Bild: Museumstickets - Cap San Diego

Museumstickets - Cap San Diego

Überseebrücke
20459 Hamburg

Tickets ab 12,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Cap San Diego Betriebsgesellschaft mbH , Überseebrücke, 20459 Hamburg, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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Preis pro Ticket

Erwachsene

je 12,00 €

Erwachsene mit Hamburg Card, Cash%, Viva Dor

je 10,20 €

Schüler / Studenten / Behinderte / Arbeitslose mit Ausweis

je 7,00 €

Kinder (unter 14 Jahren)

je 4,00 €

Familienticket (2 Erwachsene + max. 4 Kinder unter 14 Jahren)

je 28,00 €

Gruppen (Ab 15 Personen über 14 Jahren) pro Person

je 9,00 €

Gruppen (Ab 15 Personen unter 14 Jahren) pro Person

je 3,00 €

Summe 0,00 €
* Preise inkl. MwSt. pro Bestellung
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Veranstaltungsinfos

Gestatten: Cap San Diego

Unser Schiff wurde 1962 nach rund elfmonatiger Bauzeit in Dienst gestellt. Es war das letzte von insgesamt sechs baugleichen Stückgutfrachtern, die im Linienverkehr zwischen Europa und Südamerika verkehrten. Gefahren wurden südgehend u. a. Maschinen, Technik- und Chemieprodukte. Aus Südamerika kamen meist Rohkaffee, Kakao, Rindfleisch und Obst in Kühlräumen sowie Speiseöle in beheizbaren Tanks. Bananen hat die „Cap San Diego” übrigens nie transportiert.

Der Auftraggeber des Frachters war die Reederei Hamburg Süd, die damals zum Dr.-Oetker-Konzern gehörte. Alle Schiffe dieser Baureihe, »Klasse« genannt, waren nach einem geografischen »Kap San …« (oder »Capo San …«) benannt – unser Schiff nach der Westspitze Feuerlands, dem Kap San Diego.

Die „Cap San Diego” wurde auf der Deutschen Werft in Hamburg-Finkenwerder gebaut (wo heute das Airbus-Werk seinen Sitz hat). Sie und ihre CAP-SAN-Schwesterschiffe waren damals hochmodern: Vor Einführung der Container wurden Güter in Kisten, Säcken oder Fässern lose geladen. Dafür verfügt das Schiff u. a. über große Laderäume und über Masten mit Ladebäumen und zwei Wippkränen. Alle technischen Einrichtungen konnten komfortabel bedient werden. Die CAP-SAN-Schiffe waren nicht zuletzt deshalb bei den Mannschaften und auch den Hafenarbeitern als Arbeitsplatz begehrt.

Der Frachter konnte bis zu 10 000 Tonnen Ladung fahren – eine Menge, die im Stückgutbetrieb in rund sieben Tagen geladen wurde. Dieselbe Menge wird heute in Containern in maximal acht Stunden bewegt. Darum verwundert es kaum, dass die „Cap San Diego” schon wenige Jahre nach ihrer Indienststellung durch die beginnende Containerschifffahrt unrentabel wurde. Nach dem Verkauf des Schiffes Anfang der 1980er-Jahre drohte ihm 1986 sogar die Verschrottung in Asien. Buchstäblich im letzten Moment wurde die „Cap San Diego” durch das Engagement der Stadt Hamburg gerettet und liegt heute als waschechte »Hamburgerin« an der Überseebrücke vor der Elbphilharmonie.

Mehrmals im Jahr geht das Schiff auf Fahrt. Komm mit an Bord und erlebe, wenn die „Cap San Diego” zum Leben erwacht. Alle Bereiche des Schiffes stehen dir offen, von der Brücke bis zum Maschinenraum. Die Besatzung zeigt und erklärt dir gern alle Funktionen des größten fahrtüchtigen Museums-Frachters der Welt.

Ort der Veranstaltung

Wegen seines markanten weißen Anstrichs auch „Weißer Schwan des Südatlantiks“ genannt, ist die Cap San Diego der weltweit größte fahrtüchtige Museumsfrachter. Ihre elegante Silhouette ist aus dem Hamburger Hafenpanorama gar nicht mehr wegzudenken.

1961 wurde sie als eine von sechs schnellen Stückgutfrachtern für die Reederei Hamburg Süd erbaut. Zwanzig Jahre lang reiste der Frachter über 100 Mal nach Südamerika, bevor er 1988 zu einem Museumsschiff umfunktioniert wurde. Seit 2003 steht die Cap San Diego außerdem unter Denkmalschutz.

Mit viel Engagement halten 45 ehrenamtliche Seemänner im Ruhestand den Frachter in Schuss. Dieser bietet nun mit seinen Salons, dem Pooldeck und einem Bord-Bistro einen schönen Rahmen für Feiern und Seminare, aber auch Kulturveranstaltungen, wie etwa Lesungen, Konzerte und Wechselausstellungen. Die Besucher der Cap San Diego erwartet ein außergewöhnlicher Ausflug mit maritimem Flair.
Cap San Diego
Überseebrücke
20459 Hamburg