"Meistens bleibt ja die Frau zuhause"
Banu Mushtaq  
Veranstalter:
MSK Wort gGmbH , Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Ausgezeichnet mit dem International Booker Prize 2025
Erstmals direkt aus dem Kannada ins Deutsche übersetzt
Mit dem International Booker Prize 2025 wurde Banu Mushtaq weltweit bekannt. Nun erscheint ihr Erzählband „Meistens bleibt ja die Frau zu Hause“ erstmals auf Deutsch. Zwölf eindringliche Geschichten über zwölf Frauen in Indien, die sich religiösen Zwängen, familiären Erwartungen und gesellschaftlicher Ungerechtigkeit widersetzen.
Ashraf wird von ihrem Mann verlassen, weil sie ihm nur Töchter zur Welt bringt. Jamila soll im Namen der Religion um ihr Erbe gebracht werden. Akhila lebt mit einem Mann, der kaum ein Wort mit ihr spricht, aber bei jeder Begegnung mit seiner Mutter in Begeisterung ausbricht. Sie alle verbindet die Erfahrung, dass private Entscheidungen selten nur privat sind. Doch Banu Mushtaq erzählt nicht allein von Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Ihre Figuren begegnen den Zumutungen ihres Alltags mit Witz, Beharrlichkeit und überraschender Widerstandskraft.
Die Geschichten spielen in einem von sozialen Ungleichheiten, Korruption und patriarchalen Strukturen geprägten Umfeld. Mit großer Klarheit, Empathie und oft feinem Humor schildert Banu Mushtaq die kleinen und großen Formen weiblicher Selbstbehauptung. Ihre Erzählungen handeln von Trauer und Wut, aber auch von Würde, Solidarität und Hoffnung – und von Fragen, die weit über Indien hinausweisen.
Die Texte entstanden über drei Jahrzehnte hinweg und wurden ursprünglich auf Kannada geschrieben, einer der großen Literatursprachen Südindiens. Dass sie nun erstmals direkt aus dem Kannada ins Deutsche übersetzt wurden, ist eine literarische Besonderheit. Banu Mushtaq eröffnet damit einen Zugang zu einer bedeutenden literarischen Tradition, die im deutschsprachigen Raum bislang kaum wahrgenommen wird, und wir laden Sie herzlich ein, sie bei uns kennen zu lernen.
Banu Mushtaq, geboren 1948 in Hassan im indischen Bundesstaat Karnataka, ist Autorin, Anwältin und Frauenrechtsaktivistin. Sie schreibt auf Kannada und veröffentlichte Erzählungen, Essays, Gedichte und einen Roman. „Meistens bleibt ja die Frau zu Hause“ versammelt Geschichten aus drei Jahrzehnten ihres Schaffens; die englische Ausgabe „Heart Lamp“ wurde 2025 mit dem International Booker Prize ausgezeichnet.
Erstmals direkt aus dem Kannada ins Deutsche übersetzt
Mit dem International Booker Prize 2025 wurde Banu Mushtaq weltweit bekannt. Nun erscheint ihr Erzählband „Meistens bleibt ja die Frau zu Hause“ erstmals auf Deutsch. Zwölf eindringliche Geschichten über zwölf Frauen in Indien, die sich religiösen Zwängen, familiären Erwartungen und gesellschaftlicher Ungerechtigkeit widersetzen.
Ashraf wird von ihrem Mann verlassen, weil sie ihm nur Töchter zur Welt bringt. Jamila soll im Namen der Religion um ihr Erbe gebracht werden. Akhila lebt mit einem Mann, der kaum ein Wort mit ihr spricht, aber bei jeder Begegnung mit seiner Mutter in Begeisterung ausbricht. Sie alle verbindet die Erfahrung, dass private Entscheidungen selten nur privat sind. Doch Banu Mushtaq erzählt nicht allein von Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Ihre Figuren begegnen den Zumutungen ihres Alltags mit Witz, Beharrlichkeit und überraschender Widerstandskraft.
Die Geschichten spielen in einem von sozialen Ungleichheiten, Korruption und patriarchalen Strukturen geprägten Umfeld. Mit großer Klarheit, Empathie und oft feinem Humor schildert Banu Mushtaq die kleinen und großen Formen weiblicher Selbstbehauptung. Ihre Erzählungen handeln von Trauer und Wut, aber auch von Würde, Solidarität und Hoffnung – und von Fragen, die weit über Indien hinausweisen.
Die Texte entstanden über drei Jahrzehnte hinweg und wurden ursprünglich auf Kannada geschrieben, einer der großen Literatursprachen Südindiens. Dass sie nun erstmals direkt aus dem Kannada ins Deutsche übersetzt wurden, ist eine literarische Besonderheit. Banu Mushtaq eröffnet damit einen Zugang zu einer bedeutenden literarischen Tradition, die im deutschsprachigen Raum bislang kaum wahrgenommen wird, und wir laden Sie herzlich ein, sie bei uns kennen zu lernen.
Banu Mushtaq, geboren 1948 in Hassan im indischen Bundesstaat Karnataka, ist Autorin, Anwältin und Frauenrechtsaktivistin. Sie schreibt auf Kannada und veröffentlichte Erzählungen, Essays, Gedichte und einen Roman. „Meistens bleibt ja die Frau zu Hause“ versammelt Geschichten aus drei Jahrzehnten ihres Schaffens; die englische Ausgabe „Heart Lamp“ wurde 2025 mit dem International Booker Prize ausgezeichnet.
Ort der Veranstaltung
Das Polittbüro wurde im Jahre 2003 von dem Kabarettisten-Duo Lisa Politt und Gunter Schmidt ins Leben gerufen und mittlerweile mehrfach mit dem Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Das für seinen bitterbösen Humor bekannte Duo verspürte nach dem vielen Touren das dringende Bedürfnis nach einem festen Spielort und so richtete sich das Polittbüro eine Kabarett- und Kleinkunstbühne im „Neuen Cinema“ am Steindamm 45 in Hamburg ein.
In dem ehemaligen Kino wirkt der Charme des alten Lichtspielhauses noch nach. Die Plüsch-Sitze sind gemütlich, der Vorstellungsraum verfügt über eine gute Akustik und die Atmosphäre ist familiär. In diesem behaglichen Ambiente erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm bei fairen Preisen. Hier steht das politische und gesellschaftliche Um-die-Ecke-denken auf dem Programm!
Neben hervorragenden und niveauvollen eigenen Inszenierungen finden im Polittbüro auch ausgesuchte Gastspiele statt. Nicht nur unbekannte Kleinkünstler, sondern auch Größen wie Wladimir Kaminer oder Gustav Peter Wöhler standen hier schon auf der Bühne!
In dem ehemaligen Kino wirkt der Charme des alten Lichtspielhauses noch nach. Die Plüsch-Sitze sind gemütlich, der Vorstellungsraum verfügt über eine gute Akustik und die Atmosphäre ist familiär. In diesem behaglichen Ambiente erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm bei fairen Preisen. Hier steht das politische und gesellschaftliche Um-die-Ecke-denken auf dem Programm!
Neben hervorragenden und niveauvollen eigenen Inszenierungen finden im Polittbüro auch ausgesuchte Gastspiele statt. Nicht nur unbekannte Kleinkünstler, sondern auch Größen wie Wladimir Kaminer oder Gustav Peter Wöhler standen hier schon auf der Bühne!