Mit Gott gegen die Demokratie - Warum der christliche Nationalismus alle angeht
Veranstalter:
Haus am Dom , Domplatz 3, 60311 Frankfurt, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Mit Gott gegen die Demokratie
Warum der christliche Nationalismus alle angeht
27. Mai 2026, 19:30 Uhr-21:30 Uhr, Haus am Dom
Vortrag und Gespräch mit Arnd Henze und Meron Mendel, Moderation: Joachim Valentin
Donald Trump wurde auch mit der Hilfe christlicher Nationalisten ins Weiße Haus gewählt. Denn unter dem Slogan „Make America Great Again“ vereinen sich in seiner „MAGA-Bewegung“ christlicher Nationalismus und ein Kult um Trump als Führungsfigur: MAGA ist nicht nur extremistisch, sondern speist sich auch aus gleichsam religiöser Verehrung Trumps. Und die Bewegung hat wenig gemeinsamen Inhalt, dafür aber deutliche Feindbilder: die liberale Gesellschaft und den demokratischen Rechtsstaat.
In seinem neuen Buch „Mit Gott gegen Demokratie. Warum der christliche Nationalismus alle angeht“, das im März 2026 erschienen ist, zeigt Henze: Die Inszenierung des MAGA-Kults und das rigide Vorgehen der Regierung gegen Minderheiten und Gegner provozieren in den USA zunehmend Vergleiche zur NS-Zeit. Voreilige Analogien zur deutschen Vergangenheit gelten in unserer Erinnerungskultur zwar als tabu, aber sind es in den USA heute nicht doch ähnliche Fragen wie die, vor denen die Kirchen in Deutschland in den 1930er Jahren standen? Und: wie steht es um den christlichen Nationalismus in Deutschland? Bedroht er auch hier unsere Demokratie?
Arnd Henze, geboren 1961, ist Fernsehredakteur beim WDR und Publizist. Er hat Theologie in Göttingen, Heidelberg und Berkeley, CA studiert. Seit 35 Jahren beschäftigt er sich mit internationalen Krisen und Konflikten. Von 2012 bis 2019 war er Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio. Viele seiner Reportagen wurden mit Preisen ausgezeichnet.
Meron Mendel (*1976 in Ramat Gan, Israel) ist ein israelisch-deutscher Pädagoge, Historiker und Publizist. Er leitet seit 2010 erfolgreich die Bildungsstätte Anne Frank
in Frankfurt am Main und ist Professor für transnationale Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences. Bekannt ist er für sein Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus , seine Publikationen (z.B. „Über Israel reden“) und den jüdisch-muslimischen Dialog.
Joachim Valentin ist habilitierter Fundamentaltheologe und Religionshistoriker. Seit 2005 leitet er das Haus am Dom in Frankfurt am Main. Er ist seit 2009 Professor für Christliche Religions- und Kulturtheorie an der Goethe-Universität Frankfurt. Er war 10 Jahre lang (Co) Vorsitzender des Rates der Religionen Frankfurt und hat den Hessischen Rundfunkt und die Deutsche Bischofskonferenz jeweils mehr als 10 Jahre lang in Medienfragen beraten.
Eine Veranstaltung des Haus am Dom in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank.
Warum der christliche Nationalismus alle angeht
27. Mai 2026, 19:30 Uhr-21:30 Uhr, Haus am Dom
Vortrag und Gespräch mit Arnd Henze und Meron Mendel, Moderation: Joachim Valentin
Donald Trump wurde auch mit der Hilfe christlicher Nationalisten ins Weiße Haus gewählt. Denn unter dem Slogan „Make America Great Again“ vereinen sich in seiner „MAGA-Bewegung“ christlicher Nationalismus und ein Kult um Trump als Führungsfigur: MAGA ist nicht nur extremistisch, sondern speist sich auch aus gleichsam religiöser Verehrung Trumps. Und die Bewegung hat wenig gemeinsamen Inhalt, dafür aber deutliche Feindbilder: die liberale Gesellschaft und den demokratischen Rechtsstaat.
In seinem neuen Buch „Mit Gott gegen Demokratie. Warum der christliche Nationalismus alle angeht“, das im März 2026 erschienen ist, zeigt Henze: Die Inszenierung des MAGA-Kults und das rigide Vorgehen der Regierung gegen Minderheiten und Gegner provozieren in den USA zunehmend Vergleiche zur NS-Zeit. Voreilige Analogien zur deutschen Vergangenheit gelten in unserer Erinnerungskultur zwar als tabu, aber sind es in den USA heute nicht doch ähnliche Fragen wie die, vor denen die Kirchen in Deutschland in den 1930er Jahren standen? Und: wie steht es um den christlichen Nationalismus in Deutschland? Bedroht er auch hier unsere Demokratie?
Arnd Henze, geboren 1961, ist Fernsehredakteur beim WDR und Publizist. Er hat Theologie in Göttingen, Heidelberg und Berkeley, CA studiert. Seit 35 Jahren beschäftigt er sich mit internationalen Krisen und Konflikten. Von 2012 bis 2019 war er Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio. Viele seiner Reportagen wurden mit Preisen ausgezeichnet.
