Münster Barock | Konzert 1: Musikalische Freundschaft Bach und Telemann
Th.Kügler Traversflöte E.Sviridov Violine T.Baù Viola da gamba Y.Moulin Cembalo  
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Bachs Genie und Telemanns unerschöpflicher Einfallsreichtum inspirieren uns bis heute. Schon damals verband die beiden Musiker eine Freundschaft, die von gegenseitiger Bewunderung und tiefem Respekt geprägt war. Wie viele prominente Künstlerpersönlichkeiten tauschten sie sich aus und bildeten Netzwerke, nicht selten über Landesgrenzen hinaus.
Telemanns europäische Verbindungen prägten seinen „vermischten Geschmack“, der französische, italienische und osteuropäische Elemente vereinte. Stilistisch wandlungsfähig und aufgeschlossen für neue musikalische Strömungen wie den galanten und empfindsamen Stil, gehörte er zu den wichtigen Wegbereitern der neuen frühklassischen Musikepoche. Telemann war produktiv, dank seines kaufmännischen Geschicks verbreiteten sich viele seiner Werke in hoher Auflage und erklangen an den Adelshöfen Europas.
Als Tastenvirtuose war Bach für seine freie Improvisationskunst bekannt. Die Werke anderer Musiker studierte, kopierte und transkribierte er, als musikalischer Grenzgänger beherrschte er die unterschiedlichen Musikstile seiner Zeit. Bachs kunstvolle Technik des Kontrapunkts prägt seine spätbarocke Kammermusik, die am Übergang zwischen alter Tradition und neuer musikalischer Sprache steht.
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Sonate G-Dur für Violine, Viola da Gamba und Basso continuo, BWV 1027/1039
Suite e-Moll für Cembalo, BWV 996
Triosonate c-Moll für Traversflöte, Violine und Basso continuo, BWV 1079 (Musikalisches Opfer)
Jean-Philippe Rameau (1683–1764)
Tambourin (Pièces de clavecin en concert, Concert No. 3)
Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Pariser Quartett No. 1 D-Dur, TWV 43:D (Nouveaux Quatuors)
Chaconne (Pariser Quartett No. 6 e-Moll, TWV 43:e4)
Quartett e-Moll, TWV 43:e2 (Tafelmusik)
Fürstlich zu Bentheim-Tecklenburgische Musikbibliothek Rheda
Dauer: ca. 90 Min. inklusive Pause
Telemanns europäische Verbindungen prägten seinen „vermischten Geschmack“, der französische, italienische und osteuropäische Elemente vereinte. Stilistisch wandlungsfähig und aufgeschlossen für neue musikalische Strömungen wie den galanten und empfindsamen Stil, gehörte er zu den wichtigen Wegbereitern der neuen frühklassischen Musikepoche. Telemann war produktiv, dank seines kaufmännischen Geschicks verbreiteten sich viele seiner Werke in hoher Auflage und erklangen an den Adelshöfen Europas.
Als Tastenvirtuose war Bach für seine freie Improvisationskunst bekannt. Die Werke anderer Musiker studierte, kopierte und transkribierte er, als musikalischer Grenzgänger beherrschte er die unterschiedlichen Musikstile seiner Zeit. Bachs kunstvolle Technik des Kontrapunkts prägt seine spätbarocke Kammermusik, die am Übergang zwischen alter Tradition und neuer musikalischer Sprache steht.
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Sonate G-Dur für Violine, Viola da Gamba und Basso continuo, BWV 1027/1039
Suite e-Moll für Cembalo, BWV 996
Triosonate c-Moll für Traversflöte, Violine und Basso continuo, BWV 1079 (Musikalisches Opfer)
Jean-Philippe Rameau (1683–1764)
Tambourin (Pièces de clavecin en concert, Concert No. 3)
Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Pariser Quartett No. 1 D-Dur, TWV 43:D (Nouveaux Quatuors)
Chaconne (Pariser Quartett No. 6 e-Moll, TWV 43:e4)
Quartett e-Moll, TWV 43:e2 (Tafelmusik)
Fürstlich zu Bentheim-Tecklenburgische Musikbibliothek Rheda
Dauer: ca. 90 Min. inklusive Pause
Ort der Veranstaltung
Er ist ein echtes Juwel im Stadtbild von Münster. Der Erbdrostenhof ist ein dreiflügeliges, barockes Adelspalais, das jedoch nicht nur eine beliebte Sehenswürdigkeit, sondern auch einen Veranstaltungsort für klassische Konzerte in historischem Ambiente darstellt.
Erbaut wurde das architektonische Meisterwerk von 1753 bis 1757 nach den Plänen von Johann Conrad Schlaun für den Erbdrosten der Stadt Adolf Heidenreich Freiherr von Droste zu Vischering. Heute wird das Gebäude vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe gepachtet, der hier außerdem eine Kollektion wertvoller historischer Tasteninstrumente ausstellt. Herzstück des Prachtbaus ist der prunkvolle Festsaal, der sich durch den gesamten Mittelbau über die beiden Obergeschosse erstreckt. Hier herrschen auch dank einer hervorragenden Akustik die perfekten Bedingungen für erstklassige Konzerte renommierter Ensembles.
Erleben Sie die einzigartige Faszination klassischer Musik auf allerhöchstem Niveau vor historischer Kulisse. Seien Sie zu Gast im Erbdrostenhof in Münster und lassen Sie sich verzaubern.
Erbaut wurde das architektonische Meisterwerk von 1753 bis 1757 nach den Plänen von Johann Conrad Schlaun für den Erbdrosten der Stadt Adolf Heidenreich Freiherr von Droste zu Vischering. Heute wird das Gebäude vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe gepachtet, der hier außerdem eine Kollektion wertvoller historischer Tasteninstrumente ausstellt. Herzstück des Prachtbaus ist der prunkvolle Festsaal, der sich durch den gesamten Mittelbau über die beiden Obergeschosse erstreckt. Hier herrschen auch dank einer hervorragenden Akustik die perfekten Bedingungen für erstklassige Konzerte renommierter Ensembles.
Erleben Sie die einzigartige Faszination klassischer Musik auf allerhöchstem Niveau vor historischer Kulisse. Seien Sie zu Gast im Erbdrostenhof in Münster und lassen Sie sich verzaubern.