Lessing hat das deutsche Theater mit seinen Stücken wie „Nathan der Weise“, die auch heute noch aufgeführt werden, maßgeblich geprägt. Das Lessingtheater ist jedoch nicht nur für Lessing-Liebhaber, sondern aufgrund seines vielfältigen und abwechslungsreichen Veranstaltungsangebots für alle Freunde der Kultur absolut empfehlenswert.
Nachdem das Haus im Jahre 2007 aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen wurde, feierte es am 24. Mai 2013 seine Wiedereröffnung. Vor allem technisch wurden das Gebäude und die Bühne auf den neusten Stand gebracht, ohne dabei jedoch das historische, denkmalgeschützte Erscheinungsbild zu verändern. Auf der flexibel nutzbaren Bühne, sollen nun jährlich bis zu 170 Veranstaltungen wie beispielsweise Theateraufführungen oder Konzerte stattfinden. Außerdem werden theaterpädagogische Projekte angeboten, die sich vor allem an Schüler und Lehrer, aber auch an sonstige Theaterbegeisterte und –interessierte richten um diesen die Welt des Theaters näher zu bringen sowie erste Schauspiel- oder Tanzerfahrung zu verschaffen.
Lessing hat das deutsche Theater mit seinen Stücken wie „Nathan der Weise“, die auch heute noch aufgeführt werden, maßgeblich geprägt. Das Lessingtheater ist jedoch nicht nur für Lessing-Liebhaber, sondern aufgrund seines vielfältigen und abwechslungsreichen Veranstaltungsangebots für alle Freunde der Kultur absolut empfehlenswert.