Nils Heinrich - Brückentage in Übergangsjacke
Veranstalter:
Theater Sapperlot , Stiftstraße 18, 64653 Lorsch, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Nils Heinrich hat keine Bedenken bezüglich seiner ganz persönlichen Zukunft. Jeder muss heute gucken, wo er ganz persönlich bleibt. Im Flugzeug, im Bunker, im selbstfahrenden Auto, im Flugtaxi. Auch hierzulande. Und Heinrich heißt Heinrich. Mega! Deutscher geht’s nicht. Dunkelblond, blaugraue Augen. Halt: BlauGRAU, das Blau ist ostdeutsch akzentuiert!
Nils Heinrich stellt sich auf die kommenden Zeiten ein. Er ist guter Dinge. Heinrich heißt nämlich Heinrich. Mega! Deutscher geht's nicht. Er ist fein raus, haha! Dunkelblond, blaugraue Augen. Halt: BlauGRAU, das Blau ist ostdeutsch akzentuiert! Er ist noch dazu hetero, verheiratet und hat einige Söhne! Keine Mädchen, Söhne, haha! Die hat er mit Erbgut gezeugt, das in einer Diktatur mit Nudossi angefüttert wurde. Dem Nutella für Desillusionierte. Das war streichfähige Braunkohle, angereichert mit pürierter sowjetischer Baumrinde. Wenn das Justizsystem geschliffen, der Polizeiapparat umgebaut und die Medien synchronisiert wurden, sagt er einfach wie früher das, was die da oben hören wollen.
Privat jedoch erzählt er ganz was anderes. Er hat das noch drauf. Seitdem er verheiratet ist, konnte er seine Systemeinstellung sogar noch mehr verfeinern: er denkt sogar ganz was anderes, als er denkt, haha!
Vorsichtig ist er nur bei Dunkelflaute. Dann wird’s nämlich finster im Meinungskorridor.
Der befindet sich in der Denkfabrik direkt neben der Echokammer, da wo das Zeitfenster ist, gegenüber vom Spielraum. Im Meinungskorridor liegen Teppiche aus roten Linien, die nicht überschritten werden dürfen, aber werden. Die wirklich wichtigen Fragen sind aber eh „Was findest du cringe, was ist nice, was geht ab?“
Mein Nagellack. So ist sie, die Gen-Z. Guckt auf Tiktok Deepfakes und rennt mit T-Shirts rum, auf denen ‚Nirvana‘ oder ‚Friends‘ steht. Das ist so, als hätte Heinrich in den 80ern T-Shirts getragen, auf denen ‚Comedian Harmonists‘ oder „Heinz Rühmann“ steht. Doch er geht mit der Zeit: wenn er was auf Insta kommentiert, ist das mehrfach codiert: ein rotes Herz bedeutet Liebe, orange heißt „alles wird gut“. Blumenkohl heißt „Wegen dir hab ich Clamydien“. Ganz schlimm ist ein Windrad. Ein Windrad als Emoji heißt: es gibt Ärger in der Familie. Schnell weg! Aber wohin? Im Gegensatz zu 80 Prozent der US-Amerikaner hat Heinrich zwar einen Reisepass. Aber er verreist nicht mehr. Höchstens nach Rügen. Eventuell auf den Mars. Da ist es nicht so überlaufen.
Nils Heinrich stellt sich auf die kommenden Zeiten ein. Er ist guter Dinge. Heinrich heißt nämlich Heinrich. Mega! Deutscher geht's nicht. Er ist fein raus, haha! Dunkelblond, blaugraue Augen. Halt: BlauGRAU, das Blau ist ostdeutsch akzentuiert! Er ist noch dazu hetero, verheiratet und hat einige Söhne! Keine Mädchen, Söhne, haha! Die hat er mit Erbgut gezeugt, das in einer Diktatur mit Nudossi angefüttert wurde. Dem Nutella für Desillusionierte. Das war streichfähige Braunkohle, angereichert mit pürierter sowjetischer Baumrinde. Wenn das Justizsystem geschliffen, der Polizeiapparat umgebaut und die Medien synchronisiert wurden, sagt er einfach wie früher das, was die da oben hören wollen.
Privat jedoch erzählt er ganz was anderes. Er hat das noch drauf. Seitdem er verheiratet ist, konnte er seine Systemeinstellung sogar noch mehr verfeinern: er denkt sogar ganz was anderes, als er denkt, haha!
Vorsichtig ist er nur bei Dunkelflaute. Dann wird’s nämlich finster im Meinungskorridor.
