MUSIK IM RÖMERmuseum: Konstantin Manaev & Philipp Scheucher: Attention
Konstantin Manaev Violoncello | Philipp Scheucher Klavier  
Römermuseum, Ausstellungssaal
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tickets ab 20,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
Tickets
Veranstaltungsinfos
Zwei Charismatiker mit Tiefgang und Feinsinn, Spiellust und Esprit, mit großer Seele und der Energie von Rockmusikern: Konstantin Manaev und Philipp Scheucher.
Im Zentrum von „Attention“ stehen zwei große Sonaten für Cello und Klavier. Beethoven, dessen Todestag sich 2027 zum 200. Mal jährt, lässt in seiner beliebten A-Dur-Sonate beide Instrumente zum ersten Mal als gleichwertige Partner agieren. Gegen die spannungsreiche Balance von Sanglichkeit und Dringlichkeit des ersten Satzes setzt er im Scherzo ein synkopisches Spiel mit Unruhe und Witz. Träumerisches Innehalten dann im Adagio als „Einleitung“ zum bewegten Finale.
Beethovens Sonate wird von dem fröhlichen „Divertimento über österreichische Volkslieder“ seines Bonner Quartettpartners Bernhard Romberg vorbereitet. Europaweit gefeiert, galt der im westfälischen Münster aufgewachsene Komponist und Interpret seinerzeit als „Paganini des Violoncellos“.
Dramatische Intensität, die aus der Stille kommt und auf Tiefe zielt, charakterisiert die Klangsprache Konstantia Gourzis. Ihr „Call of the Bees“ ist von den Bienen und ihrer Bedeutung für den Kreislauf des Lebens inspiriert: ein Ruf nach Aufmerksamkeit, ein Gebet um ihren Schutz. Die industrielle Maschinerie, die die Umwelt zerstört, scheint Schostakowitsch 1934 im zweiten Satz seiner Sonate rattern zu lassen. Steht im ersten Satz das romantisch-utopische Thema gegen das musikalische Bild des fahlen sozialistischen Alltags? Resignativ schwebend das Largo, als sei alles umsonst. Ist die Heiterkeit des Finales eigentlich bittre Ironie?
Leidenschaftlich cool ist Manaev und Scheuchers Remix von Beethovens Opus 69. Da gibt es Verkürzungen und Verdichtungen, Attacca-Übergänge, neu komponierte Zwischen-Räume. Beethoven inspiriert die Virtuosen zu einem Abenteuer aus dem Geist des Originals, das den klassischen Stil und die Popmusik unserer Zeit aufnimmt.
ATTENTION:
Bernhard Romberg (1767–1841): Divertimento über österreichische Volkslieder, op. 46
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Sonate für Cello und Klavier, Nr. 3 in A-Dur, op. 69
Konstantia Gourzi (*1962): Call of the Bees, op. 77
Dmitri Schostakowitsch (1906–1975): Sonate für Cello und Klavier in d-Moll, op. 40
Manaev & Scheucher (*1983/*1993): Remix der 3. Beethoven-Sonate für Cello und Klavier
Konstantin Manaev Violoncello | Philipp Scheucher Klavier
Im Zentrum von „Attention“ stehen zwei große Sonaten für Cello und Klavier. Beethoven, dessen Todestag sich 2027 zum 200. Mal jährt, lässt in seiner beliebten A-Dur-Sonate beide Instrumente zum ersten Mal als gleichwertige Partner agieren. Gegen die spannungsreiche Balance von Sanglichkeit und Dringlichkeit des ersten Satzes setzt er im Scherzo ein synkopisches Spiel mit Unruhe und Witz. Träumerisches Innehalten dann im Adagio als „Einleitung“ zum bewegten Finale.
Beethovens Sonate wird von dem fröhlichen „Divertimento über österreichische Volkslieder“ seines Bonner Quartettpartners Bernhard Romberg vorbereitet. Europaweit gefeiert, galt der im westfälischen Münster aufgewachsene Komponist und Interpret seinerzeit als „Paganini des Violoncellos“.
Dramatische Intensität, die aus der Stille kommt und auf Tiefe zielt, charakterisiert die Klangsprache Konstantia Gourzis. Ihr „Call of the Bees“ ist von den Bienen und ihrer Bedeutung für den Kreislauf des Lebens inspiriert: ein Ruf nach Aufmerksamkeit, ein Gebet um ihren Schutz. Die industrielle Maschinerie, die die Umwelt zerstört, scheint Schostakowitsch 1934 im zweiten Satz seiner Sonate rattern zu lassen. Steht im ersten Satz das romantisch-utopische Thema gegen das musikalische Bild des fahlen sozialistischen Alltags? Resignativ schwebend das Largo, als sei alles umsonst. Ist die Heiterkeit des Finales eigentlich bittre Ironie?
Leidenschaftlich cool ist Manaev und Scheuchers Remix von Beethovens Opus 69. Da gibt es Verkürzungen und Verdichtungen, Attacca-Übergänge, neu komponierte Zwischen-Räume. Beethoven inspiriert die Virtuosen zu einem Abenteuer aus dem Geist des Originals, das den klassischen Stil und die Popmusik unserer Zeit aufnimmt.
ATTENTION:
Bernhard Romberg (1767–1841): Divertimento über österreichische Volkslieder, op. 46
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Sonate für Cello und Klavier, Nr. 3 in A-Dur, op. 69
Konstantia Gourzi (*1962): Call of the Bees, op. 77
Dmitri Schostakowitsch (1906–1975): Sonate für Cello und Klavier in d-Moll, op. 40
Manaev & Scheucher (*1983/*1993): Remix der 3. Beethoven-Sonate für Cello und Klavier
Konstantin Manaev Violoncello | Philipp Scheucher Klavier
Ort der Veranstaltung
Römermuseum, Ausstellungssaal
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See