Musik im Museum: Trio Mi.S.S. - „Carmina Burana" von Carl Off: „... aber völlig anders!"
Michaela Bauer, Stephan Glaubitz, Dr. Stephan von Clarmann  
Atrium am Stadtmuseum
Schedling 7
83308 Trostberg
Tickets ab 22,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Stadt Trostberg an der Alz , Hauptstr. 24, 83308 Trostberg an der Alz, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Trio Mi.S.S. spielt aus der Carmina Burana von Carl Orff: arrangiert für Vibraphon, Akkordeon und Kontrabass / mit freundlicher Genehmigung von Schott Music, Mainz.
Mi.S.S. steht für Michaela und 2 Stephans: Mi.chaela Bauer: Akkordeon, Dr. S.tephan von Clarmann: Vibraphon und S.tephan Glaubitz: Kontrabass. Die Musik spricht für sich. Die Interpretation der Carmina Burana von Carl Orff ist schon vielerorts ein Zugpferd für die Hörerschaft gewesen. Herausgenommen aus den sonst üblichen riesigen Musiktempeln kann Carl Orff mit dieser Kleinstbesetzung auch in anderen Locations aufgeführt werden und den innewohnenden Zauber der Orffschen Musik verbreiten. Die Bearbeitung des Orchesterwerks wurde vom Verlag Schott Music begleitet und die Aufführung genehmigt. Dieses Zugeständnis der Orff-Erben ist im Falle ‚Carmina Burana‘ sehr ungewöhnlich, sodass wir die Erlaubnis als Ritterschlag unserer Interpretation deuten. Das Live-Erlebnis lebt von der Exklusivität und gibt unseren Konzerten einen gewissen elitären Touch. Trio Mi.S.S. bietet die Gelegenheit, Orffs Carmina Burana - eines der bekanntesten Chorwerke weit und breit - einmal ganz anders zu erleben: ohne Chor und ohne Orchester. Sie fragen sich, wie in der Besetzung eines Trios die mitreißenden Rhythmen, die fast schon archaische Harmonik und die charakteristische Melodiesprache, die immer wieder durch die Simplizität hervorsticht, nicht wie gewohnt von 100 Musikern, sondern lediglich von 3 Künstlern auf die Bühne gebracht werden kann? Aber das Konzept geht auf: Für den Zuhörer ist der Abend ein Wiedererkennen liebgewonnener Melodien und auch ein stetes neugieriges Erwarten, wie wir die nächsten persönlichen Lieblingsstellen der Carmina Burana in unserem ganz eigenen Mix aus Klassik/Jazz/Weltmusik wohl interpretieren werden.
Michaela Bauer: Akkordeon
„Feines Gefühl und die Fähigkeit, Stimmungen hörbar zu machen, das prägt ihre Interpretationen.“ Sie studierte bei Professor Ivan Koval an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar im Fach Klassisches Akkordeon. In zahlreichen Projekten und Ensembles ist Michaela Bauer zu hören. Sie wandelt mit Leidenschaft zwischen Tango, Jazz und Klassik.
2015 traf sie zudem auf den Klarinettisten Markus Renhart, mit dem sie den „Bayrisch Österreichischen Feinklang“, kurz B Ö F, gründete.
Für Michaela Bauer sind der „Weg“ bis zur Aufführung und die Entdeckungen, die dabei möglich sind, der große Reiz. So wie auch jeder Auftritt für sie seine Einzigartigkeit hat. Sie sagt: „Es ist wundervoll und spannend, zu erleben, was Musik in einem selbst und beim Publikum auslöst und es ist erfüllend Menschen mit Musik zu berühren.“
Stephan Glaubitz: Kontrabass
2 Studiengänge hat er erfolgreich absolviert: ein Musikstudium in Linz mit dem Schwerpunkt Kontrabass und ein Mathematikstudium in München. So kann man ihn regelhaft auf unzähligen Musikbühnen erleben, aber ebenso im Klassenzimmer vor seinen Schülern. Unzählige Pennäler vermitteln den Eindruck, dass er seinen Unterricht mit Zahlen und Formeln genauso mit Begeisterung liebt und lebt wie seine Musik.
Stephan Glaubitz ist seit Jahrzehnten in der Region als Musiker hinreichend bekannt. Auftritte mit der Klezmerband „Zwetschgndatschi“ sind noch vielen bestens in Erinnerung. Seine langjährige Mitwirkung im Martina Eisenreich Quartett brachte ihn auf ausgedehnte Tourneen durch das In- und Ausland. Als absolut flexibler Musiker kennt er keinerlei Scheuklappen, sodass er für jegliche Musikrichtung gern und häufig engagiert wird: von der Weltmusik, über Jazz, Pop, Rock bis zur Klassik im Orchestergraben.
Dr. Stephan von Clarmann: Arzt und Musiker. Oder Musiker und Arzt?
