Nachtkonzert: Die Welt die hat ein' thummen Mudt – Bauernaufstände, Reformation und Befreiung aus der Leibeigenschaft
Ensemble astrophil & stella • Johanna Bartz, Leitung  
Veranstalter:
Augsburger Domsingknaben , Hoher Weg 30, 86152 Augsburg, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Von 1524 bis 1526 wurden weite Gebiete des deutschsprachigen Raumes von bedeutenden Umwälzungen ergriffen, die in großen Teilen von dörflichen Gemeinden ausgingen. Nichts Geringeres als das Recht auf Selbstbestimmung der Ärmsten standen zur Verhandlung. Wir rekonstruieren das Liedgut der einfachen Bevölkerung mit Instrumenten wie Hackbrett und Strohfiedel (ein Vorgänger des modernen Xylophons), die uns bereits aus Beschreibungen im 16. Jh. überliefert worden sind. Die Musik dieser Zeit spiegelt das entbehrungsreiche Leben der bäuerlichen Bevölkerung, die hohe Abgaben an Lehnsherren und Klöster entrichten musste. Bei Adel und Bürgertum waren wiederum italienische Fantasien und französische Chansons „en vogue“. Die Ideen der Reformation lösten jahrhundertelang andauernde Konflikte und Verhandlungen zu Glaubensfragen aus. Zwischen all dem ziehen Landsknechte, die der Armut auf ihren Dörfern entfliehen wollen, mit Pfeifen und Trommeln durch die Landstriche.
Ensemble astrophil & stella: Charlotte Nachtsheim, Sopran • Guilherme Barroso, Renaissancelaute • Philipp Lamprecht, historische Percussion, Strohfiedel, Hackbrett, Bariton • Johanna Bartz, Renaissancetraversflöten, Knochenflöte und Leitung
Karten zu € 39,– / 34,– / 28,– / 22,– (U30: 10,–)
Ca. 65 Minuten ohne Pause
Ensemble astrophil & stella: Charlotte Nachtsheim, Sopran • Guilherme Barroso, Renaissancelaute • Philipp Lamprecht, historische Percussion, Strohfiedel, Hackbrett, Bariton • Johanna Bartz, Renaissancetraversflöten, Knochenflöte und Leitung
Karten zu € 39,– / 34,– / 28,– / 22,– (U30: 10,–)
Ca. 65 Minuten ohne Pause
Ort der Veranstaltung
Die Münchner Residenz ist zusammen mit der Bayrischen Schlossverwaltung und verschiedenen anderen kulturellen Institutionen einer der größten Museumskomplexe Bayerns. Sie gliedert sich in die drei Hauptkomplexe Königsbau, Maximilianische Residenz und Festsaalbau und weist aufgrund der ständigen Erweiterung durch die Jahrhunderte hinweg architektonische Merkmale aus der Renaissance, dem Barock, dem Rokoko und dem Klassizismus auf.
Von 1508 bis 1918 war die Münchner Residenz Wohn- und Regierungssitz der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige. Ausgehend von der Neuveste, einer Burg in der heutigen Nordostecke des Komplexes, erweiterten die Fürsten den Bau und verwandelten ihn im Laufe der Jahrhunderte in einen prachtvollen Herrschersitz, dessen Höfe und Gärten bis in die Stadt hinein reichen. Das Residenzmuseum zeigt bei einem Rundgang durch die Appartements, die Festsäle und die Hofkapellen der bayerischen Herrscher einen prunkvollen Eindruck von der fürstlichen Wohnkultur vergangener Zeiten. Neben Porzellan, Silber, Gemälden und Miniaturen finden Besucher auch eindrucksvolle Einzelkunstwerke, antike Skulpturen, herausragende Tapisserien sowie kostbare Möbel und Kerzenleuchter. In der Schatzkammer werden wertvolle Goldschmiedewerke, Email-, Kristall- und Elfenbeinarbeiten ausgestellt, die über lange Zeit von den Herrschern der Residenz zusammengetragen wurden. Auch die Allerheiligen-Hofkirche und das Cuvilliés-Theater sind eindrucksvolle Bauten innerhalb der Münchner Residenz und in jedem Fall einen Besuch wert.
Die Münchner Residenz ist das größte Innenstadtschloss Deutschlands und gehört zu den wichtigsten Raumkunstmuseen Europas. Es liegt in unmittelbarer Nähe zu den Haltestellen Marienplatz und Odeonsplatz.
Von 1508 bis 1918 war die Münchner Residenz Wohn- und Regierungssitz der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige. Ausgehend von der Neuveste, einer Burg in der heutigen Nordostecke des Komplexes, erweiterten die Fürsten den Bau und verwandelten ihn im Laufe der Jahrhunderte in einen prachtvollen Herrschersitz, dessen Höfe und Gärten bis in die Stadt hinein reichen. Das Residenzmuseum zeigt bei einem Rundgang durch die Appartements, die Festsäle und die Hofkapellen der bayerischen Herrscher einen prunkvollen Eindruck von der fürstlichen Wohnkultur vergangener Zeiten. Neben Porzellan, Silber, Gemälden und Miniaturen finden Besucher auch eindrucksvolle Einzelkunstwerke, antike Skulpturen, herausragende Tapisserien sowie kostbare Möbel und Kerzenleuchter. In der Schatzkammer werden wertvolle Goldschmiedewerke, Email-, Kristall- und Elfenbeinarbeiten ausgestellt, die über lange Zeit von den Herrschern der Residenz zusammengetragen wurden. Auch die Allerheiligen-Hofkirche und das Cuvilliés-Theater sind eindrucksvolle Bauten innerhalb der Münchner Residenz und in jedem Fall einen Besuch wert.
Die Münchner Residenz ist das größte Innenstadtschloss Deutschlands und gehört zu den wichtigsten Raumkunstmuseen Europas. Es liegt in unmittelbarer Nähe zu den Haltestellen Marienplatz und Odeonsplatz.