Nun komm, der Heiden Heiland - Chormusik zu Advent und Weihnachten
KathedralJugendChor Speyer  
Veranstalter:
Stadt Otterberg , Hauptstraße 27, 67697 Otterberg, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
KathedralJugendChor Speyer
Amelie Gerst & Sasou van Oordt, Sopran
Johanna Melchiori, Alt
Nikolas Groth, Tenor
Daniel Semsichko, Bass
Kammerphilharmonie Mannheim
Leitung: Markus Melchiori & Joachim Weller
Das letzte Konzert des Jahres wird wieder einmal von der Dommusik
Speyer gestaltet werden. Die chorpädagogische Arbeit mit Kindern
und Jugendlichen innerhalb der Dommusik Speyer erfährt in den zurückliegenden
Jahren eine besondere Hinwendung. Im Jahre 2009
wurde eine Kinder- und Jugendkantorei neu ins Leben gerufen. Drei
Jahre später war der Chor zahlenmäßig so gewachsen, dass ein eigenständiger
Mädchenchor am Dom zu Speyer und die Speyrer Domsingknaben
gegründet werden konnten.
Aus diesen beiden Chören entsteht der KathedralJugendChor, der sich
der Erarbeitung anspruchsvoller a cappella-Chormusik aller Epochen
widmet und oratorische Werke mit Orchester, auch gemeinsam mit
dem Domchor, musiziert.
Auf dem Programm stehen die beiden nach dem Choral Martin Luthers
komponierten Kantaten Johann Sebastians Bachs „Nun komm,
der Heiden Heiland“, die im Abstand von 10 Jahren (1714 und 1724)
jeweils zum 1. Advent geschrieben wurden, und das Gloria von Antonio
Vivaldi, das in besonderer Weise auf das Weihnachtsfest hindeutet.
Copyright: KathedralJugendCor Speyer
Amelie Gerst & Sasou van Oordt, Sopran
Johanna Melchiori, Alt
Nikolas Groth, Tenor
Daniel Semsichko, Bass
Kammerphilharmonie Mannheim
Leitung: Markus Melchiori & Joachim Weller
Das letzte Konzert des Jahres wird wieder einmal von der Dommusik
Speyer gestaltet werden. Die chorpädagogische Arbeit mit Kindern
und Jugendlichen innerhalb der Dommusik Speyer erfährt in den zurückliegenden
Jahren eine besondere Hinwendung. Im Jahre 2009
wurde eine Kinder- und Jugendkantorei neu ins Leben gerufen. Drei
Jahre später war der Chor zahlenmäßig so gewachsen, dass ein eigenständiger
Mädchenchor am Dom zu Speyer und die Speyrer Domsingknaben
gegründet werden konnten.
Aus diesen beiden Chören entsteht der KathedralJugendChor, der sich
der Erarbeitung anspruchsvoller a cappella-Chormusik aller Epochen
widmet und oratorische Werke mit Orchester, auch gemeinsam mit
dem Domchor, musiziert.
Auf dem Programm stehen die beiden nach dem Choral Martin Luthers
komponierten Kantaten Johann Sebastians Bachs „Nun komm,
der Heiden Heiland“, die im Abstand von 10 Jahren (1714 und 1724)
jeweils zum 1. Advent geschrieben wurden, und das Gloria von Antonio
Vivaldi, das in besonderer Weise auf das Weihnachtsfest hindeutet.
Copyright: KathedralJugendCor Speyer
Ort der Veranstaltung
Abgeschieden im Otterbacher Tal liegt der zweitgrößte Sakralbau und die größte Klosterkirche der Pfalz: Die Abteikirche Otterberg besticht durch ihre ornamentale Strenge und klaren Linien und ist eines der besterhaltenen Sakralgebäude ihrer Zeit.
1143 wurde die Zisterzienserabtei in Otterberg als Tochter des Klosters Eberbach gegründet. Nur ein Jahrhundert später fand die Kirchenweihe statt: Das kreuzförmige Gotteshaus hat schon damals die Vorstellungen eines Bauvorhabens fast gesprengt und ist auch heute noch überaus beeindruckend. Im 15. Jahrhundert folgte dann der Niedergang des Klosters. Nach Brandschatzung und Raubüberfällen sahen sich die Mönche gezwungen, den Orden aufzugeben, die Klostergebäude wurden als Steinbruch genutzt. Einziges Überbleibsel ist der 1925 freigelegte Kapitelsaal, der direkt neben der Abteikirche besichtigt werden kann und den Mönchen als Versammlungsraum diente.
Seit 1707 ist die Abteikirche Otterberg eine Simultankirche. Evangelische und katholische Christen nutzen das Gotteshaus gemeinsam, wobei es oft zu Streitigkeiten kam. Aus diesem Grund wurde die Schied-Mauer, eine Trennwand zwischen Lang- und Querhaus eingezogen, die die beiden Kirchenräume voneinander trennte. Erst 1978, nach fast 200 Jahren, wurde diese Trennmauer wieder abgetragen, seitdem nutzen Christen die Kirche gemeinsam und sind ein Vorreiter für die Ökumene in der Pfalz.
1143 wurde die Zisterzienserabtei in Otterberg als Tochter des Klosters Eberbach gegründet. Nur ein Jahrhundert später fand die Kirchenweihe statt: Das kreuzförmige Gotteshaus hat schon damals die Vorstellungen eines Bauvorhabens fast gesprengt und ist auch heute noch überaus beeindruckend. Im 15. Jahrhundert folgte dann der Niedergang des Klosters. Nach Brandschatzung und Raubüberfällen sahen sich die Mönche gezwungen, den Orden aufzugeben, die Klostergebäude wurden als Steinbruch genutzt. Einziges Überbleibsel ist der 1925 freigelegte Kapitelsaal, der direkt neben der Abteikirche besichtigt werden kann und den Mönchen als Versammlungsraum diente.
Seit 1707 ist die Abteikirche Otterberg eine Simultankirche. Evangelische und katholische Christen nutzen das Gotteshaus gemeinsam, wobei es oft zu Streitigkeiten kam. Aus diesem Grund wurde die Schied-Mauer, eine Trennwand zwischen Lang- und Querhaus eingezogen, die die beiden Kirchenräume voneinander trennte. Erst 1978, nach fast 200 Jahren, wurde diese Trennmauer wieder abgetragen, seitdem nutzen Christen die Kirche gemeinsam und sind ein Vorreiter für die Ökumene in der Pfalz.