Mutterseelenallein
Sabine Diabaté, Jutta Allmendinger, Shila Behjat  
Veranstalter:
Urania Berlin e.V. , An der Urania 17, 10787 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Warum viele Mütter heute einsam sind und was sich dagegen tun lässt.
Sorgearbeit ohne Pause, Funktionieren im Überlebensmodus und kaum Zeit und Kraft für erfüllende Beziehungen: Die Einsamkeit von Müttern ist keine Randerscheinung mehr. Sie ist weit verbreitet und doch oft unsichtbar. Dabei handelt es sich nicht um ein individuelles Schicksal: Sabine Diabaté und Jutta Allmendinger diskutieren ein gesellschaftliches Problem mit gravierenden Folgen für uns alle.
Moderiert von Shila Behjat zeigen sie anhand neuester Forschung und persönlicher Erfahrungen anschaulich die Ursachen für die Einsamkeit von Müttern und machen deutlich, was wir dagegen tun können. Es ist an der Zeit für einen grundlegenden strukturellen Wandel, der Elternschaft als gesellschaftliche Verantwortung begreift und nicht als private Zumutung.
Sabine Diabaté ist Soziologin und leitet seit 2012 die Forschungsgruppe »Familie« am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden. Seit zwanzig Jahren forscht sie zu den Themen Partnerschaft und Familienleben. Sie ist Mutter von zwei leiblichen und zwei Stiefkindern und lebt mit ihrer Familie in Köln.
Jutta Allmendinger ist eine der führenden Expertinnen für Bildungssoziologie, Arbeitsmarktforschung und Geschlechtergerechtigkeit in Europa. Sie studierte Soziologie, Sozialpsychologie, Volkswirtschaftslehre und Statistik an den Universitäten Mannheim und Wisconsin und promovierte an der Harvard University. Seit 2007 ist Jutta Allmendinger Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Shila Behjat, Journalistin und Publizistin, arbeitete nach einem Jura-Studium in Hamburg und Paris als Großbritannien-Korrespondentin für Axel Springer und berichtete 2010 für das Frauenportal goFeminin von der UN-Frauenrechtskommission. Bis 2019 war sie Chefredakteurin des ARTE Magazins. Seit 2021 fungiert Shila Behjat bei ARTE als Commissioning Editor (Kulturredakteurin).
Foto: Sabine Diabaté © Annika Graef
Sorgearbeit ohne Pause, Funktionieren im Überlebensmodus und kaum Zeit und Kraft für erfüllende Beziehungen: Die Einsamkeit von Müttern ist keine Randerscheinung mehr. Sie ist weit verbreitet und doch oft unsichtbar. Dabei handelt es sich nicht um ein individuelles Schicksal: Sabine Diabaté und Jutta Allmendinger diskutieren ein gesellschaftliches Problem mit gravierenden Folgen für uns alle.
Moderiert von Shila Behjat zeigen sie anhand neuester Forschung und persönlicher Erfahrungen anschaulich die Ursachen für die Einsamkeit von Müttern und machen deutlich, was wir dagegen tun können. Es ist an der Zeit für einen grundlegenden strukturellen Wandel, der Elternschaft als gesellschaftliche Verantwortung begreift und nicht als private Zumutung.
Sabine Diabaté ist Soziologin und leitet seit 2012 die Forschungsgruppe »Familie« am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden. Seit zwanzig Jahren forscht sie zu den Themen Partnerschaft und Familienleben. Sie ist Mutter von zwei leiblichen und zwei Stiefkindern und lebt mit ihrer Familie in Köln.
Jutta Allmendinger ist eine der führenden Expertinnen für Bildungssoziologie, Arbeitsmarktforschung und Geschlechtergerechtigkeit in Europa. Sie studierte Soziologie, Sozialpsychologie, Volkswirtschaftslehre und Statistik an den Universitäten Mannheim und Wisconsin und promovierte an der Harvard University. Seit 2007 ist Jutta Allmendinger Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Shila Behjat, Journalistin und Publizistin, arbeitete nach einem Jura-Studium in Hamburg und Paris als Großbritannien-Korrespondentin für Axel Springer und berichtete 2010 für das Frauenportal goFeminin von der UN-Frauenrechtskommission. Bis 2019 war sie Chefredakteurin des ARTE Magazins. Seit 2021 fungiert Shila Behjat bei ARTE als Commissioning Editor (Kulturredakteurin).
Foto: Sabine Diabaté © Annika Graef
Ort der Veranstaltung
Wer in Berlin auf der Suche nach interessanten Events ist, der landet mit Sicherheit früher oder später in der Urania. Seit der Gründung im 19. Jahrhundert setzt die Urania mit ihrer einzigartigen Philosophie, wissenschaftliche Bildung allen Bürgern zugänglich zu machen, neue Maßstäbe. Auf dem Programm stehen hier von Lesungen, über Diskussionsrunden bis hin zu künstlerischen Darbietungen jede Menge interessante Events aus den Bereichen Wissenschaft und Kultur.
Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!
Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!
Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!
Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!