Materia Prima – New Energy. Old Powers?
Deutschland 2026 | Regie: Jens Schanze | 89 Min.  
Veranstalter:
Stadt Braunschweig, Kulturinstitut , Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig, Deutschland
Veranstaltungsinfos
In den bolivianischen Anden liegt das weltweit größte Lithiumvorkommen.
Während Europa den Rohstoff für seine Autoindustrie sucht, will Bolivien damit die Armut bekämpfen. Der multiperspektivische, beobachtende Film zeigt exklusive Einblicke in die Verhandlungen zwischen EU-Diplomaten und der Regierung. Gleichzeitig beleuchtet er den Widerstand lokaler, oft von Frauen
organisierter Gruppen. Voice-over-Zitate aus der Chronik von Guamán Poma de Ayala, einem indigenen Zeitzeugen des 16. Jahrhunderts, eröffnen einen Blick aus der Perspektive der damaligen Bevölkerung. Aus der Verbindung von Stimmen der Vergangenheit mit Szenen des 21. Jahrhunderts entsteht die Frage: Sind wir bereit zur Dekolonialisierung?
Während Europa den Rohstoff für seine Autoindustrie sucht, will Bolivien damit die Armut bekämpfen. Der multiperspektivische, beobachtende Film zeigt exklusive Einblicke in die Verhandlungen zwischen EU-Diplomaten und der Regierung. Gleichzeitig beleuchtet er den Widerstand lokaler, oft von Frauen
organisierter Gruppen. Voice-over-Zitate aus der Chronik von Guamán Poma de Ayala, einem indigenen Zeitzeugen des 16. Jahrhunderts, eröffnen einen Blick aus der Perspektive der damaligen Bevölkerung. Aus der Verbindung von Stimmen der Vergangenheit mit Szenen des 21. Jahrhunderts entsteht die Frage: Sind wir bereit zur Dekolonialisierung?
Ort der Veranstaltung
Im Schloss Braunschweig wird Geschichte wieder lebendig. Die ehemaligen Residenzbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert wurden 2007 nach Originalplänen wieder errichtet. Heute ist das Braunschweiger Schloss zugleich lebendes Beispiel klassizistischer Architektur und Museum sowie Einkaufszentrum und beherbergt zahlreiche städtische Einrichtungen.
Bereits 1718 entstand hier ein Schloss, das allerdings einem bei den Volksaufständen 1830 gelegten Brand zum Opfer fiel. Nach Plänen Carl Theodor Ottmers wurde bis 1841 das imposante neue Braunschweiger Schloss errichtet, auf deren Mitteltrakt die Quadriga der Stadtgöttin Brunonia zum Stehen kam. Nach der Ausrufung der Republik 1918 wurde das Schloss dann nicht mehr als Residenz, sondern unter anderem on der Bücherei und dem Naturhistorischen Museum genutzt. Schließlich fiel es dem Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs zum Opfer, musste 1959 abgerissen werden und das Gelände wurde zum Schlosspark.
Heute finden sich in der Shopping-Mall Schloss-Arkaden rund 150 Geschäfte, viele Gastronomien sowie die Stadtbibliothek und das das Stadtarchiv. Im Roten Saal ist das Veranstaltungszentrum des Kulturinstitutes untergebracht. Doch auch die Geschichte des Schlosses lebt hier weiter: Im Schlossmuseum sind Teile des einstigen Schlosses rekonstruiert worden. So sieht man hier beispielswiese den Thronsaal oder das Musikzimmer, die mit originalen Möbeln und Kunstgegenständen ausgestattet sind und so einen Eindruck früherer Pracht vermitteln. Auch die wiederhergestellte Quadriga, die größte Europas, hat ihren Platz auf dem Pontikus wieder bezogen.
Bereits 1718 entstand hier ein Schloss, das allerdings einem bei den Volksaufständen 1830 gelegten Brand zum Opfer fiel. Nach Plänen Carl Theodor Ottmers wurde bis 1841 das imposante neue Braunschweiger Schloss errichtet, auf deren Mitteltrakt die Quadriga der Stadtgöttin Brunonia zum Stehen kam. Nach der Ausrufung der Republik 1918 wurde das Schloss dann nicht mehr als Residenz, sondern unter anderem on der Bücherei und dem Naturhistorischen Museum genutzt. Schließlich fiel es dem Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs zum Opfer, musste 1959 abgerissen werden und das Gelände wurde zum Schlosspark.
Heute finden sich in der Shopping-Mall Schloss-Arkaden rund 150 Geschäfte, viele Gastronomien sowie die Stadtbibliothek und das das Stadtarchiv. Im Roten Saal ist das Veranstaltungszentrum des Kulturinstitutes untergebracht. Doch auch die Geschichte des Schlosses lebt hier weiter: Im Schlossmuseum sind Teile des einstigen Schlosses rekonstruiert worden. So sieht man hier beispielswiese den Thronsaal oder das Musikzimmer, die mit originalen Möbeln und Kunstgegenständen ausgestattet sind und so einen Eindruck früherer Pracht vermitteln. Auch die wiederhergestellte Quadriga, die größte Europas, hat ihren Platz auf dem Pontikus wieder bezogen.