Bild: Norbert Gstrein liest "Im ersten Licht"

Norbert Gstrein liest "Im ersten Licht"

ZENTRALWERK e.V.
Zugang Heidestraße gegenüber Mälzerei
01127 Dresden

Tickets ab 17,50 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Literatur JETZT! e.V. , Alaunstraße 36-40, 01099 Dresden, Deutschland

Anzahl wählen

1. Kategorie
VVK Normalpreis
je 17,50 €

VVK ermäßigt
je 14,20 €

AK Normalpreis
je 20,80 €

AK ermäßigt
je 17,50 €

Summe 0,00 €

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigte Karten für Schüler:innen, Studierende, Sozialhilfeempfänger:innen, schwerbehinderte und geflüchtete Menschen sind erhältlich, bitte einen Nachweis am Einlass vorlegen. Der Eintritt für die Begleitperson einer schwerbehinderten Person ist frei.
print@home
Mobile Ticket
Postversand

Veranstaltungsinfos

Als einen „Jahrhundertroman von brutaler Eleganz“ feierte Die Zeit den aktuellen Roman von Norbert Gstrein kurz nach seinem Erscheinen. Seit Langem gehört Gstrein zu den großen Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, bewundert für seine kühle Eleganz, seine sprachliche Präzision – und für die Gabe, große geschichtliche Themen in Einzelschicksalen greifbar zu machen.

„Im ersten Licht“ (Hanser) ist ein Buch über den Krieg – und über die Faszination, die von ihm ausgeht. Adrian Reiter, geboren 1901, wird durch einen Axthieb des eigenen Vaters für den Kriegsdienst untauglich gemacht und durchquert hinkend ein ganzes, vom Krieg überschattetes Jahrhundert. Gerade weil er den Krieg nie selbst erleben muss, verklärt er ihn: Aus der Nicht-Erfahrung wächst eine Gewaltfixierung, ein fehlverstandener Heroismus, der bis in die Gegenwart wirkt. Vom Untergang der k.u.k.-Monarchie über die Verführbarkeit der Zwischenkriegszeit bis in die Nachkriegsjahre erzählt Gstrein von Gewalt und stillem Mitläufertum, von Schuld und Scham. Jan Drees nannte das Buch im Deutschlandfunk „einen neuen Meilenstein der Antikriegsliteratur“ – ein Roman über die Vergangenheit, der mit erschreckender Aktualität in unsere Gegenwart hineinragt: Wie lässt sich leben im Schatten der Kriege und des Tötens?

Durch den Abend führt Shelly Kupferberg. Die 1974 in Tel Aviv geborene und in West-Berlin aufgewachsene Journalistin und Autorin moderiert seit über 25 Jahren Kultur- und Literatursendungen für Deutschlandfunk Kultur und rbb radio3. Mit ihren eigenen Büchern „Isidor“ und „Stunden wie Tage“ hat sie sich zudem als feinfühlige Erkunderin von Familien-, Kriegs- und Erinnerungsgeschichten einen Namen gemacht.

Die Veranstaltung findet im Henny-Brenner-Saal statt und ist barrierearm zugänglich. Einlass ab 18:00 Uhr.

Ort der Veranstaltung

ZENTRALWERK e.V.
Zugang Heidestraße gegenüber Mälzerei
01127 Dresden
Passend für Sie
Mehr Themen