In seiner Jugend in München stellte sich ihm die Frage: Soll ich Musiker oder Arzt werden? Dies ist jetzt schon lange her. Seit 30 Jahren arbeitet v.Clarmann als Arzt an den beiden Kliniken Mühldorf und Haag. Jeder, der sieht und hört, wie v.Clarmann mit seinen 4 Schlegeln gleichzeitig mit erstaunlicher Fingerfertigkeit auf seinem Vibraphon herumwirbelt, zieht den Schluss: v.Clarmann ist sicherlich Chirurg (cheirurgia = „Arbeiten mit der Hand“). Falsch: er ist Internist.
Was gibt ihm die Musik, was die Medizin nicht bieten kann: „In der Musik kann ich improvisieren. Ich spiele das, was mir gerade in den Sinn kommt. Dies wäre in der Medizin fatal. Dort muss ich nach vorgegeben fachlichen Leitlinien handeln. Spontanität wäre für den Patienten gefährlich.“
Wer ihn spielen hört, glaubt nicht, dass v.Clarmann ein musikalischer Autodidakt ist. Wie ist es aber möglich, ohne regelhaften Unterricht eine solche den Zuhörer bewegende Musik zu erschaffen? „Zuhören, immer wieder aktiv anderen und sich selber beim Musizieren zuhören. Und übrigens, dies ist mir wirklich ein Anliegen: das Zuhören ist nicht nur in der Musik, sondern im ganzen Leben mit das Wichtigste.“…
LPs/CDs:
Die langjährigen musikalischen Erfahrungen der einzelnen Musiker werden in folgender Auswahl durch deren Beteiligung an LP- und CD-Veröffentlichungen deutlich. Denn das Trio Mi.S.S. besteht aus Kennern und Könnern:
Zwetschgndatschi ‚Klezmer Power‘ - Surf Music (1998), Zwetschgndatschi ‚4 Zwetschgn und 1 Pflaume‘ - Surf Music (2000), Zwetschgndatschi ‚Eine kleine Zwetschge‘ – Apple Music (2004), Martina Eisenreich Quartett ‚Violin Tales‘ - GLM Music (2011), Wolfgang Lohmeier 'colours of rhythm' – GLM Music (2012), Martina Eisenreich Quartett 'Contes De Lune‘ - GLM Music (2013), GLM Allstars ‚The Sonnenhausen Sessions‘ - GLM Music (2014), Mulo Francel / Martina Eisenreich / Wolfgang Lohmeier 'INKA moods - a portrait in music' - GLM Music (2014), Tenor Steps 'Get It' - phonector records (2015), Tenor Steps 'Vol. 1' - Jazz on Vinyl (2017), Michael Ausserbauer / Stephan von Clarmann Duo ‚'Vol. 1' - Jazz on Vinyl (2017), Bayrisch Österreichischer Feinklang (BÖF) ‚…grenzenlos anders‘ - Hey!Classics (2017), Bayrisch Österreichischer Feinklang (BÖF) ‚OffBeat - Vol. 4' - Jazz on Vinyl (2020).
Mi.S.S. steht für Michaela und 2 Stephans: Mi.chaela Bauer: Akkordeon, Dr. S.tephan von Clarmann: Vibraphon und S.tephan Glaubitz: Kontrabass. Die Musik spricht für sich. Die Interpretation der Carmina Burana von Carl Orff ist schon vielerorts ein Zugpferd für die Hörerschaft gewesen. Herausgenommen aus den sonst üblichen riesigen Musiktempeln kann Carl Orff mit dieser Kleinstbesetzung auch in anderen Locations aufgeführt werden und den innewohnenden Zauber der Orffschen Musik verbreiten. Die Bearbeitung des Orchesterwerks wurde vom Verlag Schott Music begleitet und die Aufführung genehmigt. Dieses Zugeständnis der Orff-Erben ist im Falle ‚Carmina Burana‘ sehr ungewöhnlich, sodass wir die Erlaubnis als Ritterschlag unserer Interpretation deuten. Das Live-Erlebnis lebt von der Exklusivität und gibt unseren Konzerten einen gewissen elitären Touch. Trio Mi.S.S. bietet die Gelegenheit, Orffs Carmina Burana - eines der bekanntesten Chorwerke weit und breit - einmal ganz anders zu erleben: ohne Chor und ohne Orchester. Sie fragen sich, wie in der Besetzung eines Trios die mitreißenden Rhythmen, die fast schon archaische Harmonik und die charakteristische Melodiesprache, die immer wieder durch die Simplizität hervorsticht, nicht wie gewohnt von 100 Musikern, sondern lediglich von 3 Künstlern auf die Bühne gebracht werden kann? Aber das Konzept geht auf: Für den Zuhörer ist der Abend ein Wiedererkennen liebgewonnener Melodien und auch ein stetes neugieriges Erwarten, wie wir die nächsten persönlichen Lieblingsstellen der Carmina Burana in unserem ganz eigenen Mix aus Klassik/Jazz/Weltmusik wohl interpretieren werden.
Michaela Bauer: Akkordeon
„Feines Gefühl und die Fähigkeit, Stimmungen hörbar zu machen, das prägt ihre Interpretationen.“ Sie studierte bei Professor Ivan Koval an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar im Fach Klassisches Akkordeon. In zahlreichen Projekten und Ensembles ist Michaela Bauer zu hören. Sie wandelt mit Leidenschaft zwischen Tango, Jazz und Klassik.
