Neşet Ertaş
Neşet Ertaş  
Veranstalter:
Atatürk Gesellschaft Niedersachsen e.V. , Weidestr. 1, 30453 Hannover, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Wer war Neşet Ertaş?
Neşet Ertaş (1938–2012) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der türkischen Volksmusik und als
ein großer Volksdichter, der die mündliche Tradition Anatoliens in die Gegenwart getragen hat. Unter
dem Beinamen „Bozkırın Tezenesi“ (Die Stimme der Steppe) war er nicht nur Musiker, sondern auch
Kulturträger, Erzähler und ein Künstler, der die menschliche Seele tief berührte.
Geboren in Kırşehir / Türkei, begann Neşet Ertaş bereits in jungen Jahren seine musikalische
Ausbildung an der Seite seines Vaters, des bedeutenden Künstlers Muharrem Ertaş. Diese Meister-
Schüler-Tradition ist ein zentrales Element der anatolischen Musikkultur, die seit Jahrhunderten
mündlich weitergegeben wird. Auch Neşet Ertaş’ Musik entspringt direkt dem Leben des Volkes und
richtet sich wiederum an die Menschen selbst.
Im Zentrum seines künstlerischen Schaffens steht die sogenannte „Bozlak“-Tradition – eine
ausdrucksstarke Gesangsform, die Gefühle wie Schmerz, Sehnsucht, Liebe und Einsamkeit auf
eindringliche Weise vermittelt. Neşet Ertaş gelang es, diese traditionelle Form in die moderne Zeit zu
übertragen und damit ein breites Publikum sowohl in der Türkei als auch international zu erreichen.
Der Künstler lebte über viele Jahre hinweg auch in Deutschland. Die Erfahrung der Fremde, des
sogenannten „Gurbet“ prägte seine Werke tief und macht ihn besonders für Menschen mit
Migrationserfahrung zu einer wichtigen Stimme. Seine Musik ist daher nicht nur Klang, sondern auch
Ausdruck von Identität, Zugehörigkeit und Menschlichkeit.
Die von Neşet Ertaş vertretene musikalische Tradition ist Teil des kulturellen Erbes Anatoliens und wird
im Kontext des immateriellen Kulturerbes gewürdigt. Besonders bezeichnend für seine Haltung ist seine
Ablehnung des Titels „Staatlicher Künstler“ mit den Worten: „Ich bin ein Künstler des Volkes.“
Heute werden seine Lieder weit über die Grenzen der Türkei hinaus gehört. Seine Stimme und seine
Worte verbinden Generationen und Kulturen und wirken bis heute als Brücke zwischen Vergangenheit
und Gegenwart.
Neşet Ertaş (1938–2012) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der türkischen Volksmusik und als
ein großer Volksdichter, der die mündliche Tradition Anatoliens in die Gegenwart getragen hat. Unter
dem Beinamen „Bozkırın Tezenesi“ (Die Stimme der Steppe) war er nicht nur Musiker, sondern auch
Kulturträger, Erzähler und ein Künstler, der die menschliche Seele tief berührte.
Geboren in Kırşehir / Türkei, begann Neşet Ertaş bereits in jungen Jahren seine musikalische
Ausbildung an der Seite seines Vaters, des bedeutenden Künstlers Muharrem Ertaş. Diese Meister-
Schüler-Tradition ist ein zentrales Element der anatolischen Musikkultur, die seit Jahrhunderten
mündlich weitergegeben wird. Auch Neşet Ertaş’ Musik entspringt direkt dem Leben des Volkes und
richtet sich wiederum an die Menschen selbst.
Im Zentrum seines künstlerischen Schaffens steht die sogenannte „Bozlak“-Tradition – eine
ausdrucksstarke Gesangsform, die Gefühle wie Schmerz, Sehnsucht, Liebe und Einsamkeit auf
eindringliche Weise vermittelt. Neşet Ertaş gelang es, diese traditionelle Form in die moderne Zeit zu
übertragen und damit ein breites Publikum sowohl in der Türkei als auch international zu erreichen.
Der Künstler lebte über viele Jahre hinweg auch in Deutschland. Die Erfahrung der Fremde, des
sogenannten „Gurbet“ prägte seine Werke tief und macht ihn besonders für Menschen mit
Migrationserfahrung zu einer wichtigen Stimme. Seine Musik ist daher nicht nur Klang, sondern auch
Ausdruck von Identität, Zugehörigkeit und Menschlichkeit.
Die von Neşet Ertaş vertretene musikalische Tradition ist Teil des kulturellen Erbes Anatoliens und wird
im Kontext des immateriellen Kulturerbes gewürdigt. Besonders bezeichnend für seine Haltung ist seine
Ablehnung des Titels „Staatlicher Künstler“ mit den Worten: „Ich bin ein Künstler des Volkes.“
Heute werden seine Lieder weit über die Grenzen der Türkei hinaus gehört. Seine Stimme und seine
Worte verbinden Generationen und Kulturen und wirken bis heute als Brücke zwischen Vergangenheit
und Gegenwart.
Ort der Veranstaltung
Fast täglich bietet das Kulturzentrum Pavillon in Hannover eine Veranstaltung und begeistert mit diesem umfangreichen und facettenreichen Kulturprogramm seit Jahren die Hannoveraner.
Das offene Kulturzentrum bietet eine Vielzahl von Highlights für den Kalender: Theater, Kabarett, Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen finden hier statt. Ergänzt wird das umfangreiche Angebot von Workshops, Projekten und politischen Debatten oder Diskussionsrunden. Deutschlandweit bekannt ist der Pavillon vor allem durch sein seit 1995 jährlich stattfindendes Weltmusikfestival MASALA. Im Kulturzentrum haben zudem das Café Mezzo, eine Zweigstelle der Stadtbibliothek Hannover sowie die theaterwerkstatt hannover e.v. und der workshop hannover e.v. Quartier bezogen.
Das ursprünglich nur als Provisorium errichtete Gebäude des Pavillons beherbergt das Kulturzentrum nun schon seit 1977. Besonders auffällig ist die 2000 zur EXPO installierte Solarstromanlage auf dem Dach des Gebäudes. Der Pavillon verfügt über einen Großen und Kleinen Saal sowie zwei Gruppenräume.
Das offene Kulturzentrum bietet eine Vielzahl von Highlights für den Kalender: Theater, Kabarett, Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen finden hier statt. Ergänzt wird das umfangreiche Angebot von Workshops, Projekten und politischen Debatten oder Diskussionsrunden. Deutschlandweit bekannt ist der Pavillon vor allem durch sein seit 1995 jährlich stattfindendes Weltmusikfestival MASALA. Im Kulturzentrum haben zudem das Café Mezzo, eine Zweigstelle der Stadtbibliothek Hannover sowie die theaterwerkstatt hannover e.v. und der workshop hannover e.v. Quartier bezogen.
Das ursprünglich nur als Provisorium errichtete Gebäude des Pavillons beherbergt das Kulturzentrum nun schon seit 1977. Besonders auffällig ist die 2000 zur EXPO installierte Solarstromanlage auf dem Dach des Gebäudes. Der Pavillon verfügt über einen Großen und Kleinen Saal sowie zwei Gruppenräume.