Der befindet sich in der Denkfabrik direkt neben der Echokammer, da wo das Zeitfenster ist, gegenüber vom Spielraum. Im Meinungskorridor liegen Teppiche aus roten Linien, die nicht überschritten werden dürfen, aber werden. Die wirklich wichtigen Fragen sind aber eh „Was findest du cringe, was ist nice, was geht ab?“
Mein Nagellack. So ist sie, die Gen-Z. Guckt auf Tiktok Deepfakes und rennt mit T-Shirts rum, auf denen ‚Nirvana‘ oder ‚Friends‘ steht. Das ist so, als hätte Heinrich in den 80ern T-Shirts getragen, auf denen ‚Comedian Harmonists‘ oder „Heinz Rühmann“ steht. Doch er geht mit der Zeit: wenn er was auf Insta kommentiert, ist das mehrfach codiert: ein rotes Herz bedeutet Liebe, orange heißt „alles wird gut“. Blumenkohl heißt „Wegen dir hab ich Clamydien“. Ganz schlimm ist ein Windrad. Ein Windrad als Emoji heißt: es gibt Ärger in der Familie. Schnell weg! Aber wohin? Im Gegensatz zu 80 Prozent der US-Amerikaner hat Heinrich zwar einen Reisepass. Aber er verreist nicht mehr. Höchstens nach Rügen. Eventuell auf den Mars. Da ist es nicht so überlaufen.
Ort der Veranstaltung
Im Theater Sapperlot in der südhessischen Kleinstadt Lorsch wird Kleinkunst ganz groß geschrieben. Leiter Hans-Peter Frohnmaier und seine Frau Silvia beweisen jedes Jahr aufs Neue ihr gutes Händchen bei der Auswahl des Programms. Das Theater Sapperlot hat sich längst etabliert zu einem der wichtigsten Hotspots des Odenwalds.
Lorsch hat nicht nur ein Kloster mit Weltkultur-Erbe-Sigel zu bieten. In der südhessischen Kleinstadt ist auch kulturell viel los – vor allem im Theater Sapperlot. Mit viel Liebe zum Detail haben die Macher Hans-Peter und Silvia Frohnmaier ein urbanes Refugium geschaffen, das seine Besucher mit außergewöhnlichen Künstlern begeistert. Circa zehntausend Zuschauer kommen jährlich in die ehemalige Scheune, die vom Stuttgarter Kreativkopf Frohnmaier liebevoll renoviert und umgebaut wurde. In dieser schnuckliger Kulturwerkstatt hinter dem Hoftor an der Stiftstraße 18 erwartet die Besucher jede Saison von Kabarett, über Jazz-Konzerte bis hin zu Poetry Slam immer ein ansprechendes Programm.
Das Theater Sapperlot liegt ganz im Zentrum von Lorsch unweit vom Benediktinerkloster entfernt. Nach einem Besuch des Karolingerklosters können Sie den Tag wunderbar im Theater Sapperlot ausklingen lassen. Dazu gehen Sie gerade einmal 400 Meter durch die Innenstadt von Lorsch. Zugreisende benötigen vom Bahnhof weniger als 15 Minuten zu Fuß durch die idyllische Stadt um zum Theater zu gelangen. Autofahrer finden in der näheren Umgebung genügend Parkplätze. Hungrig wird bei den leckeren Speisen im Theater-Café auch niemand bleiben. Da steht einem heiteren Besuch nichts mehr im Weg!
Lorsch hat nicht nur ein Kloster mit Weltkultur-Erbe-Sigel zu bieten. In der südhessischen Kleinstadt ist auch kulturell viel los – vor allem im Theater Sapperlot. Mit viel Liebe zum Detail haben die Macher Hans-Peter und Silvia Frohnmaier ein urbanes Refugium geschaffen, das seine Besucher mit außergewöhnlichen Künstlern begeistert. Circa zehntausend Zuschauer kommen jährlich in die ehemalige Scheune, die vom Stuttgarter Kreativkopf Frohnmaier liebevoll renoviert und umgebaut wurde. In dieser schnuckliger Kulturwerkstatt hinter dem Hoftor an der Stiftstraße 18 erwartet die Besucher jede Saison von Kabarett, über Jazz-Konzerte bis hin zu Poetry Slam immer ein ansprechendes Programm.
Das Theater Sapperlot liegt ganz im Zentrum von Lorsch unweit vom Benediktinerkloster entfernt. Nach einem Besuch des Karolingerklosters können Sie den Tag wunderbar im Theater Sapperlot ausklingen lassen. Dazu gehen Sie gerade einmal 400 Meter durch die Innenstadt von Lorsch. Zugreisende benötigen vom Bahnhof weniger als 15 Minuten zu Fuß durch die idyllische Stadt um zum Theater zu gelangen. Autofahrer finden in der näheren Umgebung genügend Parkplätze. Hungrig wird bei den leckeren Speisen im Theater-Café auch niemand bleiben. Da steht einem heiteren Besuch nichts mehr im Weg!