2015 traf sie zudem auf den Klarinettisten Markus Renhart, mit dem sie den „Bayrisch Österreichischen Feinklang“, kurz B Ö F, gründete.
Für Michaela Bauer sind der „Weg“ bis zur Aufführung und die Entdeckungen, die dabei möglich sind, der große Reiz. So wie auch jeder Auftritt für sie seine Einzigartigkeit hat. Sie sagt: „Es ist wundervoll und spannend, zu erleben, was Musik in einem selbst und beim Publikum auslöst und es ist erfüllend Menschen mit Musik zu berühren.“
Stephan Glaubitz: Kontrabass
2 Studiengänge hat er erfolgreich absolviert: ein Musikstudium in Linz mit dem Schwerpunkt Kontrabass und ein Mathematikstudium in München. So kann man ihn regelhaft auf unzähligen Musikbühnen erleben, aber ebenso im Klassenzimmer vor seinen Schülern. Unzählige Pennäler vermitteln den Eindruck, dass er seinen Unterricht mit Zahlen und Formeln genauso mit Begeisterung liebt und lebt wie seine Musik.
Stephan Glaubitz ist seit Jahrzehnten in der Region als Musiker hinreichend bekannt. Auftritte mit der Klezmerband „Zwetschgndatschi“ sind noch vielen bestens in Erinnerung. Seine langjährige Mitwirkung im Martina Eisenreich Quartett brachte ihn auf ausgedehnte Tourneen durch das In- und Ausland. Als absolut flexibler Musiker kennt er keinerlei Scheuklappen, sodass er für jegliche Musikrichtung gern und häufig engagiert wird: von der Weltmusik, über Jazz, Pop, Rock bis zur Klassik im Orchestergraben.
Dr. Stephan von Clarmann: Arzt und Musiker. Oder Musiker und Arzt?
In seiner Jugend in München stellte sich ihm die Frage: Soll ich Musiker oder Arzt werden? Dies ist jetzt schon lange her. Seit 30 Jahren arbeitet v.Clarmann als Arzt an den beiden Kliniken Mühldorf und Haag. Jeder, der sieht und hört, wie v.Clarmann mit seinen 4 Schlegeln gleichzeitig mit erstaunlicher Fingerfertigkeit auf seinem Vibraphon herumwirbelt, zieht den Schluss: v.Clarmann ist sicherlich Chirurg (cheirurgia = „Arbeiten mit der Hand“). Falsch: er ist Internist.
Was gibt ihm die Musik, was die Medizin nicht bieten kann: „In der Musik kann ich improvisieren. Ich spiele das, was mir gerade in den Sinn kommt. Dies wäre in der Medizin fatal. Dort muss ich nach vorgegeben fachlichen Leitlinien handeln. Spontanität wäre für den Patienten gefährlich.“
Wer ihn spielen hört, glaubt nicht, dass v.Clarmann ein musikalischer Autodidakt ist. Wie ist es aber möglich, ohne regelhaften Unterricht eine solche den Zuhörer bewegende Musik zu erschaffen? „Zuhören, immer wieder aktiv anderen und sich selber beim Musizieren zuhören. Und übrigens, dies ist mir wirklich ein Anliegen: das Zuhören ist nicht nur in der Musik, sondern im ganzen Leben mit das Wichtigste.“…
LPs/CDs:
Die langjährigen musikalischen Erfahrungen der einzelnen Musiker werden in folgender Auswahl durch deren Beteiligung an LP- und CD-Veröffentlichungen deutlich. Denn das Trio Mi.S.S. besteht aus Kennern und Könnern:
Zwetschgndatschi ‚Klezmer Power‘ - Surf Music (1998), Zwetschgndatschi ‚4 Zwetschgn und 1 Pflaume‘ - Surf Music (2000), Zwetschgndatschi ‚Eine kleine Zwetschge‘ – Apple Music (2004), Martina Eisenreich Quartett ‚Violin Tales‘ - GLM Music (2011), Wolfgang Lohmeier 'colours of rhythm' – GLM Music (2012), Martina Eisenreich Quartett 'Contes De Lune‘ - GLM Music (2013), GLM Allstars ‚The Sonnenhausen Sessions‘ - GLM Music (2014), Mulo Francel / Martina Eisenreich / Wolfgang Lohmeier 'INKA moods - a portrait in music' - GLM Music (2014), Tenor Steps 'Get It' - phonector records (2015), Tenor Steps 'Vol. 1' - Jazz on Vinyl (2017), Michael Ausserbauer / Stephan von Clarmann Duo ‚'Vol. 1' - Jazz on Vinyl (2017), Bayrisch Österreichischer Feinklang (BÖF) ‚…grenzenlos anders‘ - Hey!Classics (2017), Bayrisch Österreichischer Feinklang (BÖF) ‚OffBeat - Vol. 4' - Jazz on Vinyl (2020).
Ort der Veranstaltung
Atrium am Stadtmuseum
Schedling 7
83308 Trostberg