Veranstaltungsinfos
Das Marburger Kammerorchester ging 1962 aus dem seit 1958 bestehenden Kammermusikkreis der Elisabethkirche Marburg hervor. Unter der Leitung seines Gründers Horst Pusch († 2007) gab es regelmäßig Konzerte in Marburg, gelangte schon bald zu überregionaler Bedeutung und wurde zu Konzerten in ganz Hessen und darüber hinaus verpflichtet. Den Kern des Orchesters bilden 15–20 Musiker, teils professionelle Instrumentalisten, teils ambitionierte Laien. Im Marburger Musikleben spielt das Marburger Kammerorchester nach wie vor eine unverwechselbare Rolle. Bei den Marburger Schlosskonzerten ist es als Gründungsmitglied des Trägervereins regelmäßig vertreten. Die musikalische Arbeit wurde ab 1996 von verschiedenen Dirigenten geleitet, ab 1999 vorwiegend von Arndt Heyer. Von 2015 bis 2023 schloss sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Karin Hendel an. Seit 2024 spielt das Orchester unter der Leitung von Martin Spahr bzw. Tom Freischläger.
Programm
„Musikalische Landschaften“
Jean Sibelius: Romanze op. 42 und Impromptu für Streicher op. 5
Bernardus Boekelman: In der Einsamkeit op. 7
Hubert Parry: An English Suite
Wassili S. Kalinnikow: Streicherserenade
Antonín Dvořák: Sreicherserenade op. 22
Copyright: Roland Knoke
Programm
„Musikalische Landschaften“
Jean Sibelius: Romanze op. 42 und Impromptu für Streicher op. 5
Bernardus Boekelman: In der Einsamkeit op. 7
Hubert Parry: An English Suite
Wassili S. Kalinnikow: Streicherserenade
Antonín Dvořák: Sreicherserenade op. 22
Copyright: Roland Knoke
Ort der Veranstaltung
Hoch über der Altstadt Marburgs thront das Landgrafenschloss, eine der Hauptsehenswürdigkeiten, die nicht nur geschichtlich, sondern auch kunst- und bauhistorisch von großer Bedeutung ist. Heute wird das Schloss als Universitätsmuseum für Kulturgeschichte und für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Festakte oder Konzerte genutzt.
Die Baugeschichte des Landgrafenschlosses reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück und es diente bis heute den verschiedensten Zwecken: Wohnburg, Gefängnis, Garnisionssitz und Staatsarchiv. Seit 1976 wurde es für die Philipps-Universität hergerichtet und ist seit dem auch zu großen Teilen zu besichtigen. Die wohl ältesten Teile des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert und gehörten zum Residenzschloss Heinrich I., dem Enkel der Heiligen Elisabeth. Die Reste einer alten Burganlage, die sich unter dem heutigen Schloss befindet, stammen sogar aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Der Fürstensaal, der im 13. Jahrhundert von Heinrich I. erbaut wurde, zählt zu den bedeutendsten profanen Säle der deutschen Gotik. Seine Bedeutung erhielt er vor allem durch das Marburger Religionsgespräch zwischen Luther und Zwingli, das 1529 hier stattfand.
Das Landgrafenschloss Marburg ist in vielerlei Hinsicht ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird: Ob bei Führungen durch das Landgrafenschloss oder bei einem Besuch des Universitätsmuseums, hier bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben. Doch nicht nur das: Der Fürstensaal wird auch heute noch zu kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Tagungen oder Konzerten genutzt und steht auch für Firmenfeiern, Festakte oder Jubiläen zur Verfügung.
Die Baugeschichte des Landgrafenschlosses reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück und es diente bis heute den verschiedensten Zwecken: Wohnburg, Gefängnis, Garnisionssitz und Staatsarchiv. Seit 1976 wurde es für die Philipps-Universität hergerichtet und ist seit dem auch zu großen Teilen zu besichtigen. Die wohl ältesten Teile des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert und gehörten zum Residenzschloss Heinrich I., dem Enkel der Heiligen Elisabeth. Die Reste einer alten Burganlage, die sich unter dem heutigen Schloss befindet, stammen sogar aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Der Fürstensaal, der im 13. Jahrhundert von Heinrich I. erbaut wurde, zählt zu den bedeutendsten profanen Säle der deutschen Gotik. Seine Bedeutung erhielt er vor allem durch das Marburger Religionsgespräch zwischen Luther und Zwingli, das 1529 hier stattfand.
Das Landgrafenschloss Marburg ist in vielerlei Hinsicht ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird: Ob bei Führungen durch das Landgrafenschloss oder bei einem Besuch des Universitätsmuseums, hier bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben. Doch nicht nur das: Der Fürstensaal wird auch heute noch zu kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Tagungen oder Konzerten genutzt und steht auch für Firmenfeiern, Festakte oder Jubiläen zur Verfügung.