Meron Mendel (*1976 in Ramat Gan, Israel) ist ein israelisch-deutscher Pädagoge, Historiker und Publizist. Er leitet seit 2010 erfolgreich die Bildungsstätte Anne Frank
in Frankfurt am Main und ist Professor für transnationale Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences. Bekannt ist er für sein Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus , seine Publikationen (z.B. „Über Israel reden“) und den jüdisch-muslimischen Dialog.
Joachim Valentin ist habilitierter Fundamentaltheologe und Religionshistoriker. Seit 2005 leitet er das Haus am Dom in Frankfurt am Main. Er ist seit 2009 Professor für Christliche Religions- und Kulturtheorie an der Goethe-Universität Frankfurt. Er war 10 Jahre lang (Co) Vorsitzender des Rates der Religionen Frankfurt und hat den Hessischen Rundfunkt und die Deutsche Bischofskonferenz jeweils mehr als 10 Jahre lang in Medienfragen beraten.
Eine Veranstaltung des Haus am Dom in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank.
Ort der Veranstaltung
Eine harmonische Kombination zwischen alt und neu wurde im Haus am Dom in Frankfurt am Main geschaffen. Das architektonisch äußerst ansprechende Gebäude im Zentrum Frankfurts versteht sich als Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft. Hier finden regelmäßig interessante Gesprächsrunden, Tagungen und Begegnungen zu aktuellen, gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Themen statt.
Wo heute anregende Gesprächsrunden in moderner Innenarchitektur stattfinden, hatte früher die Zollverwaltung ihr Zuhause. 1927 wurde das Gebäude gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand das Haus in Frankfurts Innenstadt leer bis hier das Bistum Limburg einzog. Anfang der 2000er Jahre wurde das historische Gebäude mit modernen Elementen versehen. Das bedeutet, dass der historische Kern wie beispielsweise die originale Treppe sowie der Zollsaal komplett erhalten worden sind, wohingegen die Bauhaus-ähnliche Fassade und das gläserne Satteldach die Moderne repräsentieren. Der moderne Glasbau spiegelt damit eindrucksvoll den Wandel der Frankfurter Stadtarchitektur wider. Im Kopfbau vom Haus am Dom befindet sich der große Saal, der für 230 Personen Platz hat, ein Restaurant und weitere Seminar-und Veranstaltungsräume. Das Haus am Dom ist dank großzügiger Fensterfronten schön lichtdurchflutet und luftig gehalten. Ein besonderes Highlight ist die große Dachterrasse mitsamt atemberaubendem Blick auf die Frankfurter Skyline.
Das Haus am Dom liegt mitten in Frankfurts Zentrum in direkter Nachbarschaft zum Römer, der Liebfrauenkirche und dem Mainkai mit seinen hervorragenden Museen. Durch die zentrale Lage erreichen Sie das Haus am Dom egal ob zu Fuß, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto schnell und unkompliziert. Wenn Sie zu Fuß in Frankfurt unterwegs sind, dann passieren Sie zwangsläufig das Haus am Dom. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, der nimmt am besten die Straßenbahn oder U-Bahn bis zur Haltestelle „Dom/Römer“. Unmittelbar neben dem Haus am Dom befindet sich zudem ein Parkhaus mit 480 Stellplätzen. Alternativ bietet sich das Parkhaus „Konstabler“ an – von dort sind es nur noch 5 Minuten Fußweg bis zum Haus am Dom.
Wo heute anregende Gesprächsrunden in moderner Innenarchitektur stattfinden, hatte früher die Zollverwaltung ihr Zuhause. 1927 wurde das Gebäude gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand das Haus in Frankfurts Innenstadt leer bis hier das Bistum Limburg einzog. Anfang der 2000er Jahre wurde das historische Gebäude mit modernen Elementen versehen. Das bedeutet, dass der historische Kern wie beispielsweise die originale Treppe sowie der Zollsaal komplett erhalten worden sind, wohingegen die Bauhaus-ähnliche Fassade und das gläserne Satteldach die Moderne repräsentieren. Der moderne Glasbau spiegelt damit eindrucksvoll den Wandel der Frankfurter Stadtarchitektur wider. Im Kopfbau vom Haus am Dom befindet sich der große Saal, der für 230 Personen Platz hat, ein Restaurant und weitere Seminar-und Veranstaltungsräume. Das Haus am Dom ist dank großzügiger Fensterfronten schön lichtdurchflutet und luftig gehalten. Ein besonderes Highlight ist die große Dachterrasse mitsamt atemberaubendem Blick auf die Frankfurter Skyline.
Das Haus am Dom liegt mitten in Frankfurts Zentrum in direkter Nachbarschaft zum Römer, der Liebfrauenkirche und dem Mainkai mit seinen hervorragenden Museen. Durch die zentrale Lage erreichen Sie das Haus am Dom egal ob zu Fuß, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto schnell und unkompliziert. Wenn Sie zu Fuß in Frankfurt unterwegs sind, dann passieren Sie zwangsläufig das Haus am Dom. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, der nimmt am besten die Straßenbahn oder U-Bahn bis zur Haltestelle „Dom/Römer“. Unmittelbar neben dem Haus am Dom befindet sich zudem ein Parkhaus mit 480 Stellplätzen. Alternativ bietet sich das Parkhaus „Konstabler“ an – von dort sind es nur noch 5 Minuten Fußweg bis zum Haus am Dom.