MUTTERS COURAGE - Stückeinführung 19:30 Uhr
Sigrun Schneider-Kaethner, Thomas Bockelmann  
Tickets ab 20,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Zimmertheater Tübingen GmbH , Bursagasse 16, 72070 Tübingen, Deutschland
Veranstaltungsinfos
George Tabori hatte ein feines Gespür für den Witz in einem Kontext des Grauens, für die absurde Pointe im Reich des Bösen. In Mutters Courage erzählt er die unmögliche Geschichte einer sechzigjährigen Jüdin, die 1944 in Budapest auf der Straße verhaftet und mit 4030 Anderen im Viehwagen nach Auschwitz deportiert wird. Und als Einzige überlebt. Die unmögliche Geschichte ist eine wahre Geschichte. Elsa Tabori hat sie erlebt. Ihr Sohn hat sie aufgeschrieben. Sie gehört seitdem zum festen Bestand einer oral history – natürlich nur für diejenigen unter uns, die glauben, dass man Geschichte nicht mal eben „hinter sich lassen“ kann. Was laut einer Umfrage schon 2015 81% der Deutschen in Bezug auf den Holocaust gerne täten. „Ist doch klar: die Deutschen werden uns Juden Auschwitz nie verzeihen“ so der israelische Psychoanalytiker Zwi Rex.
Taboris Hommage an seine Mutter ist im weiteren Sinne eine Hommage an alle Mütter, deren Mut, Witz und Lebenswille ihren Kindern die Möglichkeit gaben, ihr eigenes Trauma zu bewältigen.
„Dieses Feilschen um Formulierungen, das natürlich auch ein Verhandeln von Wahrheit ist, ist mit lakonischem Witz ausgearbeitet, dient aber vor allem dazu, das Entsetzen hinter der Geschichte erträglich zu machen. Wunderbar ist dieses Spiel der beiden – präzise, zart, berührend. Großer Applaus“.
Anja Witzke, Theaterkritikerin
Die Aufführung hat in den vergangenen 30 Jahren über 170 Vorstellungen – unter anderen in New York und in Los Angeles – erlebt.
Inszenierung: Thomas Bockelmann
Bühne: Pia Janssen
Kostüme: Ursina Zürcher
Musik: Erich Radke
Dramaturgie: Michael Volk
Elsa Tabori Sigrun Schneider-Kaethner
Georg Tabori Thomas Bockelmann
Stückeinführung immer 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Zimmertheater Gewölbe, Bursagasse 16
Stückdauer 65 Minuten, keine Pause
Wiederaufnahme 17. September 2026; Premiere: 13. September 2025 um 20 Uhr,
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DAS SAGT DIE PRESSE
„Mit der Aufführung von Taboris Stück setzen Bockelmann und Schneider-Kaethner ein Zeichen. Dafür, dass man Geschichte nicht mal eben »hinter sich lassen kann«, wie manche sich das in Bezug auf den Holocaust wünschen. Taboris Stück legt den Finger in die Wunde.[...] Das Stück hat groteske und slapstickhafte Momente. Eine schwarze Komödie, die weder die Banalität noch das Grauen ausspart. Aber auch liebevolle Momente zwischen Mutter und Sohn Tabori zulässt. [...] von Sigrun Schneider-Kaethner und Thomas Bockelmann berührend gespielt. In einem dem Erzählten angemessenen Wechsel der Tonalität. Vom Publikum, nie vordergründig, Einfühlung und Haltung einfordernd. Eine stete Verfeinerung der Sensoren. Antennen für Menschlichkeit. Die Inszenierung lässt dem Publikum Raum, diese »oral history« auf sich wirken zu lassen. Ihr gelingt es, mit Würde das Schicksal derer zu vergegenwärtigen, die von den Nazis und ihren Schergen so würdelos behandelt werden. [...] Die zarten, aufwühlenden und grotesken Momente wirken am Premierenabend im mit Honoratioren gefüllten Zimmertheater lange nach.“
Christoph Ströhle - Reutlinger General-Anzeiger
„Thomas Bockelmann findet einen schönen Ton für die Taborische Milde [...] Tabori ist ein fabelhafter Erzähler und Dramatiker, das Stück transportiert viel Geschichtsstoff in Form eines erzählten Menschenlebens, beziehungsweise einer Episode daraus, ist in seiner Kernbotschaft kompromisslos, führt das Ringen und den Mut einer Frau vor, auch die Schuldgefühle einer Überlebenden. Und es lässt Fragen offen. Insofern eignet es sich für Diskussionen."
Peter Ertle - Schwäbisches Tagblatt
Taboris Hommage an seine Mutter ist im weiteren Sinne eine Hommage an alle Mütter, deren Mut, Witz und Lebenswille ihren Kindern die Möglichkeit gaben, ihr eigenes Trauma zu bewältigen.
„Dieses Feilschen um Formulierungen, das natürlich auch ein Verhandeln von Wahrheit ist, ist mit lakonischem Witz ausgearbeitet, dient aber vor allem dazu, das Entsetzen hinter der Geschichte erträglich zu machen. Wunderbar ist dieses Spiel der beiden – präzise, zart, berührend. Großer Applaus“.
Anja Witzke, Theaterkritikerin
Die Aufführung hat in den vergangenen 30 Jahren über 170 Vorstellungen – unter anderen in New York und in Los Angeles – erlebt.
Inszenierung: Thomas Bockelmann
Bühne: Pia Janssen
Kostüme: Ursina Zürcher
Musik: Erich Radke
Dramaturgie: Michael Volk
Elsa Tabori Sigrun Schneider-Kaethner
Georg Tabori Thomas Bockelmann
Stückeinführung immer 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Zimmertheater Gewölbe, Bursagasse 16
Stückdauer 65 Minuten, keine Pause
Wiederaufnahme 17. September 2026; Premiere: 13. September 2025 um 20 Uhr,
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DAS SAGT DIE PRESSE
„Mit der Aufführung von Taboris Stück setzen Bockelmann und Schneider-Kaethner ein Zeichen. Dafür, dass man Geschichte nicht mal eben »hinter sich lassen kann«, wie manche sich das in Bezug auf den Holocaust wünschen. Taboris Stück legt den Finger in die Wunde.[...] Das Stück hat groteske und slapstickhafte Momente. Eine schwarze Komödie, die weder die Banalität noch das Grauen ausspart. Aber auch liebevolle Momente zwischen Mutter und Sohn Tabori zulässt. [...] von Sigrun Schneider-Kaethner und Thomas Bockelmann berührend gespielt. In einem dem Erzählten angemessenen Wechsel der Tonalität. Vom Publikum, nie vordergründig, Einfühlung und Haltung einfordernd. Eine stete Verfeinerung der Sensoren. Antennen für Menschlichkeit. Die Inszenierung lässt dem Publikum Raum, diese »oral history« auf sich wirken zu lassen. Ihr gelingt es, mit Würde das Schicksal derer zu vergegenwärtigen, die von den Nazis und ihren Schergen so würdelos behandelt werden. [...] Die zarten, aufwühlenden und grotesken Momente wirken am Premierenabend im mit Honoratioren gefüllten Zimmertheater lange nach.“
Christoph Ströhle - Reutlinger General-Anzeiger
„Thomas Bockelmann findet einen schönen Ton für die Taborische Milde [...] Tabori ist ein fabelhafter Erzähler und Dramatiker, das Stück transportiert viel Geschichtsstoff in Form eines erzählten Menschenlebens, beziehungsweise einer Episode daraus, ist in seiner Kernbotschaft kompromisslos, führt das Ringen und den Mut einer Frau vor, auch die Schuldgefühle einer Überlebenden. Und es lässt Fragen offen. Insofern eignet es sich für Diskussionen."
Peter Ertle - Schwäbisches Tagblatt
Ort der Veranstaltung
Seit seiner Gründung im Jahr 1958 verbindet das Zimmertheater Tübingen Klassiker und Zeitgenössisches Theater und ist damit bis heute ein lebendiger Ort für Theater mitten in der Altstadt. Die beiden Bühnen im Untergeschoss des denkmalgeschützten Fachwerkhauses (Zimmer und Gewölbe) – ergänzt durch die dritte Spielstätte, das ehemalige Kino Löwen – bilden die Herzkammern intensiver Theatererlebnisse.
Mit einem kleinen festen Ensemble und Gästen bietet das Zimmertheater ein vielfältiges Programm. Gastspiele sowie musikalisch-poetische Abende, Nachgespräche mit Gästen aus der Stadtgesellschaft und die „Kostprobe“ – ein ganzes Stück zum halben Preis in Probenatmosphäre – ergänzen das Angebot des Hauses. Vor den Vorstellungen laden die malerische Neckarterrasse und zwei stilvolle Theaterbars zum Verweilen ein. Zu jeder Vorstellung gibt es eine kurze Einführung, die den Theaterabend bereichert.
Durch die zentrale Lage ist das Zimmertheater Tübingen ausgesprochen gut zu erreichen: Der Tübinger Hauptbahnhof liegt nur rund zehn Gehminuten entfernt, und auch für die Anreise mit dem PKW stehen ausreichend Parkmöglichkeiten in der Umgebung zur Verfügung. Beste Voraussetzungen für einen entspannten Theaterbesuch!
Mit einem kleinen festen Ensemble und Gästen bietet das Zimmertheater ein vielfältiges Programm. Gastspiele sowie musikalisch-poetische Abende, Nachgespräche mit Gästen aus der Stadtgesellschaft und die „Kostprobe“ – ein ganzes Stück zum halben Preis in Probenatmosphäre – ergänzen das Angebot des Hauses. Vor den Vorstellungen laden die malerische Neckarterrasse und zwei stilvolle Theaterbars zum Verweilen ein. Zu jeder Vorstellung gibt es eine kurze Einführung, die den Theaterabend bereichert.
Durch die zentrale Lage ist das Zimmertheater Tübingen ausgesprochen gut zu erreichen: Der Tübinger Hauptbahnhof liegt nur rund zehn Gehminuten entfernt, und auch für die Anreise mit dem PKW stehen ausreichend Parkmöglichkeiten in der Umgebung zur Verfügung. Beste Voraussetzungen für einen entspannten Theaterbesuch!