Muttersprache Mameloschn - Schauspiel von Sasha Marianna Salzmann
Veranstalter:
Landestheater Detmold , Theaterplatz 1, 32756 Detmold, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Muttersprache Mameloschn [14+]
Schauspiel von Sasha Marianna Salzmann
Eine jüdische Familie: Drei Generationen, drei Lebenswege und drei verschiedene Sichtweisen auf die Welt. Großmutter Lin hat als Kind den Holocaust überlebt, sich nach dem Krieg in der DDR für den Sozialismus engagiert und Konzerte zum Gedenken an die ermordeten Jüd*innen in aller Welt gegeben. Tochter Clara distanziert sich vom Judentum und unterstellt ihrer Mutter, sich nicht genügend um sie gekümmert zu haben. Enkelin Rahel geht zum Studieren nach New York und will erstmal nur raus. – Und da ist noch Rahels Bruder David, der nach Israel ausgewandert ist und trotz seiner Abwesenheit in der Familie »auffällig anwesend« ist. In Sasha Marianna Salzmanns Drama »Muttersprache Mameloschn« liefern sich Großmutter Lin, Mutter Clara und Tochter Rahel einen schonungslosen Schlagabtausch. Man kennt die Wunden der anderen und fürchtet die eigenen: »Das ist das, wovor jede Mutter Angst hat. Dass ihre Tochter mit ihr so umgeht, wie sie mit ihrer eigenen Mutter.«
Schauspiel von Sasha Marianna Salzmann
Eine jüdische Familie: Drei Generationen, drei Lebenswege und drei verschiedene Sichtweisen auf die Welt. Großmutter Lin hat als Kind den Holocaust überlebt, sich nach dem Krieg in der DDR für den Sozialismus engagiert und Konzerte zum Gedenken an die ermordeten Jüd*innen in aller Welt gegeben. Tochter Clara distanziert sich vom Judentum und unterstellt ihrer Mutter, sich nicht genügend um sie gekümmert zu haben. Enkelin Rahel geht zum Studieren nach New York und will erstmal nur raus. – Und da ist noch Rahels Bruder David, der nach Israel ausgewandert ist und trotz seiner Abwesenheit in der Familie »auffällig anwesend« ist. In Sasha Marianna Salzmanns Drama »Muttersprache Mameloschn« liefern sich Großmutter Lin, Mutter Clara und Tochter Rahel einen schonungslosen Schlagabtausch. Man kennt die Wunden der anderen und fürchtet die eigenen: »Das ist das, wovor jede Mutter Angst hat. Dass ihre Tochter mit ihr so umgeht, wie sie mit ihrer eigenen Mutter.«
Ort der Veranstaltung
Das Grabbe-Haus in Detmold, heute in bester City-Lage in der Fußgängerzone gelegen, ist ein sozial- und literaturhistorisch bedeutendes Gebäude: 1752 wurde es als Gefängnis errichtet. Auch die Amts- und Wohnräume des Zuchtmeisters, als dessen Sohn 1801 der Dichter Christian Dietrich Grabbe geboren wurde, befanden sich in dem Bauwerk.
1851 ging das Gebäude aus dem städtischen in den privaten Besitz über und wurde gewerblich genutzt, bis 1938 die Grabbe-Gesellschaft das Haus übernahm. Schließlich ging das Gebäude 1989 an die Stadt Detmold über, die darin eine Kulturelle Begegnungsstätte einrichtete. Diese beherbergt das Studio-Theater im hinteren Teil des Gebäudes, das Café Gothland, das Lippische Literaturarchiv im Obergeschoss, die Geschäftsstelle der Grabbe-Gesellschaft, sowie das Büro der Bürgerstiftung.
Die Kleine Bühne im Grabbe-Haus bietet Platz für 61 Besucher, die ein vielfältiges Programmangebot in Anspruch nehmen können. In jeder Spielzeit werden fünf Neuinszenierungen aus dem Bereich Schauspiel, Musiktheater und Ballett, sowie zahlreiche Wiederaufnahmen gezeigt. Hier können Theaterformen und –stilistiken in kleinem Rahmen ausprobiert werden. Die Bühne gilt als Experimentierstätte und als Plattform für die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen und brisanten Themen.
1851 ging das Gebäude aus dem städtischen in den privaten Besitz über und wurde gewerblich genutzt, bis 1938 die Grabbe-Gesellschaft das Haus übernahm. Schließlich ging das Gebäude 1989 an die Stadt Detmold über, die darin eine Kulturelle Begegnungsstätte einrichtete. Diese beherbergt das Studio-Theater im hinteren Teil des Gebäudes, das Café Gothland, das Lippische Literaturarchiv im Obergeschoss, die Geschäftsstelle der Grabbe-Gesellschaft, sowie das Büro der Bürgerstiftung.
Die Kleine Bühne im Grabbe-Haus bietet Platz für 61 Besucher, die ein vielfältiges Programmangebot in Anspruch nehmen können. In jeder Spielzeit werden fünf Neuinszenierungen aus dem Bereich Schauspiel, Musiktheater und Ballett, sowie zahlreiche Wiederaufnahmen gezeigt. Hier können Theaterformen und –stilistiken in kleinem Rahmen ausprobiert werden. Die Bühne gilt als Experimentierstätte und als Plattform für die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen und brisanten